Verkaufen auf Amazon Teil 5 – Nichts mehr selbst versenden dank Amazon FBA

Warum schreibe ich eigentlich seit nunmehr 5 Teilen diese Artikelreihe zum Thema Verkaufen auf Amazon, wenn ich doch auf der anderen Seite stets einen ortsunabhängigen Lifestyle proklamiere? Wie passt das zusammen? Was macht das für einen Sinn? Zugegeben, ich habe den alles entscheidenden Teil auch recht weit hinaus gezögert. Getreu dem Motto Das Beste kommt zum Schluss. Auch wenn heute zumindest noch nicht ganz Schluss ist, um das schonmal vorweg zu nehmen.

Wie kann es also sein, dass sich die Ortsunabhängigkeit und ein Business mit dem Verkauf physischer Waren miteinander vereinbaren lassen? Amazon ist nicht nur die bekannteste und größte Verkaufsplattform, sondern hat sich auch eins der krassesten und strukturiertesten Logistiknetzwerke aufgebaut und hat mittlerweile viele Jahren Erfahrung im Paketversand an Endkunden. Und von genau dieser Erfahrung kannst du profitieren, denn Amazon stellt dir als Händler mit dem FBA Programm (Fulfillment By Amazon) die gesamte Palette seiner Versandabwicklung zur Verfügung.

Wenn dir Lagerung und Versand von Produkten abgenommen werden, spart dir das nicht nur scheiß viel Zeit und Arbeit, sondern auch viel Geld. Während du bei einem eigenen Onlineshop viel für Werbung und Marketing ausgeben müsstest um an Kunden zu kommen, sind deine Produkte bei Amazon direkt für Millionen Menschen einsehbar, die gezielt nach etwas suchen. Menschen kommen ja bereits mit einer Kaufintention auf die Amazon Plattform. Und es ist wesentlich leichter, jemanden der sowieso etwas kaufen möchte dazu zu bewegen, dein Produkt zu kaufen, als wenn du jemanden der vielleicht gar nicht in Kaufstimmung ist auf einen eigenen Onlineshop zu lotsen.

Das Grundprinzip und die Abwicklung der Lagerung und des Versands durch Amazon sind dabei recht easy. Du schickst einfach deine Artikel komplett an ein Amazon Logistikcenter, bzw. lässt sie von deiner Warenbezugsquelle in deinem Namen an Amazon schicken. Diese werden dann im Versandlager eingescannt, in deinen Warenbestand gebucht, erscheinen danach auf dem Marktplatz und werden im Falle von Bestellungen direkt von dort aus verpackt und an den Käufer versendet. Auch den Kundenservice und das Retouren-Management hast du im Rahmen dieses Gesamtpakets von der Backe.

DIE BUYBOX

Der wesentliche Vorteil von „Versand durch Amazon“ liegt aber nicht nur in der eingesparten Zeit und Mühe. Produkte, die von Amazon selber gelagert und versendet werden, erhalten auf dem Marktplatz eine gesonderte Behandlung und werden bevorzugt in der sogenannten Buybox angezeigt und grundsätzlich höher gelistet. Denn wenn die Ware direkt in Amazons Wohnzimmer liegt, wissen sie genau, dass Handling und Versand vollständig den eigenen strengen Maßstäben des Konzerns gemäß erfüllt werden.

Wahrscheinlich weißt du noch gar nicht, was die Amazon Buybox überhaupt ist, obwohl du sie sicher schon unzählige Male gesehen hast. Die Buybox ist das sogenannte Einkaufswagenfeld, also jenes Kästchen neben den Produktseiten bei Amazon, das den Button „In den Einkaufswagen“ enthält. Der Großteil der Kunden klickt einfach genau auf diese Schaltfläche, wenn er das Produkt kaufen möchte und schaut sich nicht erst die darunter gelisteten Links an, die ihn zu weiteren Anbietern führt, bei denen der Artikel alternativ ebenso gekauft werden kann. Vor diesem Hintergrund gehört es zu den ganz wichtigen Zielen jedes Amazon-Verkäufers, dass er in der berühmten Buybox angezeigt wird.

 

Um grundsätzlich in der Buybox auftauchen zu können, gibt es zwei Voraussetzungen. Zum einen muss man sich als Händler zunächst allgemein qualifizieren. Hierzu musst du seit mindestens 90 Tagen als Verkäufer angemeldet sein, bereits einige Verkäufe absolviert haben und sich dabei durch gute Bewertungen ausgezeichnet haben. Du wirst übrigens nicht aktiv von Amazon darüber informiert, wenn du die Qualifikation für die Buybox erreicht hast, wirst es aber anhand deines Umsatzanstiegs definitiv merken.

Wie du dir vorstellen kannst, konkurrieren bei vielen Produkten direkt eine ganze Reihe von Verkäufern um den Buybox-Status. Da hat man es mit einem eigenen Produkt natürlich einfacher, weil die Buybox dann einem selbst gehört. Als einziger Verkäufer des eigenen Produkts hat man ja keinen Konkurrenten, mit dem man sich das Produktlisting teilen müsste. Aber auch dann muss man sich allgemein von der Konkurrenz abheben. Amazon arbeitet mit einem weitgehend geheimen Algorithmus, der darüber entscheidet, welcher Händler im Einkaufswagenfeld angezeigt wird.

Eines der wichtigsten Kriterien wenn man Produkte verkauft, die auch andere vertreiben, ist natürlich der Preis. Allerdings genügt es meist nicht, einen Konkurrenten um ein paar Cent zu unterbieten, wenn nicht gleichzeitig auch Werte wie aktueller Lagerbestand, Kundenzufriedenheit oder Stornorate konkurrenzfähig sind. In der Praxis kannst du dich als Buybox-Besetzer spielend einfach gegen einen Anbieter durchsetzen, der einen Artikel zum selben Preis anbietet wie du, aber all seine Ware selbst von zuhause aus verschickt. Und das wirkt sich enorm auf dein Salesvolumen aus.

In Deutschland nutzen bisher verhältnismäßig wenige Verkäufer den FBA Service. Die einen weil sie einfach ungern Kontrolle aus der Hand geben und die anderen weil sie gar nicht davon wissen, bzw. sich nie ausreichend mit FBA auseinandergesetzt haben um einzusehen, wie enorm das Programm zum Wachstum deiner Geschäfte beitragen kann. Wenn jemand vielleicht schon seit etwa 10 Jahren Onlinehandel betreibt, dann hat diese Person schon ihr eigenes Fullfilment benötigt, bevor es FBA gab. Und dann sieht man keine Notwendigkeit, etwas daran zu ändern, auch wenn das definitiv ein Fehler ist. Und kann sich auch nicht vorstellen, dass es günstiger für einen sein kann, die ganze Arbeit jemand anderes machen zu lassen. Ist es aber meist.

Verkaufen du und jemand anderes einen x-beliebigen gleichen Artikel zu identischem Preis, erhält der per „Versand durch Amazon“ bereitgestellte Artikel den Vorzug für die Buybox. Außerdem wirst du sehr schnell merken, dass Kunden eher bereit sind, deinem Angebot zu vertrauen, wenn sie wissen, dass Abwicklung und Versand durch Amazon erfolgen. Dass das Bestellte bereits am nächsten Tag vor der Tür liegt, spielt natürlich auch mit eine Rolle und tut es immer mehr. Außerdem erhalten deine Kunden entsprechend behandelte Sendungen ab einem Warenwert in Höhe von 20,00 Euro grundsätzlich versandkostenfrei. Unabhängig davon, ob sie Prime Kunden sind oder nicht.

Einer der für mich aller wichtigsten Aspekte der für Fulfillment by Amazon spricht ist, dass sich Amazon selber um den Kundenservice und um das Retouren-Management kümmert, wenn Produkte von einem eigenen Logistikzentrum aus versendet werden.

Im Rahmen von „Versand durch Amazon“ können übrigens auch Produkte abgewickelt werden, die du über deinen eigenen Online-Shop verkaufst. Hierfür kannst du deren Multi Channel Versandlösung nutzen. Mehr Infos dazu hier.

NICHT SO TEUER WIE DU DENKST

Das „Versand durch Amazon“ Programm ist schon so eine Art Rundum-Sorglos-Paket. Und da Qualität einfach ihren Preis hat, könnte man vermuten, dass die Kosten hierfür für viele Leute unerschwinglich sind. Natürlich lässt sich Amazon das Ganze auch vernünftig bezahlen, aber das Gebührenmodell selber ist transparent und setzt sich aus verschiedenen Kostenquellen zusammen. Du zahlst für die Lagerung, Auftragsbearbeitung, Kommissionierung und den Versand. Die genauen Kosten kannst du hier einsehen.

Hilfreich ist aber auch der FBA Calculator, der dir nach Eingabe deines Einkaufs- und Verkaufspreises, sowie den Maßen und des Gewichts deines Produkts eine Kostenaufstellung für den jeweiligen Artikel und letztendlich auch deinen Gewinn anzeigt.

 

Wie du siehst, sind die Versandkosten wirklich gering, was daran liegt dass Amazon aufgrund seines enormen Sendungsvolumens Sonderkonditionen mit seinen verpartnerten Versanddienstleistern hat. Ein Schuhkarton-großes Paket z.B. kostet mich bei der Post im Eigenversand 6,90€. Bei Amazon zahle ich dafür um die 3€. Wenn du dir vor Augen führst, welchen Aufwand du mit FBA sparst und was du dadurch alles für Vorteile genießt, lohnt es sich in jedem Fall. Und die Kosten sind weit niedriger, als sich die meisten Händler vorstellen, oder als was andere Fulfillment Anbieter berechnen, die nicht annähernd so geordnete Strukturen haben.

Aber am allerwichtigsten ist, dass es für einen ortsunabhängigen Lifestyle prädestiniert ist. Mit Handel von physischen Produkten lässt sich auf diese Weise weit schneller eine Lebensgrundlage für ein selbstbestimmtes Leben schaffen, als mit zum Beispiel Affiliate Marketing, Nischenseiten oder ähnlichen Verdienstmodellen.

Um zu erfahren, welche Artikel sich zum Verkauf auf Amazon eignen und wie du auf diese kommst, schau in Teil 6 rein.

work smart, not hard.

Unterschrift

 

 

Beitragsbild: Scott Lewis

 

44 Comments
  • Julia Faßhauer
    Veröffentlicht um 10:35h, 25 Juli Antworten

    Der FBA Calculator war mir tatsächlich neu, den werde ich mir jetzt mal genauer ansehen.
    Ich muss ehrlich sagen, ich muss mal wieder neue Produkte anlegen und zu Amazon schicken. Ich hab hier einen ganzen Karton voll Krams rumliegen, aber das Anlegen der Artikel finde ich tatsächlich ziemlich lästig -.-

    Ich glaub ich mach heute mal einen Amazon-Tag und erstelle neue Artikel. So geht das ja nicht weiter, vor allem soll vor dem Umzug im Oktober alles bei Amazon liegen. Wenn es bei mir im Wohnzimmer liegt, dann kauft es ja eh keiner 😀

    Kusch kusch, fort mit dir zu Schweinehund…

    LG
    Julia

    • Bastian
      Veröffentlicht um 17:30h, 25 Juli Antworten

      Hey Julia,
      ja da hast du schon Recht. Wenn es alles Einzelstücke sind schon. Wenn es z.B. gebrauchte Bücher sind, die du ausmisten möchtest, empfehle ich statt Amazon lieber die App „Wer zahlt mehr“. Da wird dir angezeigt, wer von den ganzen Aufkäufern wie Rebuy, Momox, Regalfrei, dir am meisten zahlt. Das variiert schon manchmal stark. Und du musst keine Produktbilder machen, was du bei Amazon für gebrauchte Ware musst.

      Fort mit dem Schweinehund 🙂

  • Alexander Salomon
    Veröffentlicht um 22:42h, 25 Juli Antworten

    Hallo,

    danke für diese Artikelserie. Ich habe mich auch schon mit dem Gedanken befasst, genau dies zu tun, nachdem ich bei Pat Flynn einen Podcast dazu gehört habe. Du kenns ihn vermutlich auch: http://www.smartpassiveincome.com/fulfillment-by-amazon-fba/. [nimm den Link raus wenn er stört]. Wenn ich mich richtig erinnere, dann kaufen die zwei Interviewpartner zwei oder drei mal die Woche alles im Umkreis auf, was reduziert ist (dank der Coupons in den USA kann man da richtig Geld sparen) und verticken das dann über Amazon. So wie es sich anhört, läuft der Laden ganz gut.
    Ich frage mich nur, was man richtig gut verkaufen kann? Es sollten irgendwelche Sachen sein, die „verbraucht“ werden. Kosmetikartikel, Putzmittel, Scheibenwischer, Glühbirnen oder was weiß ich was noch alles.
    Bei langlebigen Gütern hat man nur Ärger, wenn das Zeug kaputt geht und man in Garantieleistung treten muss. Außerdem sollte es etwas sein, dass eventl. nicht zu schnell an Wert verliert, wenn es mal länger auf Lager liegt. Der Wert von Handys und & halbiert sich sich ja gefühlt jeden Monat. Wenn das zu lange im Lager liegt, dann muss man eventl. draufzahlen damit man es überhaupt noch weg bekommt. Das gleiche gilt für Lebensmittel oder Nahrungsergänzug die ja alle ein Verfallsdatum haben. Oder man findet etwas, dass gerade in Mode kommt und wo der Markt gerade am wachsen ist. Aber das zu recherchieren könnte schwierig sein (eventl. über Google Trends?)
    Wie auch immer, als Einstieg in das Thema „digitales Nomadentum“ und „raus aus der Tretmühle“ ist das schon eine Überlegung wert. Aber langfristig würde ich mich nicht nur auf Amazon verlassen sondern versuchen, mir nach einiger Zeit ein zweites oder drittes Standbein aufzubauen, das ich unabhängig betreiben kann.
    Kannst du vielleicht doch noch einen Artikel nachschieben und aus dem Nähkästchen plaudern, wie genau man das anstellt (was für Produkte, was ist mit Garantieleistungen, was ist mit Kapitalbindung etc). Wäre spannend, da noch mehr darüber zu lesen.
    Viele Grüße

    Alexander

    • Bastian
      Veröffentlicht um 04:29h, 26 Juli Antworten

      Hi Alexander,
      dank dir für deinen ausführlichen Kommentar. Na klar kenne ich Pat Flynn. Auch das von dir gepostete Interview. Es gibt sehr viele Leute in den USA, die sich mit diesem Geschäftsmodell eine wirklich SEHR Lebensgrundlage aufbauen. Man muss dabei aber hauptsächlich über die Masse der Produkte gehen und die sogenannte Retail Arbitrage eignet sich natürlich nicht für ein ortsunabhängiges Leben. Ein Blog der zu dem Thema wirklich super ist, ist „The Selling Family“.
      Generell eignen sich aber die USA besser für diese Variante des FBA Business‘.

      Ich finde nicht, dass es etwas sein muss, dass sich verbraucht. Es macht auch oft Sinn nach Artikeln zu schauen, die sich wohl gut verkaufen und zu analysieren, was du verbessern kannst. Sind die Produktbilder gut? Wird Prime Versand angeboten? Ist die Beschreibung ausführlich? Was steht an Kritik – sowohl konstruktive, als auch destruktive – in den Reviews. Was kannst du dir daraus Nützliches ziehen um es selbst besser zu machen. Man braucht bei Amazon keine revolutionäre Idee. Es ist besser einen Artikel zu verkaufen, der schon regelmäßig über die Theke geht, als der oder die einzige mit einem vermeintlichen Knallerprodukt zu sein, dass aber keiner sucht.

      Um auf Ideen zu kommen die du sonst nicht bekämst, kann ich jedem nur empfehlen, auch mal ein paar Stunden ziellos durch Amazons verschiedene Kategorien zu surfen und wie beschrieben vorzugehen. Bei jedem Produkt wirst du beim runterscrollen auch „wird oft zusammen gekauft mit…“ sehen. In der Regel sind diese Empfehlungen aber nichtmals vom gleichen Verkäufer. Manchmal lässt sich so auch super ein Bundle aus verwandten Produkten erstellen, dass dem Kunden so Mehrwert bietet.

      Grundsätzlich verkaufe ich NICHTS elektronisches. Wenn du eine Kiste davon bestellst, kannst du immer davon ausgehen, dass nicht 100% davon funktionieren. Und wer möchte schon unnötige Returns schon vorher wissentlich in Kauf nehmen? Aber das ist nur 1 Grund warum ich keine Elektronik verkaufe.

      Das man nie seine Existenz auf nur eine Karte setzen sollte, steht ausser Frage. Das tue ich im Übrigen auch nicht. Aber bis die Amazon Apokalypse eintritt, die viele Schwarzmaler prophezeien (an die ich nicht glaube), ist da wirklich noch jede Menge rauszuholen. Denn selbst in den USA ist noch immer viel Potential und das Obwohl der Markt viel viel mehr competitive ist. Es ist wie mit allen Unternehmungen. Lieber erstmal starten, statt sich schon vorher den Kopf zu zerbrechen, was alles passieren KÖNNTE 😉

      Ich werde das Thema Kriterien bei der Produktfindung nochmal anschneiden denke ich. Scheint ja doch sehr vielen Leuten schwer zu fallen. Aber auch mein Artikel „Die Anatomie einer perfekten Nische“ sollte etwas helfen 🙂

      LG
      Basti

  • Ava
    Veröffentlicht um 16:48h, 04 August Antworten

    Hallo Bastian!
    Ich hab gerade deinen Artikel über FBA gelesen. Sehr interessant. Mich würde die Lagergebühr meiner CD weniger als einen Cent pro Monat kosten. Hab noch ca. 100 CDs auf Lager. Das wäre supergünstig, wenn man überlegt, wie viel Gewusel man sich spart beim Kundenservice und die Rennerei jedesmal hin zur Post. Da du mehr in der Materie steckst, frage ich gleich mal drauflos; macht es wirklich Sinn, für nur einen Artikel, wie in meinem Fall, FBA in Anspruch zu nehmen?

    Noch eine Frage, wenns erlaubt ist. Die CD ist aktuell nur auf Amazon.de erhältlich ( http://www.amazon.de/dp/B00VEHKQW0 ) . Gibt es eine Art Abkürzung über .de zu .com oder muss man sich dort erst gaaaaanz kompliziert als neuer Händler registrieren, obwohl man ja bereits Händler auf .de ist?

    Vielen Dank schonmal im Voraus!
    Ava

    • Bastian
      Veröffentlicht um 18:20h, 04 August Antworten

      Hey Ava,

      dank dir für deinen Kommentar. Natürlich kann sich es auch für einen einzelnen Artikel lohnen, wenn du davon soviele Einheiten hast, aber da du deine CD ja bereits schon bei Amazon verkaufst, musst du selbst wissen, ob du sie auch los wirst. Wenn sie ein Ladenhüter ist, würde ich sie nicht einschicken. Denn auch geringe Kosten sind Kosten. Wird sie denn häufig verkauft?

      Fürs Verkaufen auf Amazon.com musst du leider einen seperaten Account erstellen der dich dann als professional Seller ebenso $40 kostet. Aber das registrieren ist viel einfacher als in Deutschland und geht an einem Tag.

      Beste Grüße
      Bastian

  • Tom
    Veröffentlicht um 13:48h, 24 August Antworten

    Hi Bastian,

    verkaufst du dann Produkte die es bei Amazon noch nicht gibt, oder versucht du Produkte zu finden, bei denen noch keiner diese mit dem FBA von Amazon anbietet?

    Grüße

    • Bastian
      Veröffentlicht um 12:27h, 27 August Antworten

      Hey Tom,
      nein, dass sind nicht meine Auswahlkriterien. Artikel die es noch gar nicht bei Amazon gibt, verkaufe ich generell nicht, weil es mir zu unsicher ist ohne wissen zu können, ob ich diese dann auch auf Amazon absetzen kann.
      Natürlich kann man mit Prime einen erheblichen Mehrwert bieten. Aber dafür musst du nicht der einzige sein, was auf Dauer auch gar nicht möglich sein wird.

      Grüße

  • Christopher Bräutigam
    Veröffentlicht um 08:48h, 16 September Antworten

    Hi Bastian,
    erneut ein klasse Beitrag von dir! GETEILT! 🙂

    Was ich noch nicht ganz verstanden habe ist die Geschichte mit den EAN Codes…
    Der Hersteller meines favorisierten Produktes hat für sein Produkt keinen EAN Code, sondern würde auch Wunsch den von mir an ihn übermittelten Code auf der Produktverpackung abdrucken.

    Mein Produkt gibt es zwar bereits in einigen abweichenden Ausführungen bei Amazon.de, aber eben nicht genau in der von mir favorisierten und schon gar nicht als 4er Set.

    Würdest du hier eine EAN Befreiung von Amazon beantragen oder dir über Websites wie ean-code.eu einen eigenen Code besorgen? Auf amazon.com gibt es das Set jedoch beispielsweise genau so wie ich es gerne verkaufen würde…

    Darf ich mir für mein Set auch einen eigenen „Marken“-Namen ausdenken, wenn ich den Herstellernamen nicht verwenden darf.

    Vielleicht haben ja andere deiner Leser ähnliche Problemen bzw. Fragen 🙂 ?

    Viele Grüße,
    Chris

    • Bastian
      Veröffentlicht um 13:25h, 16 September Antworten

      Hey Chris,
      dank dir vielmals.
      Wenn du etwas eigenes verkaufen möchtest, dann brauchst du auch einen eigenen EAN Code. Grundsätzlich. Wenn du die Ware also unter einem eigenen Markennamen verkaufen möchtest, kommst du um den EAN Code nicht rum. Solange du nicht unter dem Markennamen von jemand anderem verkaufst und auch nur No-Name Ware oder eben die eigene verkaufst, bist du in der Hinsicht völlig frei jegliche Produkte mit einem eigenen EAN Code zu versehen. Es ist egal, ob der Artikel in einer ähnlichen Form schon bei Amazon zu haben ist. Solange du nichts 1 zu 1 kopierst, ist es DEIN Produkt und dann muss ein Code drauf um es zu Amazon schicken zu können. Sonst können die Mitarbeiter es nicht einscannen.

      Beste Grüße

  • Raul
    Veröffentlicht um 00:33h, 19 September Antworten

    Hi Bastan

    Muss der Ean Code auf die Verpackung vom Hersteller bedruckt werden? Dachte auf der Verpackung muss kein Ean Code drauf, es reicht wenn man eine im nachhinein kauft und einfach im Selleraccount für dieses Produkt hinterlegt, ist dass falsch?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 13:40h, 22 September Antworten

      Hi Raul,
      hab ich vielleicht etwas unpraktisch ausgedrückt. Es muss in jedem Fall ein Barcode auf dein eigenes Produkt. Die EAN Nummer gibst du beim Anlegen des Produktes an. Die brauchst du dabei definitiv. Beim Anlegen deines Artikels wird dir eine Händler-SKU generiert (ebenso eine Nummer) die zur Händlerzuordnung notwendig ist. Und diese kannst du dir dann als Barcode generieren im Backend. Kannst du als PDF downloaden und dann an deinen Händler senden, damit er es für dich labelt. Oder eben selbst Etiketten ausdrucken und draufkleben.

  • Chris
    Veröffentlicht um 17:52h, 24 September Antworten

    Hi Bastian,

    wirklich ein Klasse Blog den du verfasst hast. Voller inspiration habe ich mich bereits heute nach interessanten Produkten umgesehen, fleissig den Preis verhandelt und mir bei Amazon ein Verkäuferkonto eingerichtet.
    Was mir allerdings noch etwas unklar ist, wie kann ich die Produkte direkt von der Produktionsstätte in China zu Amazon Deutschland liefern lassen bzw. Amazon im Vorfeld über meine eingehenden Produkte informiere?

    VG aus Berlin

    • Bastian
      Veröffentlicht um 10:50h, 25 September Antworten

      Hey Chris,

      dank dir 🙂 Toll, dass du direkt die Initiative ergreifst!
      Zunächst sei gesagt, dass du die erste Bestellung am besten (wenn du noch einen festen Wohnsitz hast) nachhause ordern solltest. So kannst du auch – über das eine Sample hinaus – kontrollieren, dass die Großbestellung ebenso deinen Qualitätserwartungen entsprechend umgesetzt wurde. Dann kann man in der Zukunft unbesorgt direkt zu Amazon senden.
      Um das zu tun, brauchst du zunächst eine EORI Nummer, die du kostenlos beantragen kannst. Dauert etwa zwei Wochen. Dann solltest du Accounts bei den gängigen Versanddienstleistern erstellen: DHL, FedEx, UPS. Ich nutze in der Regel DHL. Die haben von mir eine Lastschrift Genehmigung, so dass sie die Zollabwicklung direkt für mich abwickeln und die entsprechenden Gebühren einfach meinem Geschäftskonto belasten können. Denn deine Ware muss natürlich verzollt bei Amazon ankommen.

      In deinem Seller Central Backend erstellst du einen Sendeauftrag für deine Waren und druckst hierbei ein Paketlabel aus (ohne Frankierung – Die zahlst du ja an deinen Händler und er kümmert sich darum). Das Label dass du ausdruckst enthält einen Barcode und ist notwendig um deinen Karton zuordnen zu können. Dieses Label sendest du deinem Händler und er klebt es mit auf den Karton. Und dann heißt es abwarten… Sobald deine Waren im Logistikzentrum ankommen, bekommst du dann von Amazon eine Mail.

      Schreit fast nach einem Beitrag zu dem Thema 🙂 Ich hoffe ich konnte helfen.

      Beste Grüße

      • Stefan
        Veröffentlicht um 21:43h, 07 Dezember Antworten

        Hey Bastian danke erst mal für deine geile Arbeit.
        Hast du zu diesem Thema schon einen Artikel verfasst, würde mich unendlich interessieren und eventuell zu dem Thema Listing, da ist mir noch einiges unklar wie das funktioniert.

        LG

        • Bastian
          Veröffentlicht um 12:43h, 10 Dezember Antworten

          Hey Stefan,

          dank dir mein Lieber. Bisher noch nicht detailliert. Was genau möchtest du denn wissen? 😀 Dann musst du nicht auf einen entsprechenden Artikel warten.

          LG aus Rio de Janeiro

  • Sabine
    Veröffentlicht um 16:59h, 30 November Antworten

    Hey Bastian,

    habe mich hier heute quer gelesen durch alle Amazon-Teile. Klasse und Danke für Deine vielen Infos, die meine bisherigen super ergänzen.

    Mich beschäftigt das Thema FBA seit kurzer Zeit, da ich gerade mein Biz aufbaue. Mir stellen sich grade 2 Fragen: Ist ein Verkäufer bei Amazon nicht zu einem Impressum verpflichtet? Bzw. warum nicht? Ich konnte dazu nichts finden. Und ist Dir bekannt, ob individuelle Verpackung (z.B. Aufkleber auf Paket) / Beigaben (Goodies) möglich sind?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:10h, 02 Dezember Antworten

      Hey Sabine,
      dank dir für die Blumen.

      Jeder Verkäufer bei Amazon hat ein Impressum. Diese generiert sich automatisch durch die Eingaben, die man bei der Anmeldung macht. Ob dieses dann rechtlich ausreichend und korrekt ist, ist eine andere Sache 🙂

      Du kannst deine eigene Verpackung natürlich individualisieren. Die Amazonverpackung aber leider nicht. Beigaben sind in Form von Flyern schon möglich, aber zu welchen Konditionen, damit habe ich mich bisher nicht auseinander gesetzt.

      Beste Grüße aus Brasilien
      Basti

  • Carmen
    Veröffentlicht um 10:52h, 16 Dezember Antworten

    Hallo Bastian,

    bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen und habe mich mal schnell durch deine Artikel gelesen. Kompliment. Ich habe auch inspiriert von Timothy Ferris vor etwa einem Jahr mit Amazon Handel gestartet und es läuft nicht schlecht. Allerdings verkaufe ich meine eigenen Produkte. Meine Frage – Hast du auch Erfahrung mit Verkauf auf Amazon.com ? vor allem was Zoll und den Ablauf drüben. betrifft ?
    Deinen Blog habe ich auf jeden Fall schon mal abonniert.

    viele Grüße
    Carmen

  • Carmen
    Veröffentlicht um 11:09h, 16 Dezember Antworten

    oh, habe gerade diesen Artikel gefunden – http://officeflucht.de/amazon-fba-usa/ – den hab ich wohl übersehen. Echt super hier 🙂

  • Florian
    Veröffentlicht um 10:35h, 19 Januar Antworten

    Wieder mal ein sehr geiler Beitrag! Ich glaube die meisten die Logistik & Co. selber machen möchten, unterschätzen einfach, wie groß der Aufwand für den ganzen Lager- und Versandkram ist. Amazon bietet es so günstig an, dass man es quasi kaum günstiger selber umsetzen kann, außer man hat eine gewisse Größe und noch bessere Konditionen – aber das ist sicherlich auch hier für die meisten eher unrealistisch und da wir ja eher ans Automatisieren denken, kommt man da einfach nicht drum herum 🙂

    • Bastian
      Veröffentlicht um 00:23h, 30 Januar Antworten

      Absolut. Man hört auch immer wieder von schlechten Erfahrungen mit anderen, kleineren Fulfillment-Dienstleistern. Wenn es rein um den logistischen Part geht, kann Amazon in Deutschland keiner das Wasser reichen. Außerdem spielt Prime ja auch eine große Rolle, denn NICHT auf Amazon zu verkaufen ist schon fast unwirtschaftlich.
      Bin gespannt auf den hauseigenen Lieferdienst von AMZ.

  • Wladi
    Veröffentlicht um 21:22h, 07 März Antworten

    Hi Bastian,
    super Beitrag!!! Kompliment!!! Allerdings hätte ich ne Frage, hoffe dass du mir eine Anzwort liefern kannst. Finde sie nämlich nirgendswo im Netz. Wenn ich meine Produkte an Amazon versenden möchte, kann ich die Wahl bzw. den Ort vom Logistikzentrum beeinflussen? Ich möchte meine Ware unbedingt in einem Logistikzentrum in Deutschland lagern lassen, da ich sonst unnötige Bürokratie bewältigen muss.
    Danke schon mal im Voraus.

    • Bastian
      Veröffentlicht um 18:47h, 09 März Antworten

      Hey Wladi,

      dank dir. Das entsprechende Lager wird dir bei der Lieferungserstellung vorgegeben. Aber wenn du in Deutschland verkaufst, dann wird es auch ein deutsches Lager sein. Die ausländischen Lager werden dann maximal zur Umverteilung genutzt, wenn ich richtig informiert bin. Meine Waren gehen zum Beispiel jedes Mal nach Leipzig.

  • Inga
    Veröffentlicht um 23:11h, 09 März Antworten

    Hallo Basti,

    sehr sehr inspirierend Dein Blog – ich habe für mich schon so viele wertvollste Infos gefunden.
    Vielen Dank!!!

    Du hast mich eindeutig inspiriert mit meinem FBA Business zu starten.
    War heute beim Steuerberater, der mir erklärte, dass er nach der Standard-Gebührenordnung abrechnen.
    Außerdem wird bei der Rechnungsstellung an mich berücksichtigt, ob viele oder wenige Belege zu verbuchen sind.

    Meine Frage: zählen für mein business nur die großen Überweisungen von Amazon alle 2 Wochen als Einnahme, oder muss ich steuerlich jeden einzelnen Kauf angeben, inkl. Beleg??

    Herzliche Grüße
    Inga

    • Bastian
      Veröffentlicht um 15:06h, 11 März Antworten

      Hey Inga,

      dank dir vielmals. Ich würde jedem FBA Verkäufer auch von Beginn an die Nutzung eines Steuerberaters empfehlen. Zu Beginn habe ich selbst auf ein Rechnungstool verzichtet, dass den Kunden automatisch durch API Schnittstell die Rechnung zukommen lässt. Und da musste mein Steuerberater noch jeden Beleg einzeln buchen. Das kostet dann auch mehr. Aber jetzt nutze ich das Tool Easybill, wo ich jeden Monat einen DATEV-kompatiblen Report ziehen kann. Die ganzen Posten kann der Steuerberater dann einfach einlesen, was bei ihm dann Arbeit und somit Kosten spart.

      Im Amazon Seller Central kann man dann noch bei den Abrechnungsberichten die sogenannte V2 File exportieren. Da stehen die Amazon Gebühren alle drin. Das braucht der Steuerberater dann auch noch.

      Bei Easybill kann man sich anrufen lassen und dann richtet man mit dir alles zusammen ein, sodass du hinterher keinen Handschlag mehr tun musst. Sind auch sehr freundlich.

      Beste Grüße aus Marokko.

      • Jonesman
        Veröffentlicht um 02:31h, 16 April Antworten

        Hi Easybill ist für den Anfang gut aber Leute passt auf die Österreich Lieferschwellen auf die können unter Umständen bei eingeschaltetem Export sehr schnell erreicht sein. Bin selbst gerade in diesem Problem…… Laaaange Geschichte mit sehr viel Geldvernichtungs Potential.
        Zudem muß immer die Nachverfolgbarkeit fürs F…..Amt gegeben sein also zur Amazon Abrechnung immer alle Transaktionen Verkäufe Gutschriften etc. bin selbst gerade zu Amainvoice gewechselt. Wollte zwar keine Werbung machen ist aber für den Aufstieg in die Europäische FBA Liga meiner Meinung nach sinnvoll. Ist am Anfang zwar etwas teurer aber Meiner Meinung nach besser als später zu wechseln.

        Viele Grüße aus der Damen Dessous und Bekleidungs Branche.

  • Arno
    Veröffentlicht um 21:21h, 23 März Antworten

    Ahoi Bastian. Das ist wirklich ein top Blog. Ich kann mir gut vorstellen, was du da an Arbeit reinsteckst. Danke.
    Ich habe eine Frage zu den EAN Nummern: es wird zum Teil von der GS1 Webseite gesprochen (1000 Stück zu 230 Euro plus Jahresgebühr), zum Teil, dass man sie auch bei EAN-code.eu bestellen kann. Wovon manche wieder abraten.

    Was ist deine Empfehlung?

    Und check ich irgendwas nicht? Anhand des EAN Codes können doch die Details von jedem Produkt eingelesen werden?
    Aber wo geschieht denn eigentlich die Spezifizierung der Produkte wenn ich http://www.EAN-code.eu benutze? ich erhalte ja nur eine EAN nummer und kann daraus einen Barcode generieren.
    Bei der Einrichtung des Produktes bei Amazon?

    Danke und viele Grüsse nach Marokko or wherever you are! 🙂

    • Bastian
      Veröffentlicht um 09:05h, 27 März Antworten

      Hey Arno,

      GS1 ist auf jeden Fall die offizielle Stelle. Ich selber nutze nach wie vor ean-code.eu und kenne persönlich auch noch keinen, bei dem das jemals ein Problem gewesen ist. Die EAN brauchst du ja nur beim Anlegen des Produktes ein Mal. Der Code der auf’s Produkt kommt ist die FNSKU, die du im Seller Central Backend generieren kannnst. Die EAN brauchst du nur als Barcode, wenn du auch ausserhalb von Amazon, z.B. im Einzelhandel verkaufen möchtest.

      Beste Grüße

      • Arno
        Veröffentlicht um 10:08h, 27 März Antworten

        Top Danke dir sehr, Bastian und frohe Ostern!

  • Vanessa
    Veröffentlicht um 21:16h, 23 Juni Antworten

    Hallo Bastian,
    danke für den super hilfreichen und interessanten Blog!
    Ich habe neu mit Amazon FBA begonnen und bin noch etwas unbeholfen. Ich finde nicht haraus wie man an die Lageradresse und -nummer beim Versand durch Amazon kommt.. Deren Seite ist meeeega unübersichtlich.. Kannst du helfen?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 10:44h, 24 Juni Antworten

      Hey Vanessa,
      wenn du bereits ein Produkt auf Amazon angelegt hast, dann ist im Lagerbestand ganz rechts neben dem Posten ein Dropdown Menü. Dort steht „Artikel an Amazon senden/ergänzen“. Zumindest sofern du deinen Versand von „Versand durch Händler“ zu „Versand durch Amazon“ geändert hast. Wenn du dann eine Sendung erstellst, dann wird dir das entsprechende Ziellager vorgegeben.

      Liebe Grüße
      Bastian

      • Vanessa
        Veröffentlicht um 14:23h, 24 Juni Antworten

        Danke sehr, Bastian!
        Machst du eigentlich im nächsten Jahr dein Worcation-Camp in Kolumbien?

  • Desa Nora
    Veröffentlicht um 01:54h, 26 Juli Antworten

    Ist es denn noch möglich EAN Codes von einem anderen Anbieter als GS1 zu kaufen. Soweit ich gelesen habe prüft Amazon das jetzt. Eine Sache mit den EAN Codes verstehe ich nicht. Wenn ein Anbieter aus ein OEM Produkt mit seinem eigener Marke versieht und verkauft kann das exakt gleiche Produkt unter einer anderen Marke verkauft werden, muss aber eine andere EAN Nummer haben, weil jeder ja seine EAN Nummern bezahlt. Dann hat doch exakt das gleiche Produkt verschiedene EAN Nummern? Oder kann man die EAN Nummer des ersten Anbieters einfach verwenden ?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 08:50h, 27 Juli Antworten

      Hey Desa,
      durch ein eigenes Branding ist es dann ja aber eben NICHT das exakt gleiche Produkt. Und jedes einzelne Produkt, dass unique ist, brauch auf Amazon seinen eigenen Code. Sonst bekommt der Kunde hinterher ein Exemplar, bei dem ihm das Logo vielleicht nicht so gefällt, wie bei einem anderen.
      Offiziell darfst du NUR noch bei GS-1 Germany kaufen. Das würde ich dir auch empfehlen, denn man sollte nicht die Hand beissen, die einen füttert 😉

      Liebe Grüße
      Bastian

  • Maik Hoffmann
    Veröffentlicht um 13:59h, 19 August Antworten

    Hallo Bastian

    Ein großes Lob für deine Artikel.
    Sehr auf den Punkt und praxisnah.
    Ich importiere seit vielen Jahren Containerweise Artikel für große Kunden nach Europa und Deutschland und werde demnächst auch auf Amazon mehr selber verkaufen.(meine Altersabsicherung im warmen Land).
    Vielleicht kann man ja mal Erfahrungen austauschen.
    Gerade was Alibaba und China Lieferanten und Produzenten angeht erarbeite ich auch zur Zeit ein E-Book zum Thema, China Import nach Europa.

    Liebe Grüße aus Thüringen
    Maik

    • Bastian
      Veröffentlicht um 10:42h, 26 August Antworten

      Hallo Maik,

      vielen Dank! Würde mich freuen mal in dein eBook reinschauen zu können 🙂
      Schreib mir gern ne Mail.

      Beste Grüße

  • Christian Noll
    Veröffentlicht um 13:51h, 22 August Antworten

    Hallo Bastian,

    erstmal ein großes Dankeschön für die Informationen die du in deinem Blog teilst.
    Meine Frage ist nun folgende: Wenn ich mindestens die ersten 90 Tage keine Buy-Box erhalte, kann ich auch keine Werbung schalten und damit auch keine großen Verkäufe generieren? Auch wenn ich eine eigene Marke registriere und der einzige Anbieter bin, wird mir die BuyBox nicht gegeben?
    Wie bist du hier vorgegangen?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 10:57h, 26 August Antworten

      Hey Christian,

      also ich hab eigentlich von Anfang an die Buy Box gehabt, da es ja keine anderen Anbieter meines Produktes gab. Aber laut Amazon ist auch der einzige Anbieter zu sein keine Garantie für die Buy Box. Mach dir darüber erstmal keine Gedanken. Das trifft dich mehr wenn du Fremdprodukte verkaufen würdest, nicht bei Private Labelling (auch wenn Amazon da allgemein spricht). Auch PPC kannst du schalten.

      Beste Grüße

  • Hubert Schmied
    Veröffentlicht um 20:12h, 20 November Antworten

    Hey Bastian,

    ich bin wirklich wie gefesselt von den ganzen Ideen und Beiträgen. Was mich mal interessieren würde wie funktioniert das mit den Importen aus China? In der EU unterliegt ja fast jedes Produkt den CE RICHTLINIEN. Wenn ich den obigen Beitrag lese dass manche Containerweise ihre Produkte importieren und auf Amazon verhökern frage ich mich wie das funktioniert. Da riech ich ja schon förmlich die Abmahnungen ????????????

  • Sarah
    Veröffentlicht um 13:52h, 11 Januar Antworten

    Hallo Bastian,

    leider war mein link zum Amazon FBA Kurs falsch. Sorry!
    Hier kommt der richtige Link:

    Amazon FBA Kurs

    Liebe Grüße

  • michael meyer
    Veröffentlicht um 10:41h, 20 Februar Antworten

    Hi!
    Ich habe mich jetzt durch die Artikel und Kommentar zum Thema Labeling gelesen. Bin aber noch nicht endgültig schlau geworden.
    Wenn ich jetzt ein Produkt, das ich zB aus China importiert habe, auf amazon verkaufen möchte, lasse ich mir die Waren zu mir senden (auch aus Sicht der Qualitätskontrolle).
    Im Seller Account von amazon kann ich mir dann Etiketten für meine Artikel generieren und diese aufkleben. Für diese Generierung dieser Etiketten benötige ich jedoch einen EAN Code, den ich zuvor kaufen muss? Also ohne EAN Code geht nichts?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 04:27h, 22 März Antworten

      Hallo Michael,
      sorry für die späte Antwort.
      Also du kannst sie entweder zu dir senden lassen beim ersten Mal, oder einen Service wie AsiaInspection.com nutzen. Die übernehmen das für dich, entweder komplett oder stichprobenartig.
      Zum Anlegen eines Produktes brauchst du eine EAN, sofern du dich nicht von der EAN Pflicht befreien lässt. Würde ich aber nicht empfehlen, da du dann sonst keine Sicherheiten hast, wenn sich einfach jemand an dein Listing dran hängt. Aber wenn du Besitzer der EAN bist, dann brauchst du dir da keine Sorgen machen und kannst solche Leute stets von Amazon entfernen lassen.
      Als Barcode brauchst du nur die sogenannte FNSKU (Amazons interne Produktnummern). Die EAN als Barcode nur, wenn du außerhalb von Amazon, bspw. im stationären Handel verkaufen möchtest.

      Beste Grüße

  • Martin
    Veröffentlicht um 12:11h, 08 Juni Antworten

    Sicherlich für den ein oder anderen Leser hier interessant:
    Wir haben auf http://www.fba-rechner.de ein kostenloses Tool gelauncht, mit welchem Du deine Kosten / Ertrag für dein FBA Produkt ausrechnen lassen kannst.

    Das Ganze funktioniert ohne Anmeldung und Registrierung. Für Vorschläge, Feedback & Co. sind wir wie immer sehr dankbar, da wir unsere kostenlosen Tools kontinuierlich ausbauen und wertvoller Input hilft 🙂

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