22 Jun Verkaufen auf Amazon Teil 1 – Ein paar Fakten

Fast jeder Mensch kennt Amazon. Fast jeder hat schonmal etwas bei Amazon bestellt. Und fast niemand kennt die Möglichkeiten, die Amazon für einen bereit hält.

Was ich hier NICHT tun werde, ist dir zu erzählen, wie du mit Affiliate Marketing für Amazon so und so viel Geld im Monat verdienen kannst. Stattdessen möchte ich dir verraten, wie du dir mit Amazon ein lukratives und ortsunabhängiges Volleinkommen aufbauen kannst.

Dies ist der erste Teil meiner Amazon-Reihe, in welcher ich dir erkläre, wie man als Amazon-Verkäufer aus dem Stand heraus schnelle Erfolge feiern kann, warum ich mein eigenes Business aktuell fast ausschließlich auf Amazon ausrichte und warum es für dich nicht minder hochinteressant ist.

EIN PAAR FAKTEN

1994 ursprünglich als Internet-Buchhandlung gegründet, ist das Online-Verkaufshaus heute stärker als je zuvor und hat von den großen Online-Marktplätzen längst die Rolle des Vordenkers und Vorreiters übernommen. Heute gibt es kaum ein Produkt, das man in den virtuellen Verkaufsregalen dieser Hydra nicht finden kann. Diese enorme Auswahl in Verbindung mit günstigsten Preisen, der einfachen Bedienung und der professionellen Abwicklung gehört zu den wesentlichen Faktoren, denen Amazon seine heutige Bekanntheit und Beliebtheit zu verdanken hat.

Statistisch betrachtet, beginnen immerhin mehr als 30 Prozent aller Verbraucher eine Produktrecherche mittlerweile bei Amazon. Google wird im Vergleich hierzu lediglich von rund 13 Prozent der Konsumenten genutzt und hängt damit weit hinterher.

Ein ganz wesentliches, für uns essenzielles Merkmal des Amazon-Konzepts, besteht in der Öffnung des Marktplatzes für externe Händler. Du, ich und andere E-Commerce-Unternehmer aus aller Welt können ihre Produkte teilweise oder vollständig bei Amazon verkaufen. Das Ganze basiert dabei natürlich auf einem gegenseitigen Geben und Nehmen. Amazon erreicht seine Sortimentsvielfalt und die günstigen Preise nämlich vor allem durch jene außenstehenden Verkäufer, deren Gebühren und Provisionen gleichzeitig kräftig die Konzernkassen klingeln lassen. Die Händler wiederum profitieren von der enormen Bekanntheit, den unglaublich vielen Kunden, dem großen Vertrauen, das Amazon entgegengebracht wird und von der einfachen Bedienung der Plattform.

Selbst wenn du erst gestern gestartet hast, erreichst du über Amazon heute schon Millionen von Kunden, ohne anfänglich viel Geld in Marketing, SEO und Werbung stecken zu müssen.

Laut Amazon stehen bei sämtlichen Bestandteilen ihres ausgeklügelten Konzeptes immer und ausschließlich die Interessen der Endverbraucher im Vordergrund. Genau diese Verbraucher sind es auch, die sich gar keine Vorstellung von der Komplexität dieses Marktplatzes machen können. Dass sie in den meisten Fällen gar nicht bei Amazon selber einkaufen, wenn sie ein Produkt in den Warenkorb legen, sondern bei einem der mittlerweile rund zwei Millionen externen Händler, die ihre Produkte über die Plattform vertreiben, merken sie dabei gar nicht. Und genau hier wird es für uns interessant!

Denn genau diese Vermarktungsstrategie bietet annähernd jedem Händler, unabhängig seiner Größe, seiner Ausrichtung, seiner Produktnische und seiner individuellen Zielsetzung, fast unbegrenzte Möglichkeiten, um sich vom schnell wachsenden, dicken, fetten Amazon-Kuchen ein saftiges Stück abzuschneiden.

Aber so einfach das Shoppen für den Verbraucher bei Amazon auch sein mag: Das System, das hinter den Kulissen des Warenhauses unermüdlich auf Hochtouren arbeitet, ist ein ausgesprochen komplexes und selbst für erfahrene Internetunternehmer nicht so leicht zu durchschauen.

Die aktuelle Artikelreihe soll sich genau diesem Thema widmen und sowohl angehenden Online-Händlern als auch Leuten die bereits etwas Amazon-Luft geschnuppert haben, einen extrem tiefen und intensiven Einblick in die Amazon-Erfolgsstrategien gewähren. Ich zeige dir ein paar Tricks und Kniffe, von denen du bisher sicher noch nichts gewusst hast und erzähle dir außerdem, wie du selbst in kürzester Zeit mit dem erfolgreichen Verkauf von Produkten bei Amazon starten kannst. In komprimierter und spannender Form beginnen wir fast bei Null und gehen von der ersten Anmeldung über die Einstellung von Artikeln und deren optimaler Präsentation über zum Ziel, deinen Lebensunterhalt bei Amazon zu verdienen.

Darüber hinaus befassen wir uns außerdem mit der Frage, wie sich der Verkauf bei Amazon im Verhältnis zum eigenen Web-Shop und zum Handel auf eBay schlägt und gehen auch offensiv mit der öffentlichen Kritik an Amazon um.

HÖHER, SCHNELLER, WEITER…

Amazon ist vor allem eines: In stetiger Entwicklung und Bewegung. Was 1994 als harmlose Online-Bücherschmökerecke begann, ist längst zu einem der einflussreichsten Konzerne der Welt geworden. Google, Facebook, Coca Cola, Amazon! Und immer lautet die zentrale Devise dabei Wachstum. Was sonst?

Amazon beschäftigt heute weltweit mehr als 117.000 Mitarbeiter und betreibt rund 100 eigene Logistikzentren, welche für uns übrigens einen ganz besonderen Zweck erfüllen werden. Aber mehr dazu in einem anderen Teil. Die externen Amazon-Verkäufer allein, konnten über den Marktplatz letztes Jahr mehr als eine Milliarde Artikel verkaufen und der Konzern ist noch weit davon entfernt, an die Grenzen seiner Wachstumsfähigkeit zu stoßen. Ein deprimierendes Veranschauungsbeispiel für die konsequente Expansion Amazons: Hättest du im Jahr 1997 lediglich 1.000 US-Dollar in Amazon Aktien investiert, dann hätten diese dir bis Ende 2014 ein Vermögen in Höhe von knapp 240.000 US-Dollar beschert.

Wer ärgert sich da nicht dämlich? Aber statt sich Selbstvorwürfe zu machen und sich zu fragen, warum man damals nicht selbst drauf gekommen ist (ich für meinen Teil war 1997 noch im Stimmbruch und hab Skateboards zu Schrott gefahren), sollte man seinen Blick nach vorne richten und JETZT das Richtige vollbringen, damit man sich nicht in einigen Jahren erneut vorwerfen muss, warum man nicht rechtzeitig gehandelt hat. Damit will ich dich nicht ermutigen, Geld in Amazon-Aktien zu investieren. Stattdessen lege ich dir ans Herz, dich als Online-Händler jetzt konsequent mit den Chancen und Möglichkeiten zu beschäftigen, die dir der Amazon-Marktplatz bietet.

Welche Chancen und Möglichkeiten das genau sind, erfährst du dann in Teil 2.

work smart, not hard.

Unterschrift

 

Beitragsbild: Nic Taylor
Bild Amazonlager:Chris Watt
20 Comments
  • Sascha
    Veröffentlicht um 18:10h, 22 Juni Antworten

    Klingt auf jeden Fall spannend. Grundsätzlich verstehe ich das System zum Verkaufen eigener Artikel bei Amazon. Bisher bin ich aber daran gescheitert, Produkte zu finden, die überhaupt in irgendeiner Form preislich konkurrieren konnten.

    Vielleicht hast du dazu ja auch ein paar Tipps parat.

    • Bastian
      Veröffentlicht um 19:48h, 22 Juni Antworten

      Hab ich. Gibt natürlich verschiedene Ansätze die man verfolgen kann. Ich werde in jedem Fall auch darauf eingehen :)

    • Erhard
      Veröffentlicht um 23:08h, 22 Juni Antworten

      Hi Bastian, klingt sehr interessant. Ich schließ mich da ganz Sascha an. Denn ohne Produkte hilft der beste Shop auch nichts. Eigenimport ist von z. B. China in die EU ja u. U. nicht so ohne, weil man schnell mal „Herstellerpflichten“ erbt – falls man der Erste mit diesem Produkt ist.
      Bin gespannt wir ein Drahtseil :-)
      Alles Gute inzwischen!

      • Bastian
        Veröffentlicht um 12:25h, 23 Juni Antworten

        Hey Erhard,
        der Warenbezug aus Asien – wenn man das machen möchte – ist überhaupt keine so große Sache. Schließlich ordern wir ja keine ganzen Containerladungen. Und da wir keine zigtausende Euro investieren wollen, produzieren wir auch keine Artikel, die es so noch gar nicht gibt. Insofern auch keine „Herstellerpflichten“. Wir machen uns „No Name“-Produkte zunutze, die wir dann lediglich mit unserem eigenen Logo/Namen versehen. So bekommt man als Markeninhaber (auch ohne Eintragung und all sowas) eine eigene Seite bei Amazon, was wiederum in den Suchergebnissen die eigenen Artikel nach oben katapultiert 😉 Aber mehr dazu in Folge…

        • Erhard
          Veröffentlicht um 13:10h, 23 Juni Antworten

          Hi Bastian! Ah so läuft der Hase! Klingt sehr interessant!
          Vielen Dank für den Hinwies!

  • Julia
    Veröffentlicht um 18:43h, 22 Juni Antworten

    Hey Bastian,

    das klingt ja vielversprechend. Ich bin ja auch schon auf Amazon unterwegs, weil ich mir das mit dem Lager einfach mal spare. Wo soll das auch alles hin, wenn man in einer WG lebt… 😉

    Erzählst du uns auch was über die Produkte, die du eigens für Amazon herstellen lässt?

    LG
    Julia

    • Bastian
      Veröffentlicht um 19:54h, 22 Juni Antworten

      Hey Julia,
      ich kann gerne im Laufe der Serie ein paar gute Beispiele nennen 😉 Was ich jetzt selbst genau herstellen lasse, behalte ich erstmal für mich. Nichts für ungut.

      • Oliver
        Veröffentlicht um 14:45h, 24 Juni Antworten

        Hallo Bastian,

        Wäre echt toll wenn du da ein paar Beispiele nennen könntest. Verstehe das du nicht verraten möchtest was du herstellen lässt könntest du es vielleicht eingrenzen bzw. wo du herstellen lässt?

        • Bastian
          Veröffentlicht um 16:15h, 24 Juni Antworten

          Hi Oliver,
          ich produziere jetzt in der Sport-Sparte Fitness/Bodybuilding etwas. Pauschal kann man natürlich nicht sagen, wo man was herstellen lässt. Das variiert ja bei jedem Produkt und auch je Produkt gibts immer Optionen. Aber auf Alibaba.com findet man mit smarter Recherche und verschiedenen Begriffen eigentlich jeden Artikel, den man sich denken kann. Das einzige „Problem“ bei Private Labelling ist halt, dass man vorab Geld in die Hand nehmen muss. Denn das funktioniert natürlich nicht auf Dropshipping-Basis…

  • sasho
    Veröffentlicht um 15:35h, 24 Juni Antworten

    Hi, ich bin wirklich gespannt.
    Ich selber habe einen Affilaite SHop gebaut ?
    Geht das in die RIchtung oder lagerst du komplett deine Ware bei Amazon?
    Ich bin gespannt.

    Danke für diesen Post

    • Bastian
      Veröffentlicht um 18:00h, 24 Juni Antworten

      Hey Sasho,
      nein, es geht ums Verkaufen bei Amazon. Aber das steht auch bereits im zweiten Satz dieses Artikels 😉

  • Andonis Warsakis
    Veröffentlicht um 17:13h, 02 August Antworten

    sehr interessantes Thema!

  • Markus
    Veröffentlicht um 11:54h, 22 November Antworten

    Hallo Bastian,

    ich bin über Sidepreneur.de auf deine Seite bzw. das Amazon FBA Konzept aufmerksam geworden.
    Ich hätte eine Frage … hast Du in den ersten Wochen/ Monaten bereits die Umsatzsteuer auf deine Waren ausgewiesen und hast dich somit für die Variante Kleingewerbeschein + Verzicht auf Anwendung des §19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) entschieden, oder nicht. Ich weiß, eine etwas tiefgreifendere Frage an dieser Stelle, aber es würde mich interessieren im Sinne einer evtl. Empfehlung von Dir.

    Viele Grüße + vielen Dank für den tollen Beitrag!
    Markus (Hamsterradbewohner)

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:02h, 28 November Antworten

      Hey Markus,
      ja ich habe von Anfang an ein Gewerbe gehabt, bei dem ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichtet habe. Also eine klassische Einzelunternehmung. Die Kleinunternehmerregelung geht ja nur bis 17.500€ UMSATZ (nicht Gewinn). Und die sind bei regelmäßigen Wareneinkaäufen schnell überschritten. So kannst du dann auch die Einfuhrumsatzsteuer bei der Vorsteuer geltend machen.

      Beste Grüße

  • Michael
    Veröffentlicht um 10:14h, 09 Januar Antworten

    Einen paar wichtige Punkte sollte man möglichst nicht vergessen wenn man sich mit E- Business und einem Marktplatz wie Amazon beschäftigt.
    Jeder Unternehmer ist ja zur zeitnahen Buchhaltung verpflichtet und muss periodisch die Umsatzsteuer abführen und melden. Das ist dem einen oder anderen nicht klar.
    Buchhalterisch ist Amazon auch nicht so ganz einfach, zumindest hat bei mir die Buchhaltung als wir vor vier oder fünf Jahren bei Amazun begonnen haben am Anfang etwas Schwierigkeiten gehabt.
    Die Finanzämter haben Zugriff auf Amazon und Ebay, d.h. irgendwann kommt die große Abrechnung.
    Es kommen nach einer Weile auch die IHK und die Berufsgenossenschaft Einzelhandel, spätestens dann, wenn eine erste Gewinnmeldung abgegeben wurde. Verpackungsverordnung ist eigentlich auch Schwachsinn ( muss seit 2015 sogar für Österreich separat abgeschlossen werden), die richtig Geld kostet, wenn man sie nicht beachtet.
    Bastian, hast Du diese Sachen schon alle auf dem Schirm?
    Wir lesen hier Erfolgsstories, wo grundsätzlich gute und tolle Ideen und Methoden vorgestellt werden, aber diese Stories sind bisher recht kurz.
    Wir hatten mal eine Klopapiermarke, die „Happy End“ hieß, was mich immer zum Schmunzeln anregte, aber hier einen guten doppeldeutigen Abschluss bildet..
    “ Gute Geschäfte sind erst abgewickelt, wenn der Papierkram erledigt ist“
    Wenn der Papierkram verdrängt oder vergessen wird, steckt man irgendwann in der Sch….

    • Bastian
      Veröffentlicht um 19:58h, 09 Januar Antworten

      Hey Michael,
      da hast du absolut Recht. Und weil ich persönlich ein Fan vom Gründen mit Komponenten bin, hab ich direkt alles steuerliche an einen kompetenten Berater abgegeben, der mir da zur Seite steht. Aber dass der Amazon Umsatz nicht brutto für netto ist, sollte jedem, der nicht komplett auf den Kopf gefallen ist klar sein. Mein Steuerberater hat regelmäßig mit eCommerce und Amazon zu tun. Insofern läuft da alles rund. Die für mich zuständige Genossenschaft (VBG) will auch so lange von mir keinen Cent, bis ich Angestellte habe. Und das habe ich ja gar nicht vor, weil es mit FBA und Outsourcing an Freelancer auch gar nicht notwendig ist. Des Weiteren denke ich, dass die Verpackungsverordnung nur problematisch werden kann (und auch das nur sehr bedingt), wenn man Elektroartikel verkauft. Kann man natürlich nicht pauschalisieren, aber wenn man immer vor allen Eventualitäten Angst hat, dann startet man eben auch nix.

      Du hast vollkommen Recht, dass man diese Dinge nicht ausser Acht lassen darf, aber hier geht es mehr darum, die Möglichkeiten aufzuzeigen, als jedem den ultimativen, komplett risikofreien Leitfaden aufzuzeigen. Schließlich bin ich kein Jurist und Anwälte genauso wie Steuerberater sind ebenso wenig alle gleich kompetent.

      Beste Grüße

  • Michael
    Veröffentlicht um 00:29h, 12 Januar Antworten

    Hallo Bastian,

    ich glaube, Du irrst, wenn Du annimmst, dass allen, die mit Onlinehandel beginnen klar ist, dass ein bestimmter Prozentsatz der Umsätze rechtlich dem Staat gehört. ( zumindest mein Eindruck im Zusammenhang mit Amazon, da Amazon ja das Geld zunächst vereinnahmt und dann den „Rest“ dem Händler überweist)

    Du hast es ja auch richtig gemacht, in dem Du den Kram in kompetente Hände gegeben hast.
    Mag sein, dass IHK und Berufsgenossenschaft wirklich erst auf der Matte stehen, wenn man Mitarbeiter hat.
    Ich habe mich nämlich für den Weg entschieden, Freiheit zu gewinnen, in dem ich Mitarbeiter eingestellt habe, um mich im Tagesgeschäft überflüssig zu machen. Das ist eine andere, eher konservative Freiheit.
    Aber auf dem Weg zu mehr Erfolg kommt man irgendwann an Schwellen, wo man seine Grenzen und Möglichkeiten überprüfen muss, oder Notwendigkeiten akzeptieren muss.
    Das klingt etwas altklug, sind aber auch Erfahrungswerte von 14 Jahre E-Business, davon auch 4-5 Jahre mit Amazon.
    Die Teilnahme am E-Business wird eben auch von einigen Marktteilnehmern als KAMPF angesehen, so dass dann plötzlich so Kleinigkeiten wie Verpackungsverordnung, AGB oder Widerrufsrecht oder gar Markenrechte zu echten Problemzonen werden können. ich möchte keine Angst schüren aber zu einer Vorsicht raten. Anwälte und Gerichte haben an mir schon eine fünfstellige Summe verdient.( unterschiedlichste Gründe)

    Da komme ich zum entscheidenden Punkt: Liquidität!
    Am Anfang möchte man so schnell es geht, die erzielten Umsätze in neue Ware umwandeln, um möglichst neue Umsätze zu generieren. Man möchte möglichst schnell, mehr Erfolg. Irgendwie wird man ‚ erfolgsgeil ‚.
    ( lassen wir mal diejenigen außer Acht, die sich nach dem ersten Erfolg schon mit Konsumgütern belohnen möchten => das könnten vielleicht auch die sein, die das mit der Umsatzsteuer nicht begriffen haben)

    Man fängt ja meist bescheiden an und hat zunächst dem Finanzamt keine großartigen Gewinne zu melden.
    Wenn es aber läuft, ( und da wollen wir doch alle hin ), kommt irgendwann der Tag der Abrechnung mit dem Finanzamt. Ein guter Steuerberater sollte schon frühzeitig darauf hinweisen, welche Liquiditätsreserve wann nötig ist. Ich würde nicht darauf hinweisen, wenn ich den Fehler nicht selbst gemacht hätte.
    Der Übergang in eine Bilanzierung könnte ebenfalls zu einem ähnlichen Knackpunkt werden.
    Ab 70.000 Euro Gewinn meldet sich übrigens auch die Gewerbesteuer, an dem Wohnort, wo Ihr gemeldet seid.
    Da könnten Nomaden echt im Vorteil sein. Wenn man es clever anstellt, wahrscheinlich auch bei der Einkommenssteuer.
    Es ist nicht mein Ziel, hier als Bedenkenträger und Spaßbremse aufzutreten, sondern möchte hier nur auf das eine oder andere Fettnäpfchen hinweisen, wo ich hinein getreten habe.
    Ich glaube, dass meine Fehler damals eher ‚verziehen‘ wurden als heute, weil heute das E-Business insgesamt erwachsener und härter geworden ist.

    • Erhard
      Veröffentlicht um 01:48h, 12 Januar Antworten

      Hallo Michael,

      ja ich glaube auch, dass zumindest einige in „gefährlich“ teure Fettnäpfchen treten können, weil sie das alles allzu locker sehen.
      Ein paar Hinweise können da schnell sehr wertvoll sein und gröbste Fehler verhindern. :-)

      Alles Gute und viel Erfolg!

  • Michael
    Veröffentlicht um 00:33h, 12 Januar Antworten

    PS: Die Verpackungsverordnung hat bei uns z.B. nur Relevanz für Kartons und Umverpackung.
    Elektroschrott ist ein anderes Thema (Inhalte statt Verpackung)

  • Tom G
    Veröffentlicht um 09:48h, 02 Februar Antworten

    Hallo und guten Tag,
    ich lese hier auch schon eine Weile mit und finde diese Art von Geschäftsmodel sehr spannend.
    Wie schon Michael geschrieben hat, muss man hier sehr vorsichtig sein und was die Steuern und Abgaben betrifft, rechtzeitig an die Buchhaltung denken. Am Anfang ist es nur eine Einnahmen Ausgaben DIng mit Vor -und Umsatzsteuer. und bei der Umsatzstuer gibt es auch ein paar Anträge zu stellen, oder möchte jemand Umsatzsteuervorauszahlungen leisten? Selbst da schon würde ich mit einem Steuerberater arbeiten. Wenn du das selbst machen willst und die Zeit dazu noch findest….Naja!
    Aber eins ist gewiss, wenn die Formulare und Angaben von Dir sind, steht Dir recht bald eine Buchprüfung und Kontenprüfung ins Haus..
    Außerdem muss man bei dem ganzen Amazon DIng aufpassen, weil alle die das GF-Model anpreisen schon ein wenig „reißerisch“ und begeisternd sind. Ich gehe davon aus, dass die Prozentquotq hier recht gering sein wird, die damit Erfolg haben bei AmZ.

Kommentar hinterlassen