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19 Jun In kürzester Zeit zum Onlineunternehmer – Eine Erfolgsgeschichte11 min read

Bei meinem heutigen Gastautor Daniel Schöller sehe ich viele Parallelen zu meinem eigenen Werdegang. Daniel war mit seiner Situation unzufrieden. Anstatt wie 99% der Menschen nur zu meckern und nichts zu machen, hat Daniel etwas geändert und ist seinen eigenen Weg gegangen.

Mittlerweile betreibt Daniel mit verschiedenen Fashion Brands erfolgreichen Online-Handel. Mit seiner kleinen Social Media Agentur berät er Unternehmen und hat einen Instagram Online Kurs gestartet.

Bis hierhin war es ein langer Weg und Daniel musste einige Steine aus dem Weg räumen. Damit du es einfacher hast, erfährst du heute seine größten Learnings. Viel Spaß!

MEINE 5 GRÖßTEN FEHLER AUF DEM WEG ZUM ORTSUNABHÄNGIGEN UNTERNEHMER

Mein Herz klopfte und meine Hände waren schwitzig. Ich klopfte an die Bürotür. In meiner Hand hielt ich ein Blatt, welches mein Leben komplett umkrempeln würde. Mein Chef öffnete die Tür und bat mich herein.

Sicher hast du dir schon einmal vorgestellt wie es sein wird wenn du deinen Job endlich kündigst. Bei mir war es beängstigend und befreiend zugleich. Doch wie konnte es soweit kommen?

Ich war noch in der Grundschule doch wusste bereits wohin mein Weg führen sollte. Ich schaute mir teure Autos in Zeitschriften an und legte mir meine Zukunft zurecht. Manager wollte ich werden. Wie wird man Manager? Gute Noten in der Schule und danach studieren. Mit dem Studium in der Tasche einen Job bei einem großen Unternehmen ergattern. Der heilige Gral.

Leider merkte ich sehr schnell dass mich die Schule langweilte. Also nach dem Abi dann doch erstmal eine Ausbildung als Versicherungskaufmann. Großes Unternehmen, Karriereprogramm, sicheres Einkommen – Jackpot! Ich war heiß und wollte die Welt erobern.

Die Euphorie verflog schneller als sie gekommen war. Der Büroalltag fraß mich auf. Ich fand die Arbeit einfach langweilig. Keine Individualität, arbeiten nach Vorschrift und die üblichen Bürokriege – Willkommen im 9-to-5. Im zweiten Ausbildungsjahr war ich kurz davor das Handtuch zu schmeißen. Doch jetzt abbrechen? Auf halben Weg? Das wäre doch total unwirtschaftlich. Also weiter machen.

Meine Noten und Leistungen waren trotzdem gut, keine Frage. Nach der Ausbildung wurde mir ein Job im Außendienst angeboten und Karriereperspektiven aufgezeigt. So schlecht klang das doch gar nicht. Noch mehr Geld, mehr Freiheit und Sicherheit. Damit kann man doch ganz gut leben. Jetzt noch ein Studium nebenbei machen und alles ist geritzt. Ich redete mir die Situation schön und unterdrückte mein Bauchgefühl.

Tatsächlich war ich eine Zeit lang mehr oder weniger zufrieden. War ja auch echt bequem. Dann kam die erste Bonuszahlung. Geil! Ich war happy. Jedenfalls eine Zeit lang. Eine kurze Zeit lang. Irgendwas stimmte nicht. Ich hatte doch alles was ich brauchte oder?

DER ERSTE BONUSCHECK – LEIDER GEIL? LEIDER NICHT.

Eine weiteres Jahr strich ins Land, der Bonus wurde wieder mehr. Wieder geil? Nee, gar nicht. Ich war total unzufrieden und unglücklich. Zeitweise fast schon depressiv auch wenn ich mir nichts habe anmerken lassen. So konnte es nicht weiter gehen.

Ich fing an mich mit Entrepreneurship und Start-Ups zu beschäftigen. Ich saugte alles auf was ich finden konnte. Bücher, Blogs und Veranstaltungen. Ich war elektrisiert. Sein eigener Chef sein. Die komplette Verantwortung tragen. Dinge ausprobieren. Auf die Nase fallen und wieder aufstehen. Ich lebte wieder. Von dem Moment an wusste ich, das ist mein Ding!

Neben meinen Job nutzte ich jede freie Minute um meine eigenen Projekte zu starten. Ich schnupperte in das E-Commerce Business eines Freundes rein. Ohne Vergütung, fast ein Jahr lang. Jedes Wochenende und oft nach Feierabend. Plötzlich wusste ich was es heißt, wirklich etwas zu lernen. Keine theoretischen Modelle. Es war der Hammer. Heute eine Idee, morgen umgesetzt.

Nach einem Jahr fühle ich mich bereit um auf eigenen Füßen zu stehen. Ich meldete ein Gewerbe als Einzelunternehmer an und gründete mein Modelabel YAHROK. Wenig später kamen Merchandising Shops für VIP’s und Sportler hinzu. Und einige weitere Projekte die ich aber schnell wieder einstampfte.

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Es lief gut aber irgendwie kam ich nicht voran. Der Prozess stagnierte, dabei hatte ich mein Ziel klar vor Augen. Ich wollte soviel Geld verdienen, dass ich meinen Job kündigen kann. Ich brauchte mehr Zeit. Ich brach mein Studium ab und steckte die gewonnene Zeit in mein Business. Doch auch das reichte irgendwie nicht um voran zu kommen.

JETZT ODER NIE

Mir war klar, ich musste All-In gehen. Jetzt oder nie. Ich hatte Geld für ca. ein Jahr gespart. Ich hatte mega Schiss. Was ist wenn ich nicht genug Geld verdienen werde? Was werden andere über mich denken? Was sagen meine Eltern? Aber dieses Mal war mein Wunsch nach Selbstverwirklichung stärker. Stärker als ein sicherer Job, ein gutes Gehalt und warnende Worte von außen. Ich werde kündigen!

Die Tür öffnete sich und ich setzte mich. Ich überreichte meinem Chef meine Kündigung und stellte mich auf eine Predigt ein. Zu meiner Überraschung passierte genau das Gegenteil. Er verstand mich und hatte schon länger das Gefühl dass der Tag kommen würde. 

Die letzten 3 Monate im Job vergingen wie im Flug. Um eins nochmal klarzustellen: Ich kann nichts gegen meinen alten Arbeitgeber sagen. Die Arbeit war fair und gut bezahlt. Es war halt nur nichts für mich. Im Nachhinein weiß ich auch viele Dinge anders einzuschätzen. Der Großteil des Tages wird eigentlich damit verbracht, sich über die Arbeit aufzuregen. Ich habe die Aussage selber gehasst, aber es ist wahr: Denkt immer dran wer euer Gehalt überweist. Wenn euch das nicht passt, dann startet euer eigenes Ding! Ich will das Leben als Unternehmer keinesfalls glorifizieren. Ich will aber jeden dazu motivieren um die Ecke zu denken und mutiger zu sein. Wenn du in deinem Job glücklich bist, find ich das großartig. Da du den Blog von Bastian besuchst, denke ich dass du aber nicht zu diesen Menschen gehörst.

Ich bin jetzt fast 2 Jahre Vollzeit-Unternehmer. Ich habe mit HASHTAGSTUFF ein weiteres Modelabel gegründet. Hier verkaufe ich ich primär Turnbeutel mit lustigen Sprüchen. 

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Mit ROKMEDIA habe ich eine kleine Social Media Agentur gestartet. Auf Instagram folgen meinen Projekten über 500.000 Menschen. Aus dem Merchandising Business bin ich ausgestiegen.

Gerade ist mein INSTAMASTER Online Kurs gestartet. Hier helfe ich Unternehmen und Marken über Instagram mehr Sales und Traffic zu erzeugen (Falls du Interesse hast, mit dem CODE „OFFICEFLUCHT“ bekommst du 50 Euro Rabatt).

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Es ist viel passierte und ich hab einiges gelernt. Ich wünsche mir, dass du aus meinen Fehlern lernen kannst und dich mein Weg inspiriert. 

WAS WAREN MEINE 5 GROßEN FEHLER?

1. Mutlos und ängstlich sein

Think BIG! Was immer wie eine Floskel aus einem Start-Up Ratgeber klingt, ist mein wichtigstes Learning. Glaube mir, ich bin ein richtiger Schisser. Ich bin mit gerade einmal 2000 Euro gestartet und seitdem aus dem Cash Flow gewachsen. Deshalb bin ich bei Ausgaben oft übervorsichtig, was mich schon oft zurückgeworfen hat.

Versteh mich nicht falsch, du musst deine Zahlen genau kennen (doch dazu später mehr). Ich nenne dir aber ein einfaches Beispiel aus der Praxis:

Topseller A ist oft nicht verfügbar weil zu wenig produziert wurde. Ich verliere also jeden Tag bares Geld. Und trotzdem erwische ich mich oft, dass ich zu ängstlich bin, eine größere Menge zu bestellen. Was ist wenn sich das Produkt auf einmal nicht mehr verkauft? Dabei ist das NIE eingetroffen. 

Als Unternehmer musst du ständig Risiken einschätzen und eingehen. Nur so kannst du wachsen und deine Vision verwirklichen. 

Mach dich nicht kleiner, als du bist. In meiner Agentur arbeite ich je nach Auftrag komplett alleine, oder mit Freelancern zusammen. Die Agentur an sich hat kein Büro. Ich hätte niemals gedacht überhaupt Aufträge an Land ziehen zu können. Wie soll ich mit einer renommierten Agentur mithalten?

Mittlerweile habe ich selbst große Unternehmen beraten und war dabei stets transparent. Alleine die Leistung und das Resultat zählt. Auch hier gilt: Think BIG!

2. Nicht auf andere hören

Versteh mich nicht falsch, als Entrepreneur musst du auch mal ein Dickkopf sein. Ich kann dir aber nur raten, dich von Anfang an mit anderen Unternehmern zu vernetzen. Denn andere haben auch schon Fehler gemacht die du dann vermeiden kannst. Umgebe dich mit Gleichgesinnten und frage stets um Rat.

Hätte ich mehr auf andere gehört, hätte ich mir einiges an Zeit und Geld gespart. Es ist unfassbar wertvoll, sich grundsätzlich mit anderen regelmäßig auszutauschen. 

Jim Rohn sagt „You are the average of the five people you spend the most time with“. Viele haben mich für verrückt gehalten, als ich gekündigt habe. Ich habe es fast selbst geglaubt. Zum Glück hatte ich Menschen um mich herum, die den gleichen Weg bereits gegangen sind. 

3. Nicht auf dein Buchgefühl zu hören

Ich hätte es doch eigentlich aus meiner Erfahrung im Job lernen müssen. Bereits in der Ausbildung hatte mich mein Bauchgefühl gewarnt. Leider habe ich mir auch später immer wieder Dinge gut geredet die ich lieber gelassen hätte.

Das Merchandising Business war von Anfang an Mittel zum Zweck. Ich glaubte hierdurch einfaches Geld verdienen zu können. Die Partner nutzen ihre Reichweite und sorgen für regelmäßigen Umsatz. Die Realität sah leider anders aus. Ich war wieder in einer extremen Abhängigkeit, was ich doch eigentlich vermeiden wollte.

Der Aufwand stand auch in keinem gesunden Verhältnis zum Outcome. Ich wusste dass das kein Business ist, was mir Spaß macht und was ich noch lange machen möchte. Trotzdem schob ich die Entscheidung immer weiter voraus und schloss noch mehr Verträge ab. Ende 2015 habe ich schließlich die letzten Partnerschaften beendet.

Was ist das Resultat? Seitdem ich mich auf meine eigenen Shops fokussiere, habe ich einen riesigen Sprung gemacht. Hätte ich mal früher auf mein Bauchgefühl gehört.

4. Zu lange zu viel selber machen

Am Anfang macht es total Sinn möglichst viel selber zu machen und sich Skills anzueignen. Wenn du nicht viel Kapital und keine Partner hast, bleibt dir auch nichts anderes übrig.

Wichtig ist, den Absprung zu schaffen. Ich habe diesen Prozess viel zu lange hinausgezögert. Es war verdammt wertvoll, dass ich alle Aufgaben im Unternehmen selber gemacht habe. Wenn ich heute jemanden beschäftige, kann mir keiner was vor machen.

Du wirst aber niemals voran kommen wenn du nicht anfängst Aufgaben abzugeben. Gebe dir selber einen realistischen Stundenlohn. Überlege dann bei jeder Tätigkeit ob es wirklich wirtschaftlich ist, es selbst zu machen. Ich habe mittlerweile die Entwicklung/Programmierung, die komplette Produktion und den Kundenservice ausgelagert. Mittlerweile lasse ich auch einige Designs extern anfertigen, obwohl ich das selber gerne mache.

Ich komme viel schneller voran und kann mich um das große Ganze kümmern. Außerdem bin ich jetzt endlich komplett ortsunabhängig und frei. Ein super Gefühl.

5. Seine Zahlen nicht kennen

Du musst deine Zahlen ganz genau kennen. Never run out of cash. Das ist so verdammt wichtig. 

Irgendwann verlierst du den Überblick. Wann bucht das Finanzamt ab? Wann ist welche Rechnung fällig? Wann kommt welche Auszahlung? Das kann sehr schnell gefährlich werden.

Das ist sicherlich nicht der spannendste Job. Aber einer der Wichtigsten. 

FAZIT UND WIE ES WEITER GEHT

Ich genieße jeden Tag, den ich eigenverantwortlich gestalten darf. Was für ein Segen! Ich bin so glücklich dass ich damals den Mut hatte, etwas eigenes zu starten.

In der heutigen Zeit ein (Online) Business zu starten ist einfach eine geile Sache. Es gibt so unfassbar viele Möglichkeiten was man alles machen kann. Manchmal muss man aufpassen, den Fokus nicht zu verlieren.

Ich werde weiter Gas geben und meinen Weg gehen, denn ich weiß, dass es sich auszahlen wird. Ich kann jeden nur ermutigen, sein Schicksal in die Hand zu nehmen und über den Tellerrand zu schauen.

Wirst du Fehler machen? Ja. Wirst du manchmal verzweifelt sein? Ja. Von den 1% der Menschen, die den Mut hatten etwas zu ändern, geben viele genau dann wieder auf. 

Hold the vision. Trust the process. Du kannst es schaffen. Und das ist mehr als nur eine Floskel.

Daniel

23 Comments
  • Oli
    Veröffentlicht um 00:06h, 20 Juni Antworten

    Daniel – sehr schöne Story, in der ich mich phasenweise selbst wieder erkenne.
    Muss ja nicht der totale Absprung sein, aber seinen Träumen folgen und was eigenes aufziehen ist immer geil!
    Steile Lernkurve und nur sich selbst und seinen Kunden gegenüber verantwortlich sein ist ein unglaubliches Gefühl.
    Selbst wenn man seinen „normalen“ Job behält kann das vorteilhaft sein, da viele Learning durchaus übertragbar sind.
    Deine 5 Learnings gefallen mir. Aber zu 1 habe ich Anmerkungen:
    Ein Schisser bin ich auch! Das kann sehr hinderlich sein – aber wer Unternehmer sein will darf natürlich auch nicht an Selbstüberschätzung sterben. Also ich wachse lieber langsamer, statt mich zu verkalkulieren. Da schließt sich der Kreis und wir sind bei Deinem Punkt 5, den Finanzen :-)
    VG
    Oli
    PS: cooles Design auf Deinen Seiten!

    • Daniel Schöller
      Veröffentlicht um 08:40h, 21 Juni Antworten

      Hi Oli,

      ich gebe dir grundsätzlich recht.

      ABER ich erkenne mich schon in deinen Worten wieder und für mich klingt das auch ein bisschen nach Rechtfertigung und „schön reden“ deiner IST-Situation mit der du anscheinend aber doch nicht so ganz zufrieden bist ;-).

      Falls ich da falsch liege, sorry! Falls nicht, rate ich dir nebenbei erstmal zu starten und wenn du merkst dein Business hat Substanz dann sei ruhig mutig! Im Worst Case findest du sicher immer wieder einen Job.

      Zu deiner Anmerkung wegen Punkt 1 + 5:

      Da bin ich deiner Meinung, die Mischung macht’s :-). Aber sobald du eine gewisse Skalierungskurve erreicht hast, ist das einfacher gesagt als getan.

      Ich wünsche dir viel Erfolg,

      Daniel

  • Nina
    Veröffentlicht um 12:55h, 20 Juni Antworten

    Hi Daniel,

    sehr coole Story, die sicher vielen Leuten Mut machen wird! Ich dachte zuerst, dass ich mich verlesen habe, als du bei Punkt 2 „Nicht auf andere hören“ als Fehler bezeichnest hast, da viele (online) Unternehmer genau das Gegenteil raten. Aber es kommt wohl auf den Betrachtungswinkel an. Du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass man sich mit anderen Unternehmern vernetzen soll. Andererseits sollte man natürlich die Stimmen derer ausblenden, die weder Ahnung von der Materien haben, in der man sich bewegt, noch die ernsthaft daran interessiert sind…
    Weiterhin viel Erfolg mit deinem Business!

    Grüße aus Berlin,
    Nina

    • Daniel Schöller
      Veröffentlicht um 08:35h, 21 Juni Antworten

      Hi Nina,

      right!

      Höre natürlich nur auf Leute, die schon Erfahrung in dem haben, was du machst.

      Viel Glück auf deinem Weg,

      Daniel :-)

    • Ildiko Varga
      Veröffentlicht um 17:23h, 21 Juni Antworten

      Nina, wie gut dass du das geschrieben hast, zuerst habe ich es auch anders interpretiert. Da sieht man, dass man besser „hinhören“ sollte, wenn man liest 😀

      Aber klar, das macht Sinn, dass man aus den Erfahrungen anderer für sich lernt. Es ist also so, dass wir durchaus auf Daniel hören dürfen/sollten, und evt. das eine und andere im eigenen Business entsprechend angehen.
      Ich denke, da gibt es auch den berühmten Mittelweg, man darf von den Erfahrungen derer lernen, die es bereits geschafft haben, aber man sollte sich von denen und den neunmalklugen Ratschlägen fernhalten, die es selbst nicht machen und sich nicht trauen.

      Und Daniel, mit dem Abgeben, das kann ich nachvollziehen, dass man sich schwer tut, andererseits, wenn man es erst mal getan hat, ist das auch ein cooles Gefühl, dass man eben so gut verdient, dass man andere für deren Arbeit zahlen kann. Das ist dann auch ein weiterer Schritt in die eigene Unabhängigkeit und ein „echtes Entrepreneur-Leben“.
      Danke für die Impulse.
      Ildikó

  • Daniel Mulec
    Veröffentlicht um 21:21h, 20 Juni Antworten

    Hi Daniel,

    Sehr cool, ich gratuliere Dir von ganzem Herzen!

    Eine Frage bezüglich des Gelds was Du angespart hast:
    Du schreibst Du hast zum Start genug Geld für 1 Jahr Selbständigkeit gehabt, wie viel ist das genau?

    Weil weiter unten schreibst Du, dass Du 2000,- hattest, und das klingt nach sehr wenig für 1 Jahr.

    Ich spare momentan auch einen Großteil meines Lohns, um genug Geld für 1 Jahr Selbständigkeit zu haben, weswegen es mich sehr freuen würde, eine genaue Zahl zu erfahren :)

    Liebe Grüße aus Cork,
    Daniel

    • Daniel Schöller
      Veröffentlicht um 08:33h, 21 Juni Antworten

      Hi Daniel,

      sehr cool dass du den Mut hast etwas eigenes zu starten :-).

      Die 2000 waren das Startgeld für das Business, nicht meine Rücklagen.

      Als Rücklage hatte ich knapp 20.000 Euro, jedoch hätte das im Nachhinein sogar noch länger gereicht.

      Ich hab in der Zeit meine Kosten extrem runtergefahren und bin mit grob 1000 Euro im Monat ausgekommen. Aber das ist sicherlich eine sehr individuelle Rechnung.

      viele Grüße,

      Daniel

  • Falco
    Veröffentlicht um 22:10h, 20 Juni Antworten

    Wow! Ganz genauso wie bei mir. Außer das ich noch nicht erfolgreich bin :)
    Habe auch für ein Jahr gespart und auf meinem depressivem Höhepunkt aufgehört.
    Alle hielten mich für bekloppt, aber nach ein paar Monaten hatten sie sich daran gewöhnt
    Erstaunlich!

    Punkt 4 kann ich nur unterstreichen: Macht nicht alles alleine. Das schafft ihr nicht und ist auch kontraproduktiv.

    Weiterhin viel Erfolg!

  • Daniel Schöller
    Veröffentlicht um 08:41h, 21 Juni Antworten

    Viel Glück & Erfolg bei deinem Business Falco :-)

  • Henning
    Veröffentlicht um 13:41h, 22 Juni Antworten

    Viel Glück auch von mir ! Super Sache !! :)

  • Yan
    Veröffentlicht um 16:27h, 22 Juni Antworten

    Hi,

    wenn ich solche Storys lesen bekomm ich immer Schmetterling im Bauch… Ich träume da schon so lange von nur ich bekomm es einfach nicht auf die Kette… Ich bin ja schon froh wenn ich diesen Monat einen unteren zweistelligen Betrag zusammen bekomm. 😀 – Die größten Schwerigkeiten habe ich bei dem Anlesen von Wissen und auch beim Durchhaltevermögen. Wenn man nach einem Arbeitstag einfach nicht mehr möchte. Sich dahin zu treten ist sehr schwierig… Wie hast du durchgehalten und vorallem wie hast du deine Reichweite erhöht? Das ist mir bis heute nicht klar, wie man das schafft. Selbst wenn man sich viel Mühe gibt, klappt es nicht und man bekommt das Gefühl das es reine Glücksache ist….

    VG Yan

  • Michael
    Veröffentlicht um 19:29h, 11 Juli Antworten

    Dieser Beitrag ist mir im Urlaub durchgeflutscht.????

    Was Daniel hier schreibt, finde ich recht interessant, besonders die 5 Learnings.
    Zu den beiden letzten Punkten möchte ich gerne aus meiner Erfahrung beisteuern, weil ich den Schritt zum Online-Unternehmer vor 15 Jahren auch gemacht habe und in einer Führungsposition gekündigt habe.
    Ein Sprung ins kalte Wasser setzt Kräfte frei und anfangs hatte ich das Ziel nur mit eigenen Mitteln das Wachstum zu finanzieren.
    Wer im Handel tätig ist, wird aber schnell feststellen, dass dieser Weg recht langsam und mühsam ist, denn die Familie will und muss von was leben.
    Wachstum muss ja in der Regel vorfinanziert werden.
    Wachstum bedeutet aber auch gleichzeitig Steuernachzahlungen und höhere Vorauszahlungen, so dass Punkt 5 (Liquidität!) enorm wichtig ist. Wer seine Zahlen nicht im Griff hat, bekommt schnell Probleme, obwohl eine Geschäftsidee cool und erfolgreich ist.
    Den Punkt 4 muss man möglichst schnell lernen. Natürlich macht man am Anfang möglichst viel selbst, um Kosten zu sparen. Kosten werden dann aber durch Zeit ersetzt und schnell verfällt man in den Fehler, dringend und wichtig nicht unterscheiden zu können.
    Ihr müsst Euch aber auf die wichtigen Ding konzentrieren, die Schlüsselthemen, die Engpässe, die einen größeren Erfolg verhindern.
    Es fällt immer wieder schwer, neue Mitarbeiter einzustellen und es gibt zunächst genügend Möglichkeiten Arbeiten zu delegieren, ohne feste Verpflichtungen einzugehen. Aber irgendwann kommt der Moment, wo man beginnt mit festen Mitarbeitern zu arbeiten, die einem zunehmend zeitintensive Dinge zuverlässig abnehmen und vielleicht sogar besser erledigen als man selbst (das sollte zumindest das Ziel sein)
    Da gehört immer wieder Mut zu, da neue Mitarbeiter zunächst immer erst mal zusätzliche Kosten bedeuten und die Amortisation dieser Kosten etwas dauern kann.
    Ich bekomme als Arbeitgeber auch immer wieder Beklemmungen, wenn ich neue Leute einstelle, weil man irgendwie auch Verantwortung für deren Lebensperspektiven übernimmt. Im April habe ich noch mal einen großen Sprung gewagt, bin aber nun dazu verdonnert, die Umsatzsteigerungen und Gewinne zu erwirtschaften.(+30%)
    Wenn das nur auf der Basis von einer Vision stattfindet, ist das eine durchaus spannend.
    Was ich damit zum Ausdruck bringen möchte, ist der Punkt, dass man irgendwann bei Erfolgen als Unternehmer gezwungen ist, sein Model umzustellen und neue Organisationsformen wählen muss.
    Ob One-Man-Shows langfristig im Handel erfolgreich sein können, wage ich zu bezweifeln.

    Ich möchte gerne einen sechsten Punkt ergänzen: das Pareto-Prinzip oder die 80:20-Regel, die man in ganz vielen Lebensbereichen und Geschäftsbereichen erkennen kann.

    Mit 20% Aufwand erzielt man 80% Ertrag. Für die restlichen 20% Aufwand verschwendet man 80% seiner Energien und Ressourcen.
    Darüber könnte man einiges schreiben, was aber hier meinen Kommentar unerträglich lang machen würde.

    Was kann man aber für einen Rückschluss aus dieser Regel ziehen?
    Als Chef muss man sich auf die wichtigen 20% konzentrieren und die Mitarbeiter wuppen den Rest.
    ODER:
    Man kann dieses Prinzip aber auch dazu nutzen, sich auf das Wesentliche zu beschränken und unnötige Ressourcen abbauen. (20% weniger Umsatz und 80% weniger Aufwand und Kosten)

    Ich hoffe, ich konnte mit dem einen oder anderen ergänzenden Gedanken helfen.

  • Alon Lerner
    Veröffentlicht um 07:45h, 26 Juli Antworten

    Man ich liebe diesen Blog. Jeder einzelne Artikel gibt mir Motivation und Kraft weiter an meinen Visionen zu arbeiten. Ich stehe (verglichen mit euch) noch weit am Anfang, aber bin fest entschlossen in den nächsten 12-24 Monaten den Absprung geschafft zu haben. Danke!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 08:55h, 27 Juli Antworten

      Ich dank dir Alon. Freue mich auf dein California Projekt. Toll zu sehen, wie sehr du brennst. Weiter so Mann!

  • Lorenz
    Veröffentlicht um 08:05h, 05 August Antworten

    Hi, toller Blog, tolle Artikel, lese mich schon den zweiten Tag hier ein. ….. meine Frage: ich überlege mir so ein Shop (https://www.deindesign.de/de/b2b/affiliate) auf meiner Seite „Mollig sucht Stattlich“ ein zu bauen den ich hier gesehen habe um meine Singlebörse auch so zusätzlich zu monetisieren. Ist das empfehlenswert oder gibt’s da was bessere?
    Danke Lorenz

  • Philipp
    Veröffentlicht um 15:36h, 17 August Antworten

    Hallo Daniel,

    sehr schöne Story. Ich kann mich damit gut identifizieren.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Philipp

  • NeuzeitRebell
    Veröffentlicht um 20:01h, 31 August Antworten

    Schöner Gastbeitrag und tolle Erfolgsstory! Wahnsinn was man in einem Jahr schaffen kann. Ich bin auch gerade dabei mich selbstständig zu machen und möchte im Online-Marketing Sektor starten. Jedenfalls ein anspornender Artikel der mir Mut macht am Ball zu bleiben! Beste Grüße, Andi

    • Bastian
      Veröffentlicht um 06:08h, 28 September Antworten

      Dank dir Andi, freut mich wenn der Artikel einen Nerv getroffen hat.

  • Sibylle
    Veröffentlicht um 07:27h, 15 September Antworten

    Hallo Daniel,
    super motivierende Story und Glückwunsch zu deinem beeindruckendem Erfolg!
    Ich habe mich in diesem Jahr nebenberuflich selbstständig gemacht und merke auch, dass an seiner eigenen Sache zu arbeiten mich weit mehr erfüllt. Habe also nicht ganz so einen heftigen Cut wie du vollzogen. Deine Geschichte motiviert mich zusätzlich mein Ziel, unabhängig von Arbeitgebern zu sein, weiter zu verfolgen.
    Keep Going!
    Liebe Grüße,
    Sibylle

  • Martin Seibel
    Veröffentlicht um 22:35h, 13 Oktober Antworten

    Hey,
    wenn das mal nicht ein ziemlich cooler Text ist, mann o mann. Ich sitze gerade in meiner X-Berger Wohung, nachdem ich das Buch von Tim CHimoy gelesen habe un trinke einen Gin Tonic. Morgen muss ich ich ins Büro, das ich hasse. Echt, ich hasse es. Ich muss einen Weg hinaus finden irgendwie, und habe einfach nur Schiss. Ich lese momentan alles, was ich in die Finger kriegen kann. The big Five of Life, das Handbuch für ortsunabhängiges Arbeiten etc…… auf meinem Stapel stehen noch die 4 Tages Woche und Kopf schlät Kapital…..Fuck them all, denke ich gerade. Aber hey, so wie sich sich deine Story anhört, und nicht nur deine, sondern auch die von z.B. Tim Chimoy, ist es ein verflucht harter Weg, es zu schaffen. Ganz ehrlich, ich glaube, ich habe nicht so eine gute Idee wie du. Ich bin Durchschnitt, ganz einfach. Ich frage mich, wie ich es schaffen kann, daraus zu komen, aus dieser Scheiße, als durchschnittlicher Mensch…. Tr my best, promised! Liebe Grüße, Martin

    • Bastian
      Veröffentlicht um 02:33h, 21 Oktober Antworten

      Hey Martin,

      dank dir für deinen Kommentar Mann. Also es gibt 3 Bücher, die mich am meisten geprägt haben. Die 4-Stunden Woche, Rich Dad – Poor Dad, Investment Punk. Danach kann ich dir noch jede Menge empfehlen. Aber Lesen allein ändert ja nichts, wenn du nicht anfängst, das Gelesene umzusetzen. Schreib mir gern mal ne Mail.

      LG

  • Marcel
    Veröffentlicht um 10:34h, 04 November Antworten

    Ja was soll man dazu sagen?!? DANKE für diesen hammer Artikel. Geiler Typ!

  • Ines
    Veröffentlicht um 17:37h, 21 Februar Antworten

    Hi Daniel,

    danke für den tollen Beitrag. Du machst mir echt Mut weiter zu machen.

    Dein Shop #stuff sieht super aus. Mit welchem Anbieter hast du den Shop erstellt.

    Ich selbst überlege derzeit einen zweiten Shop zu eröffnen und suche Anbieter außer Jimdo.

    Danke und viele Grüße aus Mainhatten,
    Ines

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