Welche Produkte verkaufen auf Amazon

Verkaufen auf Amazon Teil 6 – Wie du ein gutes Produkt findest

Im Laufe meiner Amazon Reihe habe ich bisher viel überwältigendes Feedback bekommen und an dieser Stelle möchte ich dafür DANKE sagen!

Aber aus allen Lesermails sticht ein Punkt doch sehr heraus und scheint für viele Leser noch ein echtes Problem darzustellen. Die Produktwahl. Was soll man denn eigentlich verkaufen? Was lohnt sich und was nicht? Wo bekomme ich es her und worauf muss ich dabei achten?

Etwa 90% der Fragen haben mit irgendeinem Teil der Produktwahl und des Warenbezugs zu tun gehabt. Also hab ich mich entschieden meine Antworten auf die jeweiligen Fragen in diesem Teil zusammen zu fassen und daraus einen (hoffentlich) hilfreichen Step By Step Guide zu machen.

Also ohne es weiter hinaus zu zögern, hier der Guide zum Bestimmen eines profitablen Produktes für den Verkauf auf Amazon.

STEP 1: VORBEREITUNG

Erstmal müssen wir das selbe Verständnis davon haben, was ich meine wenn ich „Produkt“ sage. Denn wenn ich gefragt werde, ob es eine gute Idee ist, Küchenutensilien zu verkaufen, dann ist das nicht was ich meine, wenn ich „Produkt“ sage. Also lass mich erklären…

Als ich erstmalig mit dem Importieren begonnen habe, hatte ich auch dieses „Nischendenken“, wodurch man sich grade zu Beginn übernimmt und Gefahr läuft Geld zu verbrennen. Noch bevor man das erste Produkt auf Lager hat, überschlägt man sich schon mit Plänen und Vorhaben, was man sonst noch alles ins Sortiment nehmen möchte oder könnte. Man bestellt sich verschiedene Samples und verliert ganz schön viel Asche wenn man sich überstürzt. Es ist nämlich so, dass Samples vorab in der Regel weit teurer sind, als der letztendliche Preis bei der großen Bestellung. Erst letzte Woche habe ich von einem Artikel verschiedenfarbige Samples bestellt. Der eigentliche Einkaufspreis liegt bei $12-$15, aber der Sample-Preis PRO STÜCK bei $85! Holy shit, warum ist das so?

Zum einen senden die Lieferanten die Samples per Express via DHL, FedEx, UPS oder anderen hochklassigen Transportunternehmen, was teurer ist. So ist die Ware schnell da und der nächste Schritt, nämlich die große Bestellung, kann – bei guter Ware – schnell vollzogen werden. Aber der eigentliche Grund für die hohen Sample Preise ist folgender: Es gibt auch jede Menge Leute da draussen, die bei Großhändlern versuchen, unter Vortäuschung des Interesses an einer Großbestellung günstig für den Eigenbedarf einzukaufen, den Artikel zu einem sehr niedrigen Einkaufspreis zu erwerben, statt im Laden den Endkundenkreis zu zahlen und sich dann beim Großhändler niemals wieder melden.

Für den Großhändler verschlingen diese Einzelbestellungen, denen immer einige Mails voraus gehen, sehr viel Zeit und rechnen sich für ihn überhaupt nicht. Um dem vorzubeugen, werden die Sample-Preise oft (nicht immer und überall) höher angesetzt, um genau diese Taktik zu unterbinden. Kommt es dann allerdings nach Sample-Erhalt zu einer größeren Bestellung, wird der überhöhte Sample-Preis der neuen Bestellung angerechnet. Also halb so wild. Wenn man erstmal bei einem Produkt bleibt.

Es gibt keine profitablen Nischen per se, aber viele profitable Produkte. Du siehst, du solltest anfangs nach EINEM profitablen Produkt suchen, dass du verkaufen kannst und nicht nach einer profitablen Nische. Wenn du stets nach einer profitablen Nische suchst, wirst du nie nach dem richtigen Produkt suchen. Du wirst ganz schnell völlig überfordert sein, mit dem Berg an Daten, die eigentlich gar nicht relevant für das sind, was du versuchst zu tun.

Die einzige Ausnahme hierfür ist, dass du eine eigene Marke kreieren möchtest und deine Angebotspalette ausweiten möchtest. Aber selbst dann möchtest du mit EINEM Produkt beginnen.

WAS MACHT EIN GUTES PRODUKT AUS?

Jetzt wo du „nur“ noch nach einem Produkt zum Verkaufen suchst, musst du natürlich noch wissen, was ein Produkt qualifiziert „gut“ zu sein. Es gibt einige Merkmale, die den sogenannten Sweet Spot ausmachen. Am besten liest du dir diese einfach durch und versuchst direkt, sie zu verinnerlichen und zu verstehen, warum ich sie aufführe.

GUTE PRODUKTE…

  • sind klein und leicht – Je größer und schwerer, desto teurer sind sie zu beziehen, zu verschicken und zu lagern. (Auch mögliche Retouren muss man bedenken) Ich habe bewusst noch nie etwas verkauft, dass diese Kriterien nicht erfüllt.
  • sind ganz spezifische Nischenprodukte (normalerweise) – Nochmals, du wirst keine „Handtücher“ verkaufen. Auch keine „Badehandtücher“. Du willst EIN spezifisches Produkt, wie z.B. ein schnelltrocknendes Microfaser Reisehandtuch.
  • werden nicht mit einer großen Marke assoziiert. Zum Beispiel würde es keinen Sinn machen, eigene Kopfhörer zu vertreiben, weil in dem Feld die Leute bewusst nach Marken wie Sennheiser, Bose etc. suchen.
  • sind konsistent gefragt – Du möchtest etwas haben, das sich auch das gesamte Jahr über gleichmäßig verkauft und das für eine längere Zeit, vielleicht sogar Jahre. Sicherlich haben einige Leute gutes Geld mit iPhone 5 Hüllen gemacht, aber ich verwette meinen Hintern darauf, dass ebenso viele davon jetzt auf jeder Menge Restbestände sitzen bleiben. Und die Nachfrage wird immer weiter sinken. Bei Weihnachtsdeko z.B. kannst du immerhin noch aufs kommende Jahr setzen. Dennoch nichts was ich tun würde.
  • verkaufen sich für mindestens doppelt soviel wie den Einkaufspreis. Produkte bei denen ich keine 100% draufschlagen kann – was einer 50% Marge entspricht – gucke ich mir gar nicht weiter an, denn nach Steuern, Amazon Gebühren und was sonst noch so anfällt, lohnt es sich einfach nicht ausreichend. Ich kalkuliere mit der Faustregel: Einkaufpreis (inkl. Versand) sollte nicht 1/4 des angepeilten Verkaufspreises überschreiten.
  • sind angesiedelt in der Preisspanne von 15-50€. Mit Produkten in dieser Spanne kann man wirklich gutes Geld verdienen, aber es wird auch durchaus etwas Kapital dafür benötigt. Wenn du damit nicht auffahren kannst, dann besteht immer noch die Möglichkeit, übers Dropshipping Verfahren Waren zu verkaufen. Das funktioniert zwar nur bedingt mit Amazon, da dort nur im 14 Tages-Rythmus ausgezahlt wirst und du so immer etwas finanziellen Puffer brauchst, aber du kannst dennoch Artikel inserieren, die du nicht vorab in größeren Mengen kaufen musst.

Artikel unter 15 oder gar 10€ empfehle ich keinem. Es herrscht wirklich viel Konkurrenz und der Preiskampf ist erbitterlich, dafür dass es hart ist, in dieser Preisspanne überhaupt einen signifikanten Gewinn zu verzeichnen. Darüber hinaus werden diese Märkte bestimmt von wirklich großen Importeuren, die mit diesen geringen Margen durch die Absatzmenge arbeiten können.

SCHLECHTE PRODUKTE…

  • sind mechanisch/technisch und müssen hohe Qualitätsstandards und Gewährleistungen erfüllen. Ich denke es ist selbsterklärend, aber du möchtest definitiv nicht mit Artikeln wie Kreissägen oder Industriegerätschaften zu tun haben. Erst recht nicht, wenn mal was kaputt geht und das ist nur eine Frage der Zeit.

    Genauso wenig möchtest du Elektronikartikel verkaufen, weil diese unberechenbar sind. Wenn du eine Kiste voller Elektronikartikel, egal ob groß oder klein importierst, wird es fast jedes Mal so kommen, dass nicht 100% davon funktionieren. Oder sie geben kurz nach Inbetriebnahme den Geist auf. Versuche um jeden Preis Retouren zu vermeiden. Sie sind nicht nur nervtötend sondern auch schlecht für dein Amazon Rating und kosten dich Geld.

  • sind zerbrechlich und benötigen wirklich perfekte Versandexpertise. Mit einer zuverlässigen Bezugsquelle keine Unmöglichkeit, aber ein Paket geht auf dem Weg zu Amazon durch viele Hände und die sind nicht alle sanft.
  • werden bereits von großen Händlern in hohem Volumen verkauft. Competition ist ein gutes Indiz für eine Absatzmöglichkeit, aber nur wenn es nicht völlig aussichtslos ist, zu konkurrieren. Du musst Produkte finden, die nicht von einer Tonne Händlern vertrieben werden. Lass dich von etwas Wettbewerb nicht abschrecken, aber erwarte auch nicht unter den Top 20 zu landen, wenn du Socken verkaufst. Ebenso solltest du keine Artikel verkaufen, bei denen die Nachfrage tot ist. Der oder die Einzige zu sein, der/die etwas verkauft, ist KEIN gutes Zeichen.
  • allerlei Markenartikel. Trademarks können dir große Probleme machen und sogar daran schuld sein, dass du plötzlich eine Klage am Hals hast. Denn du kannst nie genau wissen, ob ein Artikel „echt“ ist. Manche Fälschungen sind so gut, dass du es wirklich nicht erkennst. Ich weiß wovon ich rede. Gefälschte Handtaschen, Spielzeuge, Klamotten, Schminke… Lass einfach die Finger davon.

    Wenn du eine zuverlässige deutsche Bezugsquelle hast, dann ist das was anderes, aber in dem Fall wird sich die Marge selten lohnen.

  • bergen ein gewisses Risikopotential. Ich würde z.B. persönlich einen großen Bogen um Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetik machen, da ich nicht dafür verantwortlich gemacht werden möchte, wenn jemand eine allergische Reaktion hat. Es lässt sich zwar unglaublich gut Geld verdienen in diesen Nischen, aber das Risiko muss jeder für sich selbst abwägen.

Das sind nur meine persönlichen Empfehlungen und andere Leute mögen es anders halten, aber wenn du dich an die oben aufgeführten Regeln hältst, kannst du nicht viel falsch machen. Sie sollen nur eine Hilfestellung für dein Brainstorming sein, nur ein paar Filter für deine ersten Recherchen und Ideen.

Du wirst immer noch genügend Arbeit damit haben, Produkte auszuwählen, die dir tatsächlich Geld einbringen, also lass mich versuchen, dir zu zeigen wie…

STEP 2: RECHERCHE – WIE DU EIN GUTES PRODUKT FINDEST

Jetzt wo du weißt was ein gutes Produkt ausmacht, kannst du dich auf die Suche begeben. Hier deine zukünftigen Partner in Crime:

  • Alibaba – Dein neuer bester Freund. Größer als Amazon ist Alibaba die größte Handelsplattform der Welt. Hier findest du wirklich alles. Du gibst einfach wie bei Amazon ein wonach du suchst, scrollst durch die Angebote und kannst jeden Händler direkt anschreiben. Aber zunächst mach dich etwas mit der Seite vertraut, schau dir die Preise an und vergleiche sie parallel mit Amazon. Du wirst Alibaba noch regelmäßig und intensiv nutzen, aber für den Moment stöbern wir nur ein wenig, um einen Eindruck über die Unterschiede zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis zu bekommen.
  • Amazon – hier muss ich nicht viel sagen. Amazon macht das Ganze erst möglich. Auf Amazon wirst du viele viele Stunden der Recherche verbringen und dich inspirieren lassen. Rufe hierfür beispielsweise die Amazon Top Seller (die beliebtesten Produkte, basierend auf Verkäufen. Stündlich aktualisiert), die Movers & Shakers (Aufsteiger der letzten 24 Stunden) oder die Most Wished For (Produkte, die am häufigsten zum Wunschzettel hinzugefügt werden) auf und stöbere durch die einzelnen Kategorien.
  • Ein Spreadsheet das du dir Anlegen solltest – eine einfache Excel Datei genügt um den Überblick zu behalten während du nach potenziellen Produkten suchst und ich rate dir es wirklich zu tun. Wenn es z.B. 200 Seiten an Anbietern für ein Produkt auf Alibaba gibt, dann kann man schwer den Überblick behalten. Ich versuche normalerweise 3-5 gute Produkte (Variationen EINES Produktes) zu finden, bevor ich anfange Samples zu bestellen.

    Ich empfehle sowieso, auch eine separate Email Adresse anzulegen. Vorzugsweise bei Gmail, da diese gleichzeitig mit Google Docs aufwarten, wo man entsprechende Excel Dateien (Spreadsheets) anlegen kann und diese stets von jedem Computer der Welt beim Einloggen in den Mailaccount aufrufen kann.

WAS BEI DER PRODUKTSUCHE ZU BEACHTEN IST

Wenn du bei Alibaba nach Produkten oder Lieferanten suchst, solltest du stets den „Gold Supplier“ Haken gesetzt haben. Das lässt dann schonmal alle nicht so super tollen Supplier aussen vor und dir werden nur die zuverlässigen in den Suchergebnissen angezeigt. Man muss nämlich für den Gold Status einiges an Auflagen erfüllen und ist so auf der sicheren Seite.

Der Gold Supplier Filter wird den Verkäufern schnell entzogen, wenn mit Kunden irgendein Schund betrieben wird. Neben den Verkäuferinfos sieht man beim Gold Supplier Emblem ausserdem eine Angabe, wie lange der Verkäufer den Status schon inne hat. Je länger desto besser.

Amazon FBA

Der Trade Assurance Filter (ganz links) ist dafür da, dass deine Ware auf dem Weg versichert ist. Gegen Beschädigungen zum Beispiel. Dieser greift allerdings nur, wenn man innerhalb der Alibaba Plattform die Transaktion abschließt und sich nicht dazu überreden lässt, es ausserhalb formlos abzuwickeln.

Der dritte Filter ist der „Assessed Supplier“ Filter. Dieser garantiert, dass die Produktionsstätte der Firma durch Dritte auf Einhaltung der nationalen Richtlinien für Arbeitskonditionen, Hygiene- und Umweltvorschriften etc. kontrolliert wird. Diese Kontrollen finden durch Bureau Veritas und den TÜV Rheinland statt. Jaja, der TÜV, sogar in China seine Finger im Spiel.

FANG AN ZU SUCHEN…

Leider fällt es mir relativ schwer zu beschreiben, wie genau ich Produkte finde, weil es ein sehr freier, impulsiver Prozess ist und das sollte es im Idealfall für dich auch sein. Nur damit du siehst, wie unvorhersehbar das aussehen kann, wenn ich auf der Suche nach Produkten bin, liste ich mal die von mir in ein paar Stunden nacheinander eingegebenen Suchbegriffe auf, um zu demonstrieren, wie schnell die Gedanken bei dem Vorgang springen können.

Travel Yoga Mat – light yoga mat – yoga towel – travel towel – microfiber towel – travel set – travel fitness – fitness tubes – sling trainer – therapy ball – massage foam roll… 

Und genau so geht es immer weiter. Man vergleicht Preise und Nachfrage und kommt so dann früher oder später zu einem geeigneten Produkt. Du siehst, es steckt keine besondere Strategie dahinter. Man muss halt einfach Zeit für die Recherche investieren und sich treiben lassen.

Hier sind noch ein paar Beispiele, wie ich vorgehe um auf Ideen zu kommen.

  •  X-beliebige Artikel und Produktkategorien auf Amazon und Alibaba durch scrollen, die die bisherigen Produktkriterien berücksichtigen
  • Dinge die einen klaren Zweck erfüllen. Also keine Scherzartikel oder sowas
  • Dinge die Leute oft impulsiv kaufen bzw. die emotional sind. Wie die Kategorien Baby, Haustier, etc.
  • Sich von Suchergebnissen und den gelisteten Produktvariationen auf neue Ideen bringen lassen

Was ich auch tue um schon grob auszuselektieren ist, von vornherein einen Preisfilter zu setzen. Und zwar den von 20-50€. Denn in der Preisspanne ist eine gute Marge zu erzielen und Leute sind in dieser impulsiv in ihrem Kaufverhalten. Bei Preisen über 50€ neigen Leute dazu, zu vergleichen und zögerlicher Kaufentscheidungen zu treffen. Den Preisfilter findest du stets etwas weiter unten links.

 

Amazon FBA

 

Sobald du nun ein paar Produkte zusammen hast, denk nochmal über diese Produkte nach, stelle sie einander gegenüber und wäge ab. Wird das Produkt eventuell zu häufig umgetauscht? Ist es teuer zu versenden? Werden die Kunden erwarten, dass es auch noch lange Zeit makellos bleibt? Werden sie außerordentlichen Kundenservice erwarten bzw. ist dieser für das Produkt notwendig?Dies sind alles Dinge, die du vermeiden möchtest, also double-checke sie lieber um sicher gehen zu können, dass du keine solchen Produkte auf deiner Liste hast.

Sobald du dich für 2-5 Produkte entschieden hast, beginne deine Händlersuche und (jetzt kommt der Fun-Part) bestelle erste Samples!

STEP 3: KAUFEN – WIE DU HÄNDLER FINDEST UND TESTEST

Wir suchen uns jetzt 5-10 gute Händler raus und kontaktieren sie für jedes unserer Produkte. Hab keine Angst vor der Kontaktaufnahme, oder etwas falsch zu machen. Die Sales Representatives sind da um all deine Fragen zu beantworten, also frag sie alles was du wissen willst. Ich kann dir versichern, die haben schon alles gehört!

BEVOR DU ANFÄNGST

Wie bereits weiter oben erwähnt, empfehle ich dir auf jeden Fall eine alternative Email Adresse (idealerweise bei Gmail) anzulegen bevor du anfängst, um darüber all deine Alibaba Kommunikation zu führen. Denn wenn du das nicht tust, dann wird deine private Email Adresse für die nächsten 2 Jahre mit willkürlichen Produktangeboten zugebombt und das von fast jedem mit dem du Kontakt hattest. Asiaten sind da irgendwie etwas schmerzfreier.

HÄNDLER AUSSUCHEN UND KONTAKTIEREN

Sagen wir du suchst nach einem Satz Silikon Kochtopfuntersetzer, nur als Beispiel. So würde ich es machen…

  • Such auf Alibaba mit den richtigen Filtern nach dem Produkt – Du suchst nun aber viel mehr nach Händlern als nach Produkten. Fang damit an, dass du deine Händlersuche nun nach „Gold Suppliers“ filterst (was du eigentlich schon bereits getan haben solltest), dann füge ein Häkchen bei „Assessed Supplier“, und bei „Trade Assurance“ hinzu, so dass du hinterher bei maximal 10-20 Suppliern raus kommst. Wenn immer noch zu viele übrig sind, finde eine Methode um es soweit einzuschränken, dass du die besten 10-20 zum Kontaktieren übrig behältst.
  • Schreibe eine lockere Nachricht in der du die Informationen erfragst, die du brauchst – die Nachricht „copy-pastest“ du einfach an all die Händler, die du ausgewählt hast. Die Nachricht sollte in etwa wie folgt aussehen – Du kannst sie einfach so kopieren und die für dich relevanten kleinen Änderungen vornehmen. Also all das, was für dein Produkt spezifisch ist, oder was immer dir unklar ist und worüber du mehr wissen möchtest.

 

Dear XXX ,

my name is XY and I am the responsible head buyer for XYZ Company.

We are an eCommerce retailer for XXX selling on different marketplaces across Europe and based in Germany

I am interested in your product (EXAKTE PRODUKTBESCHREIBUNG) which I found on alibaba.com.

(LINK ZUM LISTING)

I would appreciate it very much if you could provide me the following information:

• Price per unit for different order quantities

• Minimum order quantity

• Production lead time

• Available colors and variations

• Possibility for own branding (product / packaging)

• Available payment terms

• Is air shipping possible?

• Do you do barcode labelling?

Also, could we work something out regarding a sample being sent to me? Products will be going to (dein Wohn- oder

Aufenthaltsort). Please send me a catalogue of all products you are offering as well.

If you have any questions please do not hesitate to contact me.

Kind regards

Dein Name

  • Ja, ich habe geschrieben „I am the responsible head buyer for XYZ Company“ weil es so nicht auf mich zurück fällt, wenn mir die Konditionen hinterher doch nicht passen. So kann ich ein Nicht-zustandekommen auf meinen fiktiven Chef schieben und die Kontaktperson nimmt es mir nicht persönlich. Falls man später doch nochmal zusammen arbeiten möchte.
  • Sende diese Nachricht nun an alle anderen Lieferanten – hierfür klicke bei jedem auf „contact supplier“ und kopiere deine Nachricht in die Message Box. Nun wartest du einfach auf die ersten Antworten. Innerhalb einiger Stunden sollten die ersten Antworten eintreffen.
    Setze hier aber unbedingt noch den ersten Haken, denn andernfalls wird deine Anfrage allen anderen Herstellern aus dieser Nische angezeigt, die dich dann gnadenlos mit Angeboten überhäufen werden.
    Amazon FBA
  • Entscheide dich, von welchen Lieferanten du nun Samples bestellen möchtest – Innerhalb von 24 Stunden sollten die meisten bereits geantwortet haben. Und die die es nicht haben, solltest du eventuell sowieso aussen vor lassen, denn du möchtest mit Leuten arbeiten, die dir schnell antworten. Sortiere rigoros aus und versuche ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es mit der jeweiligen Firma sein wird, Geschäfte zu machen.

    Die einen antworten dir innerhalb des Nachrichtensystems von Alibaba, andere wiederum direkt an die von dir angegebene Email (Deshalb der Hinweis mit der Excel-Datei um den Überblick zu behalten). Deine ersten Antworten werden Preisübersichten, Produktspezifikationen und Antworten auf deine Fragen enthalten.Nun kannst du also die Top 10 gegenüberstellen, sowohl in Sachen Preis, Artikelangaben als auch Kompetenz. Am Ende sollten 2-3 Supplier übrig bleiben, die dir sympathisch und zuverlässig erscheinen, von denen du nun Samples bestellst. Das geschieht ebenfalls per Mail. Du sagst ihnen, welche Produkte es genau sein sollen, an welche Adresse es geht, sie sagen dir was es kostet und wo das Geld hin geht, du sendest die Zahlung und bestätigst, dass sie raus ist. Der Versand deiner Samples allein, kostet im Schnitt etwa $25-$45.

Ich persönlich tätige meine Zahlungen in erster Linie per Kreditkarte. Entweder via SecurePay innerhalb Alibabas, oder per Paypal. Bzw. auch bei Paypal nutze ich die Kreditkarte als hinterlegtes Zahlungsmittel um Meilen zu sammeln. Bei regelmäßigen Wareneinkäufen kommt ganz schön was zusammen und es wäre schade sich die Meilen entgehen zu lassen. Insbesondere wenn man dazu neigt, oder darauf hinarbeitet, mehr zu reisen.

Ich selbst habe mehrere Geschäftskreditkarten der verschiedenen Airline Alliances, die ich abwechselnd nutze, um gleichermaßen für allerlei Airlines zu sammeln. Meine Kreditkarten der Wahl sind hier die AirBerlin Commercial Topbonus Visa, die Lufthansa Miles & More World Business Master Card und die American Express Business Platin.

Letztere ist nicht ganz billig, hegt aber enorm viele reizvolle Vorteile. Außerdem kann man die mit American Express gesammelten Punkte in Meilen aller gängigen Airline Alliances umwandeln lassen. Auch kann man auf Alibaba bisher nur mit Visa oder Mastercard – also nicht mit American Express zahlen, aber für alle anderen Geschäftsausgaben ist sie meine erste Wahl.

Die gängigste Zahlungsmethode ist aber nach wie vor der normale Banktransfer. Eine Überweisung nach China kostet etwa 12,90€ Gebühren. Für den Anfang rate ich allerdings davon ab, denn da lässt sich im Zweifelsfall nichts einfach so zurückbuchen oder reklamieren. Wenn der Händler deiner Wahl nicht einmal für die Zahlung des Samples Paypal-, Kreditkarten- oder SecurePay Zahlungen akzeptiert, würde ich nicht mit ihnen arbeiten.

Bei allen anderen Bezahlvarianten (insbesondere Western Union) riskierst du über den Tisch gezogen zu werden und keinerlei finanziellen Schutz zu haben. Grundsätzlich ist gegen eine normale internationale Überweisung nicht einzuwenden, wenn du deinem Händler vertrauen kannst und regelmäßig mit ihm arbeitest. Aber bis du Bilder von deiner produzierten Ware geschickt bekommst und/oder ein vernünftiges Sample in den Händen hält, ist eine Überweisung ein Spiel mit heißen Kohlen.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN…

Sind die Angaben der Minimum Order Quantities (MOQ) konkret?

Nein. Die Angaben die Lieferanten auf Alibaba hinsichtlich der minimalen Bestellmenge machen, sind verhandelbar und repräsentieren in der Regel nur die Bestellmenge, die die Händler gerne absetzen WÜRDEN. Ohne bei den Händlern direkt nachzufragen, kann man das also nie genau wissen. Genau deshalb schreibe ich zu Beginn direkt 10-20 verschiedene an.

Meiner Erfahrung nach, gehen Fabriken in Übersee viele Kompromisse ein, um mit dir auf einen Nenner zu kommen, ausser es ist eine enorm große Firma, die riesige Absätze hat und fast nur per Seefracht verschickt. Wenn sie normale Luftpost nutzen, dann machen kleinere Bestellungen für sie keine Probleme (So werden schließlich auch deine Samples versendet).

Eine andere Möglichkeit die für kleinere Bestellungen sehr attraktiv ist, ist Aliexpress.com – die Shoppingvariante von Alibaba.

Während Alibaba nur für Händler gedacht ist und diese an gewissen Mindestbestellmengen festhalten, kannst du bei Aliexpress auch Einzelstücke bestellen. Im Einzelstückpreis ist Aliexpress zwar etwas teurer als wenn du bei Alibaba eine Großbestellung tätigst, aber dennoch wesentlich günstiger als die überhöhten Samplepreise über Alibaba.

Wenn du gewillt bist, den Extraaufwand zu betreiben, auch hier Händler anzuschreiben und nach den Preisen und Möglichkeiten für Folgebestellungen zu fragen, ist es im Grunde immer eine gute Alternative um günstig zu starten. Nur kannst du so nur unwahrscheinlich deine Ware branden.

Wenn man Artikel auf Amazon und Alibaba vergleicht, ist es wichtig, die gleiche Marke zu finden? Muss es der gleiche Hersteller sein, oder kann ich einfach ein vergleichbares Produkt wählen?

Nein, es geht uns ja darum, unser eigenes Produkt auf den Markt zu bringen. Es hängt aber auch etwas vom Produkt ab. Es wäre natürlich super, ein sehr ähnliches Produkt zu finden, dass sich schon verkauft, denn dann weißt du, dass Leute bereits ein vergleichbares Produkt kaufen. Es kommt dann nur auf deine eigene Positionierung an und was du anders machen, oder verbessern möchtest.

Bei den Silikon-Kochtopfuntersetzern zum Beispiel, bzw. bei Silikon Artikeln im allgemeinen kann man eine gute Marge erzielen, weil Silikon unglaublich billig, aber auch sehr leicht ist. Und hier spielt es wirklich keine Rolle, von welcher Marke sie wären, weil man solche Artikel auch einfach mal impulsiv kauft ohne sich große Gedanken machen zu müssen, welche wohl die bessere Version ist.

Ein Alleinstellungsmerkmal könnte hier zum Beispiel eine andere Farbauswahl oder eine ansprechende Premiumverpackung sein. Vergleiche mal die Preise auf diesen zwei Bildern – der Preis auf Amazon und der Einkaufspreis bei Alibaba.

Bildschirmfoto 2015-08-09 um 14.02.21

Gibt es einen Trick Produkte zu finden, die sich auch ohne von einer Marke zu sein gut verkaufen? Vielleicht eine bestimmte Nische in der Marken keine so große Rolle spielen?

Ich denke hier gibt es unzählige Beispiele, weil mir weniger Nischen einfallen, in denen es überhaupt eine Rolle spielt. Das sind Klamotten und Elektronik. Alles andere ist völlig offen für Produkte, die einfach ihren Zweck erfüllen. Du musst eben Dinge finden, bei denen die Marke wirklich völlig egal ist. Bei welchen Gegenständen ist es für dich selbst nebensächlich?

Gibt es eine Möglichkeit im Voraus das zu erwartende Verkaufsvolumen zu bestimmen?

Für den amerikanischen Markt gibt es ein wirklich tolles Tool namens Jungle Scout, dass sich alle Statistiken heraus zieht, die man braucht. Es ist eine Browser Extension, die super leicht zu bedienen ist und für jeden absolut empfehlenswert, der mit dem Gedanken spielt, sich auf dem amerikanischen Markt zu versuchen.

Man tippt einen Begriff in Amazons Suchleiste ein, wartet bis sich die Ergebnisse listen, klickt dann auf das Junge Scout Icon in der Browser Leiste und es öffnet sich ein Fenster neben den Suchergebnissen, dass ausspuckt, wieviele Verkäufe die Artikel jeweils im Monat erreichen, wieviel Umsatz, Reviews und ob sie durch FBA abgewickelt werden, oder durch den Verkäufer selbst. Auf jeden Fall eine super Investition.

Für den deutschen Markt gibt es dieses Tool bislang leider noch nicht, aber laut dem Support Team von Jungle Scout wird auch für andere Amazon Marktplätze daran gearbeitet.

Ein Indiz dafür, wie gut sich ein Produkt verkauft, ist natürlich auch der Bestseller-Rang, kurz BSR. Je niedriger dieser ist, desto besser verkauft sich das Produkt. Man findet den BSR in jedem Produktlisting bei den Produktinformationen.

Amazon FBA

Dieser bezieht sich immer auf die Oberkategorie, also in diesem Fall auf Haustier. Nicht auf Katzen oder Spielzeug. Das bedeutet, dass es in der Kategorie Haustier 21.745 Produkte gibt, die sich besser verkaufen. Um nicht jedes Listing anklicken und nach unten scrollen zu müssen, kann man sich mit der kostenlosen Chrome Extension AMZ Seller Browser den BSR direkt in den Suchergebnissen anzeigen lassen. Wirklich super hilfreich.

Aber auch das deutsche Universaltool Marketplace Analytics bietet zum Beispiel ein „Spion“- Feature, mit welchem man die Verkäufe der Konkurrenz tracken kann. So hat man ein ungefähres Bild davon, wieviel Geld sich mit Produkt X machen lässt. Ein nicht zu unterschätzendes Tool.

Wieviel soll ich am Anfang einkaufen? Wie verhandle ich mit meinem Lieferanten?

Es hängt wirklich von deiner Beziehung zu deinem Händler ab. In der Regel wirst du 90% der Zeit mit ein und derselben Person sprechen und schnell ein recht freundschaftliches Verhältnis zu ihr haben. Es ist schon eine komische Beziehung, weil es dennoch eine Zweckbeziehung ist und beide Parteien auf ihren eigenen Vorteil aus sind, aber man steckt eben auch als Partner gemeinsam drin und hilft sich gegenseitig soweit man kann. Asiaten sind in Hinsicht aufs Geschäftliche anders als Deutsche. Wann immer ich mit ihnen verhandele, ist es nach den ersten Mails immer sehr entspannt und informell.

Du kannst auch wirklich ganz offen schreiben und sagen, „Ich habe einen anderen Kontakt, der mir den Artikel für 50 Cent weniger anbietet. Kannst du mir das Gleiche anbieten?“, oder „Wenn du mir pro Einheit 50 Cent weniger berechnest, kann ich X Einheiten mehr für dich verkaufen“. Oder auch nach einiger Zeit „Ich setze mittlerweile ein recht hohes Volumen für dich ab. Können wir nochmal neu über den Preis verhandeln?“.

Entgegen weit verbreiteter Meinung, sind sie wirklich sehr freundlich und entgegenkommend, wenn man auf der anderen Seite auch etwas für sie tut. Das wirst du schnell in den ersten Mails merken. Sie glauben dort viel an Karma und das eine Hand die andere wäscht. Warum auch nicht?

Wie lange dauert es, einen guten Händler zu finden?

Ich kann definitiv innerhalb von 1-2 Tagen einen guten Lieferanten finden, weil ich weiß worauf zu achten ist und nach welchen Kriterien ich suchen muss (eigentlich steht ziemlich alles davon jetzt in diesem Post). Du musst einfach mit ein paar guten Lieferanten zusammen arbeiten, um den für dich perfekten zu finden. Wirklich, ich glaube es ist viel weniger das „Finden“ eines guten Händlers, als das „Entwickeln“ einer großartigen Beziehung mit einem zuverlässigen Händler.

Man vergisst schnell, dass die Leute dort oft genau so Entrepreneur sein wollen und so zielstrebig sind, wie man selbst, wenn nicht mehr.
Finde einen guten Händler und arbeite mit ihnen gemeinsam am Aufbau deines Business.

Hast du noch andere Fragen zur Produktfindung? Dann lass es mich wissen.

work smart, not hard.

Unterschrift

 

Beitragsbild: Brigid Corey

163 Comments
  • Erhard
    Veröffentlicht um 10:47h, 09 August Antworten

    Hallo Bastian!

    Wow! Ein wirklich ausführlicher und seeehr interessanter Artikel!
    Herzlichsten Dank dafür!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 10:52h, 09 August Antworten

      Dank dir Erhard!
      Teilen ist erwüscht! 😀

  • Julia
    Veröffentlicht um 11:31h, 09 August Antworten

    Heyho Bastian,
    super Artikel mal wieder und viele nützliche Tips. Danke dafür, du bist eine echte Bereicherung für uns kleine Krebse 😀

    Eine Frage habe ich noch: Bewirbst du die Artikel, die du bei Amazon einstellst, extra nochmal, oder lässt du sie einfach liegen und wartest ab?
    LG
    Julia

    • Bastian
      Veröffentlicht um 18:10h, 09 August Antworten

      Hey Julia,
      dank dir vielmals 🙂
      Hängt vom Produkt ab. Manche schon. Andere laufen von alleine.

      • Julia
        Veröffentlicht um 15:01h, 11 August Antworten

        Wartest du da immer etwas ab und schaust, ob die Sachen von alleine laufen, oder bewirbst du gleich? – Ich überlege, das FarbCafé mit „Material“ zu bestücken und das dann eben auch zu bewerten. Also die Sachen, die ich gut bewerte, auch zu Amazon zu bringen (einiges gibt es da tatsächlich noch nicht). Bin da aber wegen der Investitionen noch skeptisch. Würde auch eher erstmal kleinere Mengen von verschiedenen Materialien holen (hab deutsche Händler, da geht das ja) und dann nur „nachkaufen“ wenn wirklich mal was leer sein sollte.
        Meinst du, das könnte klappen?
        LG
        Julia

        • Bastian
          Veröffentlicht um 10:53h, 12 August Antworten

          Hey Julia,
          wenn der Artikel bei Amazon noch gar nicht zu haben ist, dann checke erstmal mit dem Keyword Planner das Suchvolumen. Denn wenn Leute gar nicht wissen, dass dieser Artikel existiert, dann macht es auch nicht unbedingt Sinn ihn einzuschicken. Wenn ein gewisses Suchvolumen vorhanden ist, dann solltest du definitiv Werbung schalten. Aber das Verhältnis von Werbekosten und Artikelpreis muss natürlich stimmen.
          Beim Reselling von Artikeln die es schon auf Amazon gibt, habe ich in den meisten Fällen keine Werbung geschaltet und durch Prime gepunktet, was nur wenige meiner Mitbewerber anbieten, aber beim Private Labelling mache ich es nun grundsätzlich.

  • Andreas Kohler
    Veröffentlicht um 12:34h, 10 August Antworten

    Super Artikel, bzw. super Artikelserie.

    das ganze ist ja schon ein super Überblick wie das abläuft und gibt einem noch nicht Insider schon mal einen guten Einblick in die Abwicklung.
    Als Unternehmer muss ich ja auch eine Inventur durchführen. Mach das Amazon für mich und gibt mir dann die Inventurlisten oder muss ich ins Amazonlager und dort selber eine Inventur durchführen?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:33h, 10 August Antworten

      Hey Andreas,

      dank dir für dein Feedback. Nein, du musst natürlich nicht zu Amazon um deine Inventur selbst zu machen. Deine Artikel musst du ja mit einem eigenen Barcode versehen oder versehen lassen. Jedes einzelne Produkt wird eingescannt und in deinen Lagerbestand eingebucht, den du jederzeit online einsehen kannst. Du kannst sogar Erinnerungen einstellen, um eine Email zu erhalten, wenn sich dein Bestand langsam dem Ende zuneigt, damit du früh genug nachbestellen kannst.

      Beste Grüße

      • Andreas Kohler
        Veröffentlicht um 15:06h, 10 August Antworten

        Hallo Bastian,

        Danke fur die Rückmeldung. Ich vermute aber das es auch bei Amazon Bestandsdifferenzen gibt, gibt es in jedem unternehmen, haftet Amazon dafür.

        Ich weiss, ist vielleicht alles sehr theoretisch, aber bei Fehlbeständen kann es halt dazu führen das man nicht lieferfähig ist und verärgerte Kunden hat.

        Das Thema Verfügbarkeit ist bei Dropshippig auch immer wieder ein thema.

        Gruß
        Andreas

        • Bastian
          Veröffentlicht um 16:30h, 10 August Antworten

          Hey Andreas.
          Ich denke das Risiko einer Bestandsdifferenz ist bei Amazon wesentlich geringer als sonst wo. Du weißt ja selbst, wieviele Artikel du einschickst und siehts dann ja auch, ob sie korrekt eingebucht werden. Und wenn was nicht stimmt, dann solltest du es direkt reklamieren. Ist mir bisher noch nie passiert und ich bin auch kein Freund davon sich vorher Sorgen über etwas zu machen, dass THEORETISCH passieren könnte. Also einfach mal loslegen 😉

  • Michael
    Veröffentlicht um 21:25h, 10 August Antworten

    Hi Bastian,
    Sehr ausführlicher Artikel!
    Mir gefällt es gut, dass du nicht, wie 90% der Amis, zum Aufbau einer Marke zu Beginn rätst. Ich denke nämlich ähnlich wie du es beschrieben hast, ist es zunächst wichtig, AMZ kennenzulernen und die Abläufe zu erfahren.

    So teste ich gerade 3 Produkte, die gerade auf dem Weg zu mir sind. 🙂
    Eine Marke kann man aufbauen, wenn man die Kategorien kennt!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 10:39h, 12 August Antworten

      Hey Micha,
      dank dir. Richtig, erst krabbeln, dann laufen 🙂 Ich bin sehr gespannt wie es bei dir anläuft und drücke dir die Daumen!

      Beste Grüße.

  • Thomas Albiez
    Veröffentlicht um 09:47h, 11 August Antworten

    Genialer Beitrag Bastian. Ich mag, wie du die Themen immer so umfangreich behandelst.

    Zum Thema –> FANG AN ZU SUCHEN… habe ich in einem Guestpost noch etwas detaillierter beschrieben, wie man denn „wnig inspiriert“ suchen kann. Ich selbst bin leider nicht so der kreative Typ und muss daher alles systematisch angehen.

    Vielleicht darf ich hier drauf verlinken?
    http://importdojo.com/how-to-find-the-perfect-product-2/

    Beste Grüsse
    Thomas

    • Bastian
      Veröffentlicht um 10:42h, 12 August Antworten

      Hey Thomas,
      das Kompliment kann ich nur zurück geben. Gelungener Artikel. Auch auf den Podcast bin ich gespannt. Weiter so!

  • Patrick
    Veröffentlicht um 15:55h, 11 August Antworten

    Hi Sebastian,

    Super toller Artikel! Hier sind wirklich einige interessante Aspekte bei der Prodktvorauswahl enthalten! Das sind die Tipps nach denen viele Einsteiger suchen, weiter so!

    Ein zwei kleinere Fragen hätte ich da noch. Verschickst du die Ware direkt an Amazon? Wenn ja, lässt du von dem Hersteller eine Anleitung beipacken? Wie handhabst du die Verpackung? Was gibt es bei dem Import per Schiff zu beachten? Das sind leider doch ein paar mehr Fragen 🙂 Vielleicht macht sich dafür auch ein Teil 7 oder 8 der Reihe perfekt. Ich würde mich super darüber freuen!

    Beste Grüße
    Patrick

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:11h, 13 August Antworten

      Hi Patrick,
      dank dir, freut mich 🙂
      Manche Sachen lasse ich direkt zu Amazon schicken, andere nicht. Aber ich habe ja aktuell noch den „Luxus“ in Deutschland zu wohnen. Insofern nutze ich auch Lieferanten, die es z.B. nicht für mich labeln. Ist einfacher bei kleineren Stückzahlen.
      Seefracht kommt ja nur bei sehr großen Bestellungen in Frage. Ich habe bisher immer alles per Luftfracht bezogen. Für Seefracht brauchst du einen Spediteur für die Abwicklung, aber ich werde mich zeitnah in die Thematik einarbeiten, da ich auch was größeres ordern möchte und schreibe dann auch drüber 🙂

      Beste Grüße

  • Willi
    Veröffentlicht um 05:15h, 12 August Antworten

    Hey Bastian. Ich finde deine Artikel zum Thema Amazon super. Vielen Dank für die ausführlichen Berichte.
    Mich würde interessieren wie lange du schon als Amazon Händler aktiv bist. Kannst du mittlerweile davon leben oder ist es eher ein netter Nebenverdienst?
    LG Willi

    • Bastian
      Veröffentlicht um 04:38h, 20 August Antworten

      Hey Willi,
      sorry für die späte Antwort. Irgendwie ist dein Kommentar im Spam Ordner gelandet. Ich selbst hab mit Amazon jetzt seit etwa Anfang des Jahres zu tun. Hat ca. 3 1/2 Monate gedauert, bis ich davon meine Rechnungen bezahlen konnte und gedeiht seitdem weiter.

      LG

  • andi
    Veröffentlicht um 11:49h, 12 August Antworten

    Hammergeile Artikelserie, super Interessant.
    Ich selber mache so etwas „ähnliches“ bzw mehrere Dinge. Aber AliExpress ist ebenfalls gerade an kommen..
    Wie lange geht deine ArtikelSerie noch? Habe ebenfalls ein geniales Produkt und bin jetzt am überlegen wie ich es vertreiben kann. (Ist nicht Digital) Aber dein Content bringt mich ein Schritt weiter.
    Danke

    • Bastian
      Veröffentlicht um 12:22h, 12 August Antworten

      Hi Andi, dank dir.
      Ich weiß noch nicht. Aktuell habe ich keinen weiteren Teil in Planung um ehrlich zu sein. Je nachdem was noch so für Leserfragen auftauchen…

      LG

  • Mr. Muckerl
    Veröffentlicht um 18:36h, 12 August Antworten

    Hallo Bastian,
    also einfach mal DANKE für diese Blog-Serie!!
    Ich hab viele wichtige Infos für die Erweiterung meines Business erhalten.
    Es ergibt sich für mich jetzt nur noch eine Frage, auf die ich gestossen bin bei der Planung meiner Erweiterung
    durch Verkauf auf Amazon. Wenn ich sehr verschiedene Produkte verkaufe und somit verschiedene
    Namen im Feld von bei Artikel stehen haben möchte, muss ich dann für jede Produktgruppe einen Account
    anlegen oder kann ich das bei den Artikeln hinterlegen?

    Danke schon vorab für deine Antwort!

    LG, Mr. Muckerl

    PS: bin erst vor 5 Tagen auf deine Seite gestossen, hab alle Beiträge verschlungen und dich in meinen Feedly eingetragen
    bin somit zum zukünftigen Stammleser geworden 😉

    • Bastian
      Veröffentlicht um 09:13h, 13 August Antworten

      Hi Mr. Muckerl 🙂

      Dank dir vielmals. Also ich persönlich verkaufe ganz verschiedene Artikel. Es gibt auch Leute, die gerne mit einem Account nur eine Nische bedienen, aber ich hab damit bisher nie Nachteile empfunden. Die Namen im Feld der Artikel sind ja die jeweiligen Markennamen. Erst etwas weiter unten wird eher beiläufig erwähnt: „Verkauf durch XY“. Markennamen kannst du deinen eigenen Produkten ja selbst geben. Die trägst du dann bei Amazon ein. Du kannst unter deinem Account also auch jede Menge Markennamen führen.

      Freut mich, dass ich einen neuen Stammleser habe 🙂
      Beste Grüße

      • Mr. Muckerl
        Veröffentlicht um 12:21h, 13 August Antworten

        Hi Bastian ????????
        Danke für deine Antwort – nein ein Nachteil wird es nicht sein da gebe ich dir recht, aber
        bei der Wahl des Shop-Namen muss man sich halt dann sehr neutral verhalten.

        Weil als Beispiel den Shop „EDV-Profi“ zu nennen weil du Computer und Zubehör hast, aber auch
        z.B. Haushaltsartikel wie „Silikon Topflappen“ 😉 verkaufst sieht vielleicht doch etwas komisch aus.

        Mit zwei so ähnlichen Extremen möchte ich nämlich starten und da kam in mir dann die Frage nach
        dem Namen auf und wie andere so etwas handhaben.

        Das du hier deinen Shop-Namen nicht offenbaren willst kann ich voll und ganz verstehen, aber
        vielleicht hast du noch einen Tip zur Wahl – da du sie ja schon getroffen hast ????

        Sonnig Grüsse aus Oberösterreich,
        Mr. Muckerl

        • Bastian
          Veröffentlicht um 05:17h, 20 August Antworten

          Hey Mr. Muckerl,

          also ich hab das Problem umgangen, indem ich den Namen eines Ortes in Lateinamerika genommen habe, der mir sehr gefallen hat. Und für Leute die den Ort nicht kennen, klingt er wie ein Phantasiename, was auch immer eine gute Wahl sein kann.

          Beste Grüße aus Bali!

          • Mr. Muckerl
            Veröffentlicht um 13:25h, 20 August

            Servus Bastian,
            Danke für den Input – hab mich soweit auch für eine Phantasiebezeichnung entschieden,
            wo es egal ist was im Shop ist.
            FG,
            Mr. Muckerl

  • David
    Veröffentlicht um 23:27h, 13 August Antworten

    Hallo,

    Vielen Dank für diese Reihe von Blogbeiträgen zum Thema Verkaufen mit Amazon. Denkst Du das es möglich ist mit einem einzigen Produkt zu Beginn (Verkaufspreis ca. 15€), und einer Investition in ein Produkt von ~ 300€ bereits einen Gewinn zu erzielen?

    Würde das ganze gerne mal versuchen…
    Danke, LG!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 04:28h, 14 August Antworten

      Hey David,
      na klar. Warum sollte man überhaupt etwas verkaufen, wenn man keinen Gewinn dabei macht? Hängt natürlich vom Produkt ab, ob es gefragt ist, oder nicht.

      Beste Grüße

  • David
    Veröffentlicht um 07:23h, 14 August Antworten

    Hm ich habe bis jetzt schon einige Stunden damit verbracht auf der Suche nach nur einem einzigen Produkt, dass sich erst mal lohnen würde um es auf Amazon mit Gewinn zu verkaufen. Das Endergebnis war, dass es dieses Produkt bereits schon einige zig Male auf Amazon gab 🙁 Das ist das Hauptproblem…

    • Bastian
      Veröffentlicht um 05:07h, 18 August Antworten

      Hi David,
      das ist doch nicht weiter schlimm. Konkurrenz belebt das Geschäft. Besser das Produkt wird schon verkauft, als der einzige zu sein. Schau danach, was du besser machen kannst als deine Mitbewerber…

  • Markus
    Veröffentlicht um 15:26h, 19 August Antworten

    Hey Bastian,

    wie ist das denn mit der Steuer? Wenn ich beispielsweise 100 Stück eines Produkts kaufe, und direkt zu Amazon schicken lasse. Dann meldet sich sicher jemand bei mir und ich gebe dann an das ich die Verzollung in Auftrag gebe. Und dann wird es zu Amazon geschickt. Funktioniert das so einfach? Und wie ist es mit den Steuern/Mehrwertsteuer etc.? Für mich ist die rechtliche Seite noch zu unbekannt um da loszulegen. Gibt es dazu vielleicht irgendwo Quellen?

    VIelen Dank. Ansonsten -> Super Artikelserie!!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 04:31h, 20 August Antworten

      Hi Markus,
      ja natürlich. Wenn du größere Mengen bestellst, fällt Einfuhrumsatzsteuer an. DHL, Fedex, Ups – die Logistiker übernehmen die Verzollung für dich. Aber du solltest ein Profil bei dem Logistiker deiner Wahl erstellen. Da kannst du dann auch deine EORI Nummer hinterlegen. Diese dient der automatisierten Zollabfertigung. Kannst du kostenlos beim Zoll beantragen. Lieferadresse ist dann das Amazon Warenlager und Rechnungsadresse ist deine. Allerdings musst du nach wie vor als Empfänger der Ware auf der Sendung stehen. Dann c/o Amazon Lager XY…

  • daniel
    Veröffentlicht um 11:05h, 28 August Antworten

    Hallo Bastian,

    Erst mal danke fuer diesen echt informativen Artikel, Meine Frage ist ob man nicht einfach ein gut laufendes Produkt von Amazon auf seinen Online Shop anbieten kann aber zu einen hoeheren Preis und wenn dann jemand bei dir bestellt und bezahlt, einfach zu Amazon gehn Produkt bestellen und in meinen eigenen Namen bezahlen aber zur Lieferadresse von meinem kunden schicken lassen. So hat man auch keine versandkosten und macht profit.ist das moeglich?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 11:11h, 29 August Antworten

      Hi Daniel,
      natürlich kannst du das machen. Nur schauen die meisten Online Shopper mittlerweile eher bei Amazon nach um Preise zu vergleichen, aber grundsätzlich funktioniert das Prinzip schon.

      Grüße
      Bastian

  • Thorsten
    Veröffentlicht um 15:54h, 30 August Antworten

    Verfolge Deine Seiten seit den Anfängen (bloggen) und schätze Deine konstruktiven und überlegten Ratschläge. Allerdings finde ich Deine letzte Serie nicht ganz unproblematisch. Es ist in Ordnung, wenn jemand einen kommerziellen Blog betreibt oder seine Bücher online verkauft. Aber ich halte es mehr als fragwürdig Leuten ein Modell zu empfehlen bei dem irgendwelche (zweifelhaften) chinesischen Produkte mit Aufschlägen in Europa weiterverkauft werden. Nicht nur, daß das nicht nachhaltig ist (die Konkurrenz ist ja nur einen Mausklick entfernt), sondern das hat doch mit eigener Leistung und der Schaffung von Mehrwert nichts zu tun. Der Verkauf von selbst erstellten Leistungen ist wirklich eine großartige Sache mit dem Internet, das was Du vorschlägst ist keine auf langfristigen Erfolg abzielende Strategie.

    • Bastian
      Veröffentlicht um 16:09h, 30 August Antworten

      Hi Thorsten, ich freue mich, dass du von Anfang an dabei bist. Aber leider kann ich deine Ansicht nicht ansatzweise teilen oder nachvollziehen. Erstens kann einfach nicht jeder einen Blog betreiben, geschweige denn monetarisieren und eigene Bücher schreiben oder ähnliches. Davon abgesehen ist das einfach ein ganz normaler alltäglicher Aspekt der Globalisierung. 90% der Dinge die wir im Alltag nutzen stammen aus Asien und natürlich haben wir dafür mehr bezahlt, als sie dort kosten.
      Und das ist ja kein brandneuer Trend sondern seit Jahrzehnten der Fall und wird auch noch sehr lange so bleiben. Ich sehe was mir und anderen dieses Modell ermöglicht und selbstverständlich ist auch das eine Leistung. Denn den Artikeln die ich verkaufe gebe ich sehr wohl einen Mehrwert um mich von der Konkurrenz abzuheben. Es ist genau so etwas, dass man erst erlernen und sich erarbeiten muss. Kannst du vielleicht erläutern, wieso es deiner Meinung nach keine langfristig erfolgreiche Strategie ist? Ein eBook verkauft sich ja auch nicht ewig.

      Gruß
      Bastian

      • Thorsten
        Veröffentlicht um 13:22h, 07 September Antworten

        Warum es keine langfristige Strategie ist? Ganz einfach, weil Du immer von einem Dritten abhängig bist. Wenn Du Artikel oder ebooks schreiben kannst, bestimmst Du vom Inhalt über die Produktion bis hin zum Marketing alles. Du hast fast die ganze Wertschöpfungskette im Griff. In dem anderen Fall hängst Du komplett von dem Produzenten und Amazon ab. Wenn Amazon das gleiche Produkt in höheren Stückzahlen kauft, geht dein Umsatz gegen Null. Auch, wenn das Produkt plötzlich eingestellt oder empfindlich verteuert wird, ist dein mühsam aufgebauter Umsatz weg. Jemand, der Deine Aktivitäten verfolgt, und kopiert ist ja immer nur einen Mausklick entfernt. Egal, auf welches Produkt Du von Alibaba setzt, bei Erfolg ist es rasch 1:1 kopiert.
        Ich bin eher ein Fan davon sich etwas aufzubauen, das nicht so einfach 1:1 kopierbar ist. Ein eigener Blog, ein eigenes ebook etc. haben wesentlich mehr Wertschöpfungstiefe. Ich z.B. produziere Fachmagazine in mehreren europäischen Ländern. Ohne angestellte Mitarbeiter. Ohne Büro. Rein virtuell, Egal, ob ich von Mallorca oder Berlin aus arbeite. Das ist sehr schwierig kopierbar, da wir die komplette Herstellungskette im Griff haben und brutal schnell auf eventuelle Konkurrenten reagieren können. Und damit meine ich NICHT den Preis. Doch bei Standardprodukten von Alibaba, die jeder bestellen kann, geht es immer NUR um den Preis. So einfach ist das. Und sobald das so ist, kommt man nie längerfristig auf einen grünen Zweig. Aber ich verstehe, daß Du das natürlich aus Deiner Erfahrung anders siehst. Soll ja auch so sein 😉

        • Bastian
          Veröffentlicht um 15:58h, 16 September Antworten

          Hey Thorsten,
          dank dir für deine ausführliche Antwort. Stückweit hast du schon Recht. Und auch das Dinge kopiert werden können stimmt. Insbesondere wenn jemand mit dem was er tut in der Öffentlichkeit steht. Deshalb gebe ich z.B. auch nicht meinen Verkäufernamen preis. Aber ich bin dennoch der Meinung, dass du das etwas zu schwarz und weiß siehst, ohne dir nahe treten zu wollen. Man muss ja auch einsehen, was Amazon für viele Leute da draussen ermöglicht, die eben all diese digitalen Wege aufgrund unzureichender Kenntnisse nicht gehen können oder das überhaupt nicht wollen. Ich hab auch nicht jede Woche Lust zu bloggen und an dem Blog selbst verdiene ich auch bisher so gut wie nichts. Ich möchte hier schlichtweg verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, sich ein ortsunabhängiges Business aufbauen zu können und das auch ohne ein großes Gefolge an Lesern aufbauen zu müssen, die dann nunmal auch ihre Aufmerksamkeit brauchen.
          Ich sage auch ganz klar, dass man nicht alles auf nur eine Karte setzen soll. Insbesondere nicht bei Amazon, weil man ja tatsächlich deren Willkür ausgesetzt ist. Aber es bietet eine tolle Einstiegsmöglichkeit in den eCommerce, da schon eine komplette Infrastruktur zur Nutzung bereit steht, die ihres gleichen sucht und das zu einem fairen Preis. Wenn man mit eigenem Webshop seinen Kram verkauft und eine Fulfillment Firma nutzt weil man nicht selbst täglich 50 Pakete zur Post bringen kann, ist das wieder genau das gleiche Risiko. Wenn man nicht alles selbst aus einer Hand macht, muss man sich eben auch dem Risiko aussetzen, sich auf andere Leute zu verlassen und ggf. auf die Schnauze zu fallen.

  • Christopher Bräutigam
    Veröffentlicht um 11:16h, 03 September Antworten

    Hallo Bastian,

    erst mal ein riesengroßes Lob an dich – dein Bloq ist echt der Hammer und die Serie über Amazon haben bei mir echt die Lust geweckt, bzw. den Wille verstärkt, nebenbei in dieser Form etwas auf die Beine zu stellen. Aktuell ist alles jedoch noch ziemliches Neuland, auch wenn ich natürlich aus dem (stationären) Handel komme…

    Ich bin gerade am selektieren und Anfragen von/bei Händlern über Alibaba…

    Was denkst du – ist ein Anfangsinvest in Ware (Stückpreis ca. 5,00 EUR) von ca. 500,00 EUR sinnvoll oder eher eine zu geringe Summe? Grundsätzlich erwarte ich mir hier nicht die Mega gewinne, eher einfach zum Starten und um die Abläufe kennen zu lernen?

    Eine kurze Frage habe ich noch an dich bzgl. deiner FBA Artikels…
    Wenn ich meinen Lagerbestand an Amazon sende und den kompletten Service nutzen möchte, sind meine Produkte dann automatisch auch PRIME fähig und werden per PRIME geliefert oder kommen hier extra Gebühren auf mich zu?

    Ist es eher nachteilig, wenn mein Artikel noch nicht bei Amazon gelistet ist bzw. noch nicht in genau dieser Ausführung und ich also eine Beschreibung etc. komplett neu anlegen muss?

    Wie ist es mit der Rechnungsstellung an die Kunden – stellt Amazon diese in meinem Namen oder wie genau muss ich mir das vorstellen?

    Ganz vereinfacht ist man bei dem von dir beschriebenen System hauptsächlich auf der Suche nach einem passenden Produkt und Händler – nach der Bestellung/Lieferung sende ich „einfach“ alles an Amazon FBA und warte, bis die Kunden bestellen bis ein Meldebestand erreicht ist und ich fange von vorne an 🙂 ?

    Ich hoffe mit meinen Fragen habe ich dein Kommentarfeld nicht zweckentfremdet…

    Beste Grüße,

    Chris

    PS: Ich glaube alle deine Leser wüssten zu gerne deinen Verkäufernamen bei Amazon um mal in deinem „Shop“ stöbern zu können 😀

    • Bastian
      Veröffentlicht um 17:37h, 03 September Antworten

      Hey Chris,

      dank dir für deinen Kommentar 🙂 Freut mich sehr zu hören.
      Ich denke 500€ sind eine gute Summe um sich die Füße nass zu machen. Wenn sie geringer wäre, könnte es schwierig mit den Mindestmengen werden, aber mehr geht hinterher ja immernoch. Für einen ersten Versuch also optimal eigentlich.

      Alle von dir eingesendeten Produkte sind automatisch für Prime verfügbar und werden ohne dein zutun auch auf diese Art und Weise versandt. Du trägst dafür keine zusätzlichen Gebühren als die des normalen Versandes.

      An sich bin ich der Meinung, dass es schwierig ist, der erste Verkäufer eines noch nicht bei Amazon vorhandenen Artikels zu sein, weil du wirklich keine Ahnung hast, wie sich der Artikel verkaufen wird. Aber das heißt nicht, dass das nicht klappen kann. Ich source jetzt auch ein Produkt, bei dem ich der erste bin. Mal sehen wie es sich entwickelt. Aber das ist in jedem Fall natürlich individuell.

      Eine normale Rechnung bekommt man nach jedem Verkauf von Amazon. Man kann auch selber Rechnungen an die Kunden versenden wenn man z.B. das Tool AmaInvoice nutzt. So kann man bspw. auf der Rechnung eine Bitte um ein Review oder ähnliches platzieren. Schau dir mal auf der Seite das Video an. Das erklärt ganz gut, was alles mit dem Tool möglich ist.

      Im Prinzip ist es so wie du es beschreibst. Allerdings gehört schon ein bißchen mehr dazu. Du musst natürlich auch deine Konkurrenz im Auge behalten und ab und an das ein oder andere optimieren, nach neuen Artikeln suchen und so weiter. Zumindest wenn du wachsen möchtest.

      PS. Das stimmt sicher, aber ich denke die meisten verstehen auch, dass ich nicht mit meinem Shop hausieren gehen möchte.

      Beste Grüße
      Bastian

      • Oliver
        Veröffentlicht um 14:21h, 30 September Antworten

        Hi Bastian,

        ich finde den Ansatz mit dem Tool „AmaInvoice“ ziemlich gut! Allerdings hat deine Aussage „Bitte um ein Review platzieren“ für mich einen sehr starken beigeschmack.

        Da ich auch neu im Business bin lese ich extrem viel zum Thema „FBA“ und mir sind die Woche Artikel untergekommen wo Amazon Verkäufer Account einer Prüfung unterzogen worden sind wenn Verkäufer um Bewertungen bitten.

        Soweit ich das gelesen habe wäre dieses Vorgehen auch gegen die Amazon Richtlinien oder Irre ich da?

        Aber noch eine andre Frage: „Was hälst du vom Themengebiet Nahrungsergänzungsmitteln“ habe dort einige gute Produkte gefunden die auch White Label für mich hergestellt werden könnten.

        Freu mich auf eine Antwort.

        Gruß
        Oliver

        • Bastian
          Veröffentlicht um 14:33h, 30 September Antworten

          Hey Oliver,
          es kann tatsächlich als „Spam“ gewertet werden wenn es über normale Kontaktaufnahme ausserhalb der eigentlichen Transaktion gemacht würde. Aber es im Rahmen eines Rechnungsversandes zu machen ist legitim.

          Grundsätzlich lässt sich im Supplement Bereich extrem gutes Geld verdienen. Allerdings ist es auch ein heikles Feld mit viel Risikopotenzial wenn du mich fragst. Ich möchte nicht dafür verantwortlich sein, wenn jemand etwas schluckt, dass irgendwelche unerwünschten Symptome auslöst. Und auch hier gibt es sehr viel Competition.

          Gruß
          Bastian

          • Oliver
            Veröffentlicht um 15:35h, 30 September

            Danke Bastian für die Einschätzung!

            Also das dort die Margen bzw. der Absatz gigantisch ist das habe ich in den letzten Tagen gemerkt. Allerdings sehe ich es nicht ganz so wie du.

            Die Produzenten dieser Mittel unterliegen strengen Auflagen und müssen auch über entsprechende Zertifikate für bestimmte Prozesse ect. verfügen. Desweiteren ist auf jeder Packung eine Verzehr Empfehlung aufgedruckt die vom Hersteller vorgegeben ist und nicht überschritten werden darf. Aber alles in allem würde ich wenn dann sowieso nur Produkte verkaufen die ich auch selbst nehme. Daher kam ja mein Gedanke dazu 😉

            Aber mir hat sich inzwischen eine weitere nicht unwichtige Frage aufgedrängt!
            Darf man eigentlich mehrere Verkäufer Konten haben, also für jede Firma etc. einen??

            Den bei mir ist es so das ich bereits Artikel aus dem Normalen Haushaltsbedarf auf Amazon verkaufe und dafür natürlich auch schon ein Konto habe. Aber wenn ich nun die Suplements dazu nehmen möchte will ich ja einen eigenen Brand entwickeln da wäre ein seperater Account ja mehr als nur empfehlenswert oder?

            Beste Grüße
            Oliver

          • Bastian
            Veröffentlicht um 16:47h, 05 Oktober

            Hey Oliver,
            sorry für die späte Antwort. Offiziell sind keine mehreren Accounts zugelassen. Allerdings kannst du den Support kontaktieren und deine Situation schildern. In manchen Fällen wird dann eine Erlaubnis erteilt.

            Nochmal zu den Supplements. Jeder Mensch reagiert anders auf gewisse Substanzen. Oder denk allein mal an Rückrufaktionen von Supermärkten, weil kleine Glaspartikel irgendwie in die Gewürze oder ähnliches gekommen sind. Ich persönlich finde das Thema zu heikel und sehr umkämpft. Aber das heißt natürlich nicht, dass dir ähnliches passieren muss.

            Beste Grüße

  • Raul
    Veröffentlicht um 02:32h, 19 September Antworten

    Hi Bastian

    Danke für deine Hilfe.

    Könntest du uns bitte eine ausführliche Formel nennen um auszurechnen bzw. zu schätzen was für Kosten man nun wirklich pro Produkt hat und wieviel am Ende dann wirklich übrig bleiben kann.

    Ich habe zb anfangs den Fehler gemacht und die Preise auf Amazon als reinen Verkaufspreis gesehen. Das ist natürlich ein riesen Fehler, denn man muss ja noch die 19% Mwst abziehen.

    Vielleicht hast du für uns alle ja so eine Standard Formel die man sich notieren kann und irgendwo aufhängt, damit man sich nicht verkalkuliert und man fälschlicherweise nicht von zu hohen Einnahmen ausgeht, oder im schlimmsten Fall nicht auch noch Verlust macht.

    z.B. Verkaufspreis ohne Mwst auf Amazon ermitteln, reinen Einkauspreis ermitteln auf Alibaba(Mwst nicht vorhanden), Versandkosten einrechnen, Steuern beim zoll beachten, zusätzliche Umsatzsteuer für den Import werden fällig, Ean Nummer kaufen, Versand zu Amazon, labeln usw.

    Wenn man das irgendwie zusammenrechnen konnte, muss man zusätzlich ja auch noch beim Kalkulator den Verkaufspreis angeben um zu sehen, was Amazon einbehält und dieses zieht man dann auch noch von den Ausgaben von oben ab und sieht ungefähr was an Gewinn übeig bleiben würde. Außerdem stellt sich dann auch noch die Frage ob man Brutto oder Netto Preis beim Kalkulator angibt.

    Es wäre echt super, wenn du uns sagen könntest wie man das am besten macht und was es zu beachten gibt. Und das wenn möglich genau so ausführlich wie deine Artikel.

    Denke das wird anderen auch ne große Hilfe sein.

    Danke schon mal im vorraus.

    • Bastian
      Veröffentlicht um 13:52h, 22 September Antworten

      Hey Raul,
      dank dir für die Frage. Ich versuche es mal zu erklären, da ich keine „Formel“ in dem Sinn nutze. Die Kosten die du bedenken musst sind folgende:

      – Einkaufspreis
      – Versand
      – Zoll (Je nach Warengrupper verschiedene Prozentsätze)
      – ggf. Zollabwicklung, bei Seefracht Spedition etc. (je nach Menge Luft- oder Seefracht)
      – Transport (zu dir oder zu Amazon) vom Flug-/Hafen
      – Umsatzsteuer (Wenn du nicht Kleinunternehmer bist und eine Umsatzsteuer ID beantragst, bekommst du zurück. Lohnt sich beim Handel also auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten)

      Dann kommen ggf. noch hinzu:
      – Kosten für Verpackung, Barcode Aufkleber (beim Händler oft auch umsonst), Werbung (je nachdem wieviel zu schalten möchtest)
      – Kosten für den Versand nach Amazon, wenn du nicht direkt an Amazon liefern lässt.
      – FBA Gebühren (kannst du mit dem FBA Kalkulator anzeigen lassen)

      Die ganzen Kosten (ausser Werbung und FBA Kosten) geteilt durch die Anzahl der Artikeleinheiten sind dann dein Einkaufspreis pro Artikel.

      Mittels deiner Produktdaten und deinem gewünschten Verkaufspreis kannst du dann auf der Amazon Seite mit dem Kalkulator errechnen, was Amazon für Gebühren einbehält.
      Je nach Umsatz die 40€ Amazon Professional Seller Gebühr mit rein.

      Ach ja, und den EAN Code noch. Aber der macht den Braten nicht fett. Preis hängt davon ab, wo und wieviele du auf einmal kaufst.

      Dann hast du:
      – Deinen EK pro Sück.
      – Deinen VK (von dir festgelegt)
      – Die FBA & Amazon Kosten.

      Also VK – EK – FBA & Amazon Kosten ist dann dein Gewinn pro Artikel.

      Hoffe ich konnte dir helfen.

  • Gerold
    Veröffentlicht um 16:37h, 11 Oktober Antworten

    Hallo!

    Zunächst einmal wollte ich sagen, dass ich die Artikelserie zu Amazon FBA sehr gut finde. Danke für die super Informationen.
    Ich bin vorige Woche auf deinen Blog gestoßen und habe mich jetzt einmal durch alle Artikel gelesen. Finde deinen Blog super, mach weiter so.
    Was ich dich fragen wollte: Du erwähnst einmal Aliexpress für alle, die nicht so viel Kapital zur Verfügung haben. Warum ist gerade Aliexpress dafür geeignet? Was sind die Unteschiede zu Alibaba?
    Dann habe ich noch eine etwas kritischere Frage: Also, ich bin ja grundsätzlich von der Idee, auf Amazon mittels FBA eigene Produkte zu verkaufen, begeistert. Hab mich auch schon im Internet nach anderen Erfahrungsberichten umgeschaut. Auch die sind alle positiv. Trotzdem werde ich irgendwie das Gefühl nicht los, dass das alles zu gut klingt, um wahr zu sein. Stimmen z. B. die Zahlen wirklich, die da oft veröffentlicht werden? Ich bin auch skeptisch, ob wirklich alles so einfach ist, wie es oft dargestellt wird. Vielleicht kannst du mir da eine realistische Einschätzung dazu geben.
    Vielen Dank.

    • Bastian
      Veröffentlicht um 22:59h, 11 Oktober Antworten

      Hey Gerold,
      dank dir für’s Kompliment.
      Also Aliexpress ist die Shopping Variante von Alibaba. Quasi wie das chinesische Amazon, nur ohne Markenartikel. Dort kannst du dann eben auch einzelne Produkte ordern und musst nicht direkt in hunderten bestellen.

      Zu deiner Skepsis, woran genau liegt die denn? Im Endeffekt betreibst du ja ganz normalen Onlinehandel. Nur dass du Amazon dafür bezahlst, dass sie den Versand für dich übernehmen und du auf deren Marktplatz verkaufen darfst. Den Rest musst du ja trotzdem selbst regeln.

      Beste Grüße

  • Volker
    Veröffentlicht um 17:03h, 25 November Antworten

    Hi Bastian, obwohl schon viel gelobt wurde. Super Beitrag. Vielen Dank. Da ich selbst einen Blog betreibe, weiss ich wieviel Zeit und Mühe man mit Recherche und Schreiben verbringt. Ich denke, dass ich das Segment FBA auch als weitere Einkunftsquelle für meinen Reiseblog nutzen werde. Kürzlich hat mich ein Leser auf den nachfolgenden Artikel zur Sendung „Panorama“ hingewiesen.
    http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Illegaler-Handel-bei-Amazon-und-Ebay,led228.html
    Ich hatte via Amazon ein Elektronikartikel gekauft und beschrieben, wie ich ihn in mein Wohmobil eingebaut habe.
    http://www.umiwo.de/camping-allgemein-wohnmobil-reiseberichte-campingbus-reiseblog-kastenwagen/ambientebeleuchtung-mit-led-funk-controller-wir-dimmen-unser-wohnmobil-363311.html
    Es geht hier um sog. „illegale“ Schrottimporte von Elektronikartikel Ich kann nicht beurteilen, wieviel Wahrheit an dem Tatbestand der sog. „Händler“ via Amazon dran ist. Auch ich schließe aber für ein FBA Geschäftsmodell Elektronikartikel bzw. Artikel mit einer technischen Komponente kategorisch aus. Die Gründe hattest Du ja eindeutig beschrieben. Würde mich interessieren, wie Du das mit dem Artikel siehst.
    Ich wünsche Dir alles Gute und weiterhin Erfolg, Spass und Motivation an Deinen Projekt. Ich hoffe, ich kann auch bald aus dem Office flüchten und mein eigenes Ding durchziehen.
    Viele Grüße
    Volker von http://www.umiwo.de – Reiseblog

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:23h, 28 November Antworten

      Hey Volker,

      ja klar, das ist auf jeden Fall ein Thema. Bei all den Millionen Produkten kann Amazon da nicht wirklich seine Hand für ins Feuer legen. Aber als Importeur weiß man es ja meist selbst nicht. Also lieber alles das Risiken hält einfach sein lassen. Denn wenn mal was passiert und Amazon einem den Account sperrt, wars das mit dem Standbein.

      Allerbeste Grüße aus Salvador de Bahía

  • Andreas
    Veröffentlicht um 15:06h, 27 November Antworten

    Hallo,

    vielen Dank für den informativen Artikel. Das System klingt sehr interessant und die Produktmöglichkeiten sind schier unbegrenzt.
    Was ich mcih frage wie scannt Amazon die Produkte ein. reicht hier der Barcode den die Hersteller auf den Produkten anbringen oder muss hier ein spezieller Barcode angebracht werden.?
    Was ist zum Thema CE Kennzeichnung zu sagen. Gibt es hier schwarze Schaafe unter den Anbietern bei Alibaba und Co. die mit gefälschten CE Zeichen arbeiten?

    Viele Grüße
    Andreas

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:27h, 28 November Antworten

      Hey Andreas,

      den Barcode spuckt dir dein Seller Central Backend als PDF aus, nachdem du auf „Artikeletiketten drucken“ klickst. Dieses schickst du dann per Mail deinem Supplier. In der Regel labeln die das dann für dich gratis. Und wenn nicht, dann ist es dennoch günstiger als wenn du es Amazon machen lässt.

      Zum CE Zeichen kann ich nicht viel sagen. Ich verkaufe bewusst nur Artikel, die sowas alles nicht brauchen und unkompliziert sind. Würde ich dir ebenso raten, dann Zertifikate aus China sind oft in etwa so echt wie Louis Vuitton Handtaschen 😉

      Beste Grüße aus Salvador

  • attila
    Veröffentlicht um 19:08h, 28 November Antworten

    Ssssup Bastian,

    starke Artikelserie. Im englischen Raum gibt’s ja schon eine Menge zu dem Thema, aber endlich auch mal ein Bericht aus den heimischen Gefilden. Daumen hoch.

    Ich hätte natürlich auch direkt schon mal eine Frage: Wie bewertest du die Konkurrenz? Von wie vielen Leuten darf ein Artikel höchstens verkauft werden deiner Meinung nach? Es wird ja so gut wie jeder Artikel in x-facher Ausführung und Anzahl an Anbietern angeboten. Wie stellst du sicher, dass du auf Seite 1 bei den Amazonsuchen landest???

    Cheers,

    Atti

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:05h, 02 Dezember Antworten

      Hey Atti,
      dank dir mein Lieber.
      Für mich kommt es nicht darauf an, wie oft ein Artikel bereits verkauft wird, sondern wie gut dieser präsentiert wird. Ich gucke stets danach, was ich verbessern kann. Titel, Bulletpoints, Beschreibung und vor Allem Bilder. Aber auch Branding finde ich wichtig. Sehen die Logos der Konkurrenz aus wie Schrott? Dann mach es schöner. Und am Anfang gebe ich i.d.R. etwa 50 Einheiten weg, im Gegenzug für Reviews. So lande ich bisher innerhalb von 1-2 Wochen auf Seite 1 😉 Ohne Reviews keine Sales und andersrum genauso, wenn du nicht erstmal ein bißchen was für lau oder zumindest reduzierst weg gibst.

      Beste Grüße aus Lençois, Brasilien

      • Lisa
        Veröffentlicht um 09:43h, 23 Januar Antworten

        Hey Bastian,

        danke für deine Ausführungen. Dein Blog ist wirklich sehr gut geschrieben, es wird einem nicht langweilig 🙂 Was meinst du mit Einheiten weggeben? Verschenkst du diese oder bietest du sie für einen geringeren Verkaufspreis an? Und wie sicherst du dir dann die Reviews?

        Beste Grüße

        Lisa

        • Bastian
          Veröffentlicht um 23:49h, 29 Januar Antworten

          Hallo Lisa,

          ich danke dir!
          Ja genau. Am Anfang gibt man zum Sammeln von Reviews sein Produkt reduziert an Produkttester, die dann im Gegenzug für einen eine Bewertung schreiben.

          Beste Grüße

  • Christof
    Veröffentlicht um 00:30h, 02 Dezember Antworten

    Hallo Bastian
    I möchte mich viel Mal bei dir für die genialen Ausführungen und das allgemeine Teilen deiner Erfolgsgeschichte bedanken. Leider hat nicht jeder gerade einen Mentor zur Hand, weshalb Personen wie du, die ihr Wissen teilen, sehr wertvoll sind.
    Ich konnte dir fast bis auf jeden Punkt folgen. Als ich nun jedoch ein Produkt gesucht habe, ist mir aufgefallen wie unglaublich viele Produktergebnisse bei einer Suche aufkommen. Wie schaffe ich es nun bereits in der Anfangs/Testphase auf eine Position zu kommen auf der mein Produkt auch gekauft wird? Ist deine Strategie sich auf eins dieser „1 Seite“-Produkte mit gleichem Namen und gleichem Produkt darauf zu setzen? Wie reagiert dann der andere Verkäufer und werde ich dann auch als zweiter Verkäufer des selben Produktes angezeigt? Zusätzlich haben ja auch viele im Produktnamen bereits ihre „Marke“ eingebaut was dies verhindert. Wir sprechen ja hier auch über No-Name Produkte die nicht immer identisch sind wie Markenprodukte. Ich bin da etwas verwirrt.
    Ich würde mich freuen wenn du mir im Bezug auf diese Thematik weiterhelfen könntest.
    Liebe Grüsse aus der Schweiz

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:34h, 02 Dezember Antworten

      Hey Christof, alles frisch? Dank dir für’s tolle Feedback.
      Für die Platzierung auf der ersten Seite sind 2 Dinge unerlässlich. Sales & Reviews. Aber ohne Reviews kaum Sales und ohne Sales kaum Reviews. Also eigentlich ein Problem… Was ich mache ist, zum Launch eines Produktes 30-50 Einheiten stark rabattiert oder sogar gratis wegzugeben, im Gegenzug für eine ehrliche Review. Je nachdem, wieviele Reviews mein Hauptkonkurrent hat. Da verliert man zwar am Anfang etwas Geld, aber es ist ja eine Investition für all die Einheiten, die du dadurch in Zukunft verkaufen wirst 🙂 Dafür gibt es zahlreiche Amazon Produkttestergruppen bei Facebook. In deinem Seller Central Backend kannst du Rabattcodes erstellen, die du dann deinen Interessenten zukommen lassen kannst. Auch rabattierte Verkäufe zählen als Verkäufe. So hast du Umsatz UND Reviews. So bin ich bisher mit meinen Produkten innerhalb von 7-10 Tagen auf Seite 1 gelandet. Zumindest für das Keyword, für das mein Listing optimiert ist. Also hänge dich nicht an ein Listing eines Konkurrenten dran. Platziere deine eigenen Private Label Produkte gut.

      Beste Grüße aus Lençois, Brasilien

  • Bastian
    Veröffentlicht um 17:56h, 20 Dezember Antworten

    Hallo Bastian,

    erst einmal vielen Dank für deinen tollen Artikel.

    Was mir noch nicht ganz klar ist, wenn du einen bereits bei Amazon gelisteten Artikel verkaufen möchtest, wie findest du die entsprechende Bezugsquelle?

    Viele Artikel stammen ja auch von einer Marke und sind erst recht nicht über alibaba.com zu beziehen, oder?

    Viele Grüße

    Bastian

    • Bastian
      Veröffentlicht um 18:34h, 22 Dezember Antworten

      Hey Bastian,
      du meinst du möchtest Reselling von Markenprodukten betreiben, statt eigene Produkte zu verkaufen?
      Bei alibaba findest du keine Markenprodukte. Dort bekommst du nur sogenannte „White Label“ Produkte, die du dann mit eigenem Logo versehen lassen kannst und das ist das was ich mache und beschreibe.

      Beste Grüße
      Basti

      • Marcel
        Veröffentlicht um 21:12h, 22 Dezember Antworten

        Hi Bastian,
        kann es denn bei den White Label Produkten nicht trotzdem sein dass es die schon bei Amazon DE gibt, nur halt mit einem anderen Logo? Wäre das dann trotzdem ein kpl neuer Artikel, obwohl er nur leicht variiert? (Hab da gerade die Artikel bei Amazon im Hinterkopf, wo man z.B. noch Farbe und Größe wählen kann und damit dann mehrere Unterartikel hat. Kann man sich dann da mit rein mogeln? Wenn ja, wie läuft das dann da mit der EAN; gibt es da sowas wie Gruppen/Produktfamilien?)
        Auf jeden Fall auch von mir vielen Dank für deine ganzen Artikel. Dank dir nimmt es langsam Fahrt auf bei mir 🙂
        Gruß

        • Bastian
          Veröffentlicht um 12:30h, 25 Dezember Antworten

          Hallo Marcel,

          im Endeffekt existiert fast jeder Artikel auf Amazon in mehrfacher Ausführung. Aber wenn du dem Artikel dein eigenes Branding gibst, dann ist es auch ein anderer, eigenständiger Artikel, der eine eigene EAN benötigt. Es genügt völlig, einem auf Amazon schon existierenden Artikel (sofern es ein White Label Produkt ist), seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Du sollst ja dein Listing besser gestalten als die Konkurrenz. Und das geht nur mit einer eigenen EAN. Sonst müsstest du dir ja das Listing teilen und könntest daran gar nichts verändern. Aber genau das „besser machen“ ist ja der Ansatz, den man hierbei verfolgen sollte.

          Schöne Feiertage.
          Bastian

  • Rene Schubert
    Veröffentlicht um 15:36h, 26 Dezember Antworten

    Tolle Seite, Kompliment.

    Ich habe mal eine Frage zu Alibaba. Ich möchte dort ein Produkt einkaufen und dieses in einem kleinen aber entscheidenden Detail verändern, da ich aufgrund meiner Branchenerfahrung der Meinung bin, es so signifikant verbessert werden kann. Dann möchte ich es in großen Stückzahlen über Amazon zu verkaufen.
    Meine Frage: Ist das Verändern von Produkten, um es anschließend als eigenständig zu verkaufen, erlaubt, oder verstößt dies gegen die Herstellerrichtlinien?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:45h, 27 Dezember Antworten

      Hey Rene, dank dir. Würde die Änderung denn der Hersteller für dich vornehmen, oder du selbst?

      • Rene Schubert
        Veröffentlicht um 14:44h, 28 Dezember Antworten

        Das würde ich selbst von einem Dienstleister machen lassen, also nicht vom Original-Hersteller.

  • Michi
    Veröffentlicht um 11:10h, 29 Dezember Antworten

    Hi Bastian,

    danke für den guten Artikel. Ich war jetzt gleich sehr motiviert und wollte mir ein paar Produkte suchen. Leider habe ich nach 2 Stunden Recherche aufgegeben. Entweder ist die Top-Plazierung schon durch „Verkauf und Versand durch Amazon“ besetzt oder die anderen Platzierungen sind durch andere FBAler besetzt und das Produkt finde ich 1:1 bei Alibaba wieder. Ich habe mich dafür expliziet nur in einer Unterkategorie aufgehalten.

    Kann es sein, dass der DE Markt auch schon sehr gesättigt ist? Gibt es irgendwie noch Tricks, eine Nische zu finden?

    Grüße

    • Bastian
      Veröffentlicht um 05:14h, 30 Dezember Antworten

      Hey Michi,
      beides ist doch kein Grund aufzugeben! Und 2 Stunden Recherche sind bei ca. 400 Millionen Produkten auf Alibaba auch nicht ausreichend.
      „Konkurrenz belebt das Geschäft“ und das stimmt auch bei Amazon. Leute kaufen online, damit sie mehr Auswahl haben. Das heißt auch, dass du keine Angst davor haben musst, den gleichen Artikel wie andere zu verkaufen. Eventuell gefällt den Käufern dein Logo besser, oder deine Farbvariante. Oder eine andere kleine Änderung, die der Hersteller für dich vornehmen kann. Frag einfach, was möglich ist. Dann verfolge den Ansatz, was du besser machen kannst. Titel, Bulletpoints, FOTOS, Produktbeschreibung. Tagtäglich sehe ich Tonnen an Produkten, die völlig lieblos dahin geklatscht sind. Mach dir genau das zunutze.

      Bis dann.
      Bastian

  • Tom
    Veröffentlicht um 11:05h, 08 Januar Antworten

    Hi Bastian,

    danke für den coolen Artikel. Ich habe immer gelesen, der BSR sollte unter 10.000 sein. Jetzt kann ein Produkt in mehreren Kategorien unterschiedliche BSR’s haben. Bezieht sich die Aussage immer nur auf die Hauptkategorie?

    Danke dir.

    • Bastian
      Veröffentlicht um 13:42h, 10 Januar Antworten

      Hey Tom,

      richtig, der BSR Wert bezieht sich immer auf die Oberkategorie. Ich habe tatsächlich auch einen Artikel, der bei etwa 12.000 liegt und trotzdem für täglich um die 100€ Umsatz gut ist. Also kann man das nicht so pauschalisieren. Aber allgemein gilt natürlich, je geringer desto besser (naja GANZ OBEN kann man wahrscheinlich nicht mithalten). Und 10.000 in bspw. SPORT ist auch was anderes als 10.000 in BEAUTY…

  • Michael
    Veröffentlicht um 01:11h, 16 Januar Antworten

    Wer sich für ‚Whitelabel Seling per FBA‘ interessiert, kann momentan bei Lars Müller seine Überlegungen und seinen Werdegang verfolgen, der sich zum Ziel gesetzt hat, im 3. Quartal 2016 jeden Tag mit FBA 1.000 Euro Gewinn zu machen.
    Hier mal als Motivation die ersten zwei Monate: beschrieben mit Zielsetzung und Taktik:

    https://de.letsseewhatworks.com/amazon-1000eur-gewinn-pro-tag/
    https://de.letsseewhatworks.com/mein-amazon-dezember-2015-bericht/

    Lars fühlte sich sogar durch diesen Blog hier inspiriert und hat einige Dinge 1:1 umgesetzt.
    Da ich mich mit ihm ausgetauscht hatte, bin ich überhaupt erst hierher gekommen.

    Was ist denn jetzt das Geheimnis des optimalen Produkts?
    Bastian hat hier viele gute Hinweise gegeben, worauf man achten soll Eine mögliche ‚Gefahr‘ sollte man aber auf dem Schirm haben.
    So wie wie man bei Lars herausfindet, was er auf Amazon verkauft, wird man es vermutlich bei Bastian (wenn man möchte) auch heraus finden und bei Euch auch.
    Das muss man wissen und vorbereitet sein, sonst ist Euer Erfolg nur von kurzer Dauer.
    Wenn Lars aber spezielle Pillen mit besonderen Rezepturen verkauft, dann ist es recht schwierig, dies zu kopieren, da das Geheimnis entweder in der Rezeptur oder im Marketing liegt.
    Diesen Ansatz solltet Ihr dauerhaft bei der Auswahl von Herstellern verfolgen, damit Ihr bei FBA einen Vorsprung habt.
    Sonst seid Ihr auf ein Repricing-Tool angewiesen, was vielen Händlern erst die Existenz sichert, wenn sie Artikel haben, die mehrfach bei Amazon vertreten sind..
    Aber das irgendwann mal 😉

    • Bastian
      Veröffentlicht um 00:37h, 30 Januar Antworten

      Hey Michael,

      danke für deinen Kommentar. Hier hast du schon Recht. Theoretisch ist in einem offenen Markt natürlich immer möglich, dass irgendwer anderes das gleiche Produkt verkaufen wird. Bzw. ein ähnliches. Denn da ich ja dazu animieren möchte, Private Labelling zu betreiben und meine Produkte auch unter einer Eigenmarke laufen, kann man eben nicht exakt die gleichen Dinge verkaufen. Ein Markenimage, bzw. eine Corporate Identity lässt sich nicht einfach ungestraft nachmachen. Also ist das A und O eine Differenzierung durch Auftreten und Präsentation. Eine wirkliche Gefahr sehe ich hier eher beim Reselling.
      Ein Repricing Tool nutze ich nicht und habe das auch nicht vor. Billiger zu sein als die Konkurrenz ist nicht der richtige Ansatz. Zumindest nicht in meinen Augen.

      Beste Grüße

  • David Schaller
    Veröffentlicht um 22:45h, 28 Januar Antworten

    Hi Bastian,

    irgendwo hast du was geschrieben von wegen einem kostenlosen Tool das Rechnungen erstellt und wegschickt für FBA.

    Irgendwas mit A und I. Finde die Stelle nicht mehr.

    Sagst du mir bitte wie es heisst?

    Sehr hilfreicher Artikel!

    Ciao

    David

    • Bastian
      Veröffentlicht um 22:39h, 29 Januar Antworten

      Hey David,
      kostenlos ist das aber nicht. AmaInvoice oder Easybill kannst du nutzen. Beste Grüße

  • Michael
    Veröffentlicht um 23:50h, 02 Februar Antworten

    Oh,

    ich dachte eigentlich, dass ich einen Ergänzungsgedanken zu meinem bisherigen Post hier veröffentlich hätte. Muss wohl noch durch das Controlling.
    Hier aber vielleicht eine mögliche Idee, wie man der ‚chinesischen Gefahr‘ auf Amazon trotzen kann:

    http://www.wortfilter.de/news15Q1/5133-Ratgeber-Macht-es-wie-die-China-Haendler.php

    Ob das gut ist, oder klappt, dazu fehlt mit jede Erfahrung..
    Es soll lediglich ein Hinweis sein, dass es im Geschäftsleben gegen jedes Mittel ein Gegenmittel gibt.

    Das gilt im Positiven wie im Negativen!

  • Fabian
    Veröffentlicht um 17:44h, 03 Februar Antworten

    Hallo Bastian,

    habe mir jetzt deinen ganzen Blog durchgelesen und bin echt begeistert.
    Bezüglich Import von Produkten aus China und Verkauf auf Amazon stellen sich mir noch ein paar Fragen.
    1. Wie sieht es für dich als „In-Verkehr-Bringer“ mit der Produkthaftung aus?
    2. Wie sicherst du dich da ggf. ab? Du bist ja soweit ich weiß Kleingewerbetreibender Einzelunternehmer und haftest somit mit deinem kompletten privaten Vermögen? Wäre da eine UG abgesehen vom zusätzlichen Bilanzierungsaufwand etc. nicht sicherer?
    3. Du einen anderen interessanten Blogartikel zum Thema Dropshipping geschrieben. Wäre es nicht interessant den Traffic von Platformen wie Amazon zu nutzen und dort Artikel mittels Dropshipping anzubieten und somit der Kapitalbindung und dem Risiko des Kapitalverlustes aus dem Weg zu gehen, falls dein Produkt niemand kaufen will? Kehrseite wäre wohl, dass du ohne ein individuelles bzw. selbst.gebrandetes Whitelabel Produkt keinerlei Wettbewerbsvorteile hinsichtlich der Positionierung mittels besserer Präsentation etc. hast, da du unter dem gleichen Eintrag gegen andere Verkäufer konkurrierst und deine einzige Stellschraube der Preis ist wobei du als Dropseller gegenüber Importeuren natürlich nur verlieren kannst.

    Wäre unheimlich gerne auf einen deiner Workshops gekommen, sind aber nun leider schon alle ausgebucht :-/

    Liebe Grüße Fab

    • Bastian
      Veröffentlicht um 20:07h, 04 Februar Antworten

      Hey Fabian, dank dir Mann.

      1. Ja, du bist als Importeur der Haftbare.
      2. Ich bin Einzelunternehmer, aber ohne Kleinunternehmerregelung. Die macht bei Onlinehandel einfach keinen Sinn und die 17.500€ Umsatz sind super schnell überschritten. Spar dir das von Anfang an. Man kann natürlich eine UG gründen oder eine Betriebshaftpflicht abschließen.
      3. Dropshipping und Amazon sind keine gute Idee. Bin allgemein weg vom Dropshipping. Bei Amazon wird dir dein Geld alle 2 Wochen ausgezahlt. Also müsstest du selbst immer das Geld vorstrecken, denn solange wartet dein Kunde nicht. Und für den Versand gilt das Gleiche. Prime Versand ist dann ausgeschlossen und der wird den Kunden immer wichtiger.

      Ich denke im April veranstalte ich weitere Workshops. Aber das kommuniziere ich dann noch über den Newsletter und die Facebook Seite 😉

      Beste Grüße
      Bastian

      • Josef
        Veröffentlicht um 21:50h, 16 August Antworten

        Hallo Bastian,
        heißt das, bei einer UG oder GmbH erübrigt sich die Notwendigkeit des Abschlusses einer Betriebs-/Produkthaftpflichtversicherung? Oder macht eine Versicherung in jedem Fall Sinn, um Privat- bzw. Betriebsvermögen abzusichern? Das meiste, was ich zu diesem Thema in Verbindung mit FBA finde, bezieht sich immer auf Einzelunternehmen, nicht aber auf den Fall, dass man als kleine UG oder GmbH sein Amazon Business startet.
        Danke vorab.
        LG
        Josef

        • Bastian
          Veröffentlicht um 10:27h, 26 August Antworten

          Hey Josef,
          das hab ich nicht gesagt. Es hängt ganz davon ab, was du verkaufst und wie risikobehaftet dein Produkt ist. Ich persönlich berücksichtige diesen schon bei der Produktwahl. Und ein Versicherungsmakler mit dem ich diesbezüglich einen Termin hatte sagte mir, dass er keine Notwendigkeit sieht, was ja bei Maklern echt selten ist. Daher hab ich persönlich davon abgesehen.

          LG
          Basti

  • Zafer
    Veröffentlicht um 21:04h, 07 Februar Antworten

    Hallo Bastian,

    dein Texte sind echt klasse, haben mich wirklich begeistert und beflügelt. Ich bin erst vor kurzem zufällig auf deine Seite gestoßen. Die hat es echt in sich! Ich denke das geht vielen anderen auch so wie mir. Du motivierst und zeigt die Wege aus dem scheinbar undurchschaubaren Welt des Handels. Ich betreibe selbst seit Jahren Zwei Onlineshops und denke an hatte mir seit längeren Gedanken gemacht einiges zu ändern. Seit ich deine Beiträge lese werden die Ideen konkreter und täglich entfalten sich neue Ideen.
    eine Frage ist hier was hältst du von terapeak.de? Hier bekommt man auch viele Daten über Produktauswertungen. Wäre auch gerne gerne auf einen deiner Workshops gekommen, leider schon alle ausgebucht wie Fabian es schon geschrieben hat. Was hältst du davon in Karlsruhe eine Workshops zu starten?

    Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg wünsche ich DIr
    Zafer

  • Wladimir
    Veröffentlicht um 09:36h, 14 Februar Antworten

    Hi Bastian,
    wie schon einige vor mir geschrieben haben, bestättige ich hiermit nochmal, dein Blog ist der Hammer und vorallem die Artelserien!! Ich bin begeistert. FBA scheint für mich eine lukrative Idee „Geld im Internet zu verdienen“, doch einige von uns Anfänger haben das Problem, sie wissen nicht wie sie, nachdem sie ein Produkt gefunden haben, vorgehen. Beispiel: Durch intensive Recherche bin ich nun auf ein Produkt gestoßen, welches bei Amazon ziemlich gut verkaufen lässt. Händler auf Alibaba wurden auch schon kontaktiert und ein Deal ausgehandelt. Alles kein Problem. Jetzt die Herausfoderung: Ich lasse meinen Händler wissen, dass er die von mir bestellte Ware, sofort an Amazon liefern soll. Wie organisiere ich das? Schließlich muss ja Amazon wissen zu wem die die Ware zugeordnet werden muss und außerdem muss die Ware ja durch den Zoll. Wie zahle ich die Zollgebühren? Wie lange dauert es bis die Ware aus China bei Amazon landet? Muss ich erst warten bis die Ware bei Amazon registriert ist, bevor ich mit der „Produkteinführung“ bzw. „Produkt online stelle“ anfange? Darf ich dem Produkt meine eigene Marke zuweisen? Wie funktioniert das mit den Bildern? Mach ich sie selber? Oder kann ich die Bilder von dem Hersteller auf Alibaba übernehmen und bisschen umbearbeiten?
    Ich würde mich freuen wenn du das Vorgehen schilderts. Also wie die Ware vom Händler zum Online Shop bei Amazon gelangt und was man bei den Zwischenschritten beachten muss (Lieferung, Zollgebühren….)

    • Bastian
      Veröffentlicht um 17:34h, 16 Februar Antworten

      Hey Wladimir,
      dank dir für das Kompliment. Freut mich, wenn es hilft! Ich werde zeitnah mal wieder ein paar Teile zu Amazon schreiben. Ich biete allerdings auch Workshops und Skype Coachings an, wenn es konkret werden soll. Ist etwas umfangreich, dass jetzt in einem einzelnen Kommentar zu beantworten.

      Beste Grüße aus Rio

  • Thomas
    Veröffentlicht um 19:29h, 16 Februar Antworten

    Hi Bastian,

    wow der Blog hat mich umgehauen. Mach weiter so.
    Eine kurze Frage.
    Darf man alle Produkte kaufen und wieder verkaufen? Gibt es da Richtlinien oder Gesetze auf die ich achten sollte?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 19:02h, 09 März Antworten

      Hi Thomas,

      nein, da gibt es natürlich Richtlinien. Man darf auf Amazon nicht direkt in allen Kategorien verkaufen und so Dinge wie Schusswaffen etc. sind auch nicht erlaubt. Die Liste ist da weit länger. Auch kann man außer Büchern nicht viel Gebrauchtes anbieten.

  • TomG
    Veröffentlicht um 18:34h, 26 Februar Antworten

    Hi Bastian, wie immer macht das richtig Spass dir zu folgen…
    Wie ist das mit AMZ, wenn ich z.B einen Artikel habe, der in einer Folienverpackung geliefert wird in Variante A und
    der ander Artikel in Variante B, Kann ich dann mit AMZ vereinbaren, dass sie beide Varianten in eine Bestellung zusammenführen und dann versenden.? Wie ist das mit den Transportkosten? Werden die von AMZ festgelegt?
    Viele Grüße
    Tom

    • Bastian
      Veröffentlicht um 17:03h, 29 Februar Antworten

      Hey Tom,
      nein, du musst deine Waren schon als ein Produkt zusammen verpackt bei Amazon einliefern.
      Berechnen kannst du die Lieferkosten an den Kunden (trägst nämlich du als Verkäufer mit Prime-Status) mit dem FBA Kalkulator. Den findest du hier. Gib dort die ASIN eines ähnlichen Produktes ein. Die Kosten berechnen sich nämlich anhand der Größe und des Gewichts und sind bei einem bestehenden Produkt dann ja schon hinterlegt und ein guter Richtwert. Der Versand ist durch Amazon aber auch billiger, als wenn du alles selbst verpackst und zur Post bringst 😉

  • Kerim Murtaza
    Veröffentlicht um 17:58h, 05 März Antworten

    Hey Bastian, du bist eine Bereicherung für viele Menschen die, die Schnauze voll haben von dem „schaffe schaffe, Häusle baue!“
    Ich finde deine Homepage echt klasse und freue mich auf immer wieder neue Beiträge von dir.
    Ich habe da eine Frage zur Bestellung bei Alibaba. Ein Produkt von einem gewissen Hersteller aus den USA ist im kommen und die Leute sind verrückt danach. Auf Alibaba kannst du dieses Produkt günstig kaufen. Auf diesem Produkt steht die Marke/Label des Herstellers drauf und sonst sieht alles genau eins zu eins aus.
    Ab wann ist es jetzt erlaubt dieses Produkt zu bestellen und zu verkaufen ?
    Gibt es Besonderheiten auf die man acht geben sollte ?
    Ich möchte keine Plagiate kaufen und Angst haben diese zu verkaufen. Ab wann ist es überhaupt ein Plagiat?

    Mir wird auf Alibaba dieses Produkt mit Label angeboten und ohne…. Das verwirrt mich etwas.

    Ich habe diese Firma schon gescannt und erstaunlicher Weise sind die sogar bei der diesjährigen Cebit dabei 0.0

    Vielen Dank im Voraus

    Mit freundlichen Grüßen
    Kerim

    • Bastian
      Veröffentlicht um 18:51h, 09 März Antworten

      Hey Kerim,
      dank dir für dein Feedback. Wird dieses Produkt in den USA denn auch von mehreren „Marken“ angeboten? Das wäre schonmal ein gutes Indiz dafür, dass es wahrscheinlich kein Problem ist.

      Und welche Firma wird bei der Cebit sein? Der Hersteller oder der Markeninhaber?

      Beste Grüße aus Marokko.

      • Kerim Murtaza
        Veröffentlicht um 21:11h, 09 März Antworten

        Es gibt nur eine Marke die dieses Produkt vertreibt und ist somit wohl ausgeschlossen zu verkaufen. Mittlerweile habe ich mich mehr informiert und es wird mir sehr vieles klar… Der Hersteller wird auf der Cebit sein. Laut meinen Recherchen nach wäre es verboten dieses Produkt unter eigenem nahmen zu verkaufen. Ich bin bereits an etwas anderem dran, bei dem ein Markt herrscht. Hast du auch mal mit dem Gedanken gespielt deine Produkte in Fachgeschäften zu verkaufen ?
        Vielen Dank für deine Antwort.
        Grüß mir die Sonne 🙂

        • Bastian
          Veröffentlicht um 15:07h, 11 März Antworten

          Hey Kerim,
          dann würde ich auch die Finger davon lassen. Wenn der Hersteller selbst Private Labelling zulassen würde, möchte dieser dann bestimmt Lizenzgebühren. Kannst ja auf der Cebit mal anfragen 😉

          Bisher denke ich noch nicht an Fachgeschäfte. Aber wer weiß was die Zukunft bringt…

  • Felix Pfeffer
    Veröffentlicht um 07:55h, 22 März Antworten

    Hey Bastian, vielen Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen.
    Ich wollte gern wissen, welche Erfahrungen Du mit Produkten hast, die teilweise auf den Kunden individualisiert werden müssen. Eignen sich solche Produkte denn auch für Amazon? Oder lässt Amazon soetwas gar nicht erst zu?

    Vielen Dank für Dein Feedback und schöne Grüße
    Felix von flipskin.de

    • Bastian
      Veröffentlicht um 20:51h, 22 März Antworten

      Hey Felix,

      das stelle ich mir schwierig vor. Grundsätzlich gilt bei personalisierten Gütern kein Umtauschrecht soweit ich weiß, aber Amazon räumt ja generell ein einmonatiges Umtauschrecht ein. Ich schätze, dass es daher nicht geht oder zumindest nicht praktikabel ist. Dann lieber in einem eigenen Shop, in dem du deine eigene Widerrufsbelehrung angeben kannst. Aber garantieren kann ich dir das leider nicht. Frag mal beim Support an. Die antworten eigentlich recht fix.

      Schöner Shop übrigens 😉
      Beste Grüße

  • Ralf
    Veröffentlicht um 20:58h, 23 März Antworten

    Hi Bastian,

    Danke für Deinen Artikel.

    Ich habe eine allgemeine Frage.
    Da ich noch berufstätig bin würde ich gern wissen, ob es Sinn macht wenn man in der Woche nur 5 Stunden investieren kann, mit dem Verkauf bei Amazon zu starten?

    Danke und Grüße

    Ralf

    • Bastian
      Veröffentlicht um 09:07h, 27 März Antworten

      Hey Ralf,

      es macht auch Sinn, wenn du nur 1 Stunde investierst. Das Tempo gibts du vor, aber Hauptsache du fängst an. Ich verbringe am Tag mit dem Amazon Business selten mehr als 30-60 Minuten. Aber man muss dafür natürlich Vorarbeit leisten.

      Beste Grüße

  • Felix
    Veröffentlicht um 11:30h, 31 März Antworten

    Besten Dank für Dein schnelles Feedback!
    Was mich noch interessieren würde, sofern Du das sagen magst. Wieviele Produkte hast Du zurzeit am Start und beziehst Du alle Produkte aus dem Ausland oder lässt Du auch teilweise in „good old Germany“ Produzieren? Und: gibt es auch Produkte die bei dir gar nicht liefen und Du damit Verluste gefahren bist? Stichwort: Zeit-Kosten-Nutzen-verhältnis 😉
    Merci und sonnige Grüße
    Felix

    • Bastian
      Veröffentlicht um 15:30h, 14 April Antworten

      Hey Felix,

      sorry für die späte Antwort. Ich habe noch unter 10 Produkte, aber werde die Marke dieses Jahr auf jeden Fall noch knacken 🙂

      Ich importiere lediglich aus China bisher. Verluste habe ich mit keinem Produkt gemacht. Ich halte mich immer fest an meine Sourcing-Kriterien. Und dann kann da nicht viel schief gehen. Man kauft schließlich direkt beim Hersteller. Den Einkaufspreis könnte man ja lediglich schlagen, wenn man in höheren Stückzahlen einkauft. Meiner Meinung nach kann man bei einem Produkt, dass nicht komplett scheisse ist kein Geld in den Sand setzen. Das was man ausgegeben hat, bekommt man allemal wieder raus. Also nicht solange verunsichern lassen und anfangen 😉

      Liebe Grüße

  • Kerim
    Veröffentlicht um 08:27h, 06 April Antworten

    Hey Bastian, in deinem Blog sprichst du von Silikonartikel (leicht, klein, robust etc.). Welche Zertifikate sollte man dafür haben um solche Artikel zu verkaufen und woher bekommt man diese, auch wenn das Silikon in Kontakt mit Lebensmitteln kommt. Übergeben die Hersteller Zertifikate. Müssen diese deutsch sein? Oder reicht es wenn der Hersteller welche hat und ich schreib es auf die Verpackung ?
    Vielen Dank dir 🙂

    • Bastian
      Veröffentlicht um 15:23h, 14 April Antworten

      Hey Kerim,

      ich achte nur darauf, dass die Artikel BPA-frei (Weichmacher) sind. Die meisten Küchenartikel werden entsprechend der amerikanischen FDA Anforderungen produziert. Die sind zwar nicht exakt deckungsgleich mit den deutschen, aber hoch genug um sie einführen zu dürfen. Die Hersteller können dir zwar Zertifikate ausstellen, aber ob die echt sind weißt du nie 100%ig.

      Beste Grüße

  • Gerd Volber
    Veröffentlicht um 20:41h, 19 April Antworten

    hallo bastian,

    tolle seite – ich bin echt begeistert !

    Du schreibst “ ….allerlei Markenartikel. Trademarks können dir große Probleme machen und sogar daran schuld sein, dass du plötzlich eine Klage am Hals hast ….“

    Wie kann ich als Anfänger so etwas vorher ausschließen bzw. wo kann ich prüfen, ob mein gewünschtes Produkt keiner Trademark oder sonstigen Rechten / Bestimmungen hier in Deutschland unterliegt ???? Das könnte doch sehr schnell teuer werden für mich, oder ?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 01:51h, 17 Mai Antworten

      Hey Gerd. Man muss ganz klar sagen, dass auch ein Patentanwalt keine Garantie geben kann. Ich schaue z.B. immer bei patents.google.com wenn ich nicht grade den Händler bitte, eine Eigenkreation (vorhandenes Produkt mit signifikanten Änderungen) zu produzieren. Ein gutes Indiz ist auch, wenn schon mehrere Händler sehr ähnliche Produkte des gleichen Typs verkaufen.

  • Timo Mowitz
    Veröffentlicht um 14:53h, 27 April Antworten

    Hallo Bastian,

    ein reisen Kompliment für deine Artikelserie. Sehr informativ und zudem ansprechend gestaltet. Mach weiter so. 😀

    Ich habe eine Frage zur FBA-Thematik. Mir ist zu Ohren gekommen, dass die Abrechnung bzgl. der USt mit Amazon etwas schwierig sein soll. Kannst du vielleicht mal ein (fiktives) Rechenbeispiel bringen, dass den Ablauf verdeutlicht? Ich dachte bisher immer dass man im Prinzip wie folgt rechnet:

    Verkaufspreis (brutto) – Ust – Amazon-Gebühren – Material – Versand (aus China) = Gewinn (vor Steuer)

    Ist das korrekt oder muss man bei den Geschäftseinnahmen nur das angeben, was mit Amazon auszahlt. Vielleicht inspiriert dich meine Fragen ja zu einem weiteren Teil, in dem du das an konkreten (fiktiven) Zahlen darlegst. Das würde mich freuen. 😀

    Beste Grüße
    Timo

    • Bastian
      Veröffentlicht um 01:45h, 17 Mai Antworten

      Hey Timo,
      um ehrlich zu sein nutze ich von Beginn an einen Steuerberater, der mir all den Spaß abnimmt. Das Rechnungstool meiner Wahl, dass alles exakt aufführt und für den Steuerberater DATEV-konform vorbereitet ist AmaInvoice.

      Wirklich kompliziert wird es ja erst, wenn man ins Ausland verkauft und dafür ist man mit dem Anbieter und DutyPay gut gerüstet.
      Beste Grüße

  • Wladi
    Veröffentlicht um 08:40h, 20 Mai Antworten

    Servus Bastian,
    hammer Beiträge!!! Bin seid wenigen Monaten großer Fan von FBA. Ziemlich faszinierend.
    Bezüglich der Verpackungsverordnung, könntest du mir vielleicht einen Anbieter empfehlen, bei dem ich meine Verpackung lizenzieren kann? Wäre dir sehr dankbar.

    • Bastian
      Veröffentlicht um 20:30h, 21 Mai Antworten

      Hey Wladi,
      ich bin selbst bei Landbell. Man zahlt aber 2 Jahre im Voraus.

      Beste Grüße aus Kolumbien

    • Biby
      Veröffentlicht um 17:50h, 27 Mai Antworten

      Hey Bastian,

      Jetzt hats Du einen Fan mehr!
      Der Blog ist klasse und echt auf den Punkt gebracht!

      Großes Lob und Danke!

      Grüße Biby

      • Bastian
        Veröffentlicht um 19:55h, 28 Mai Antworten

        Danke vielmals Biby. Spread the word 😉

  • Dirk
    Veröffentlicht um 10:07h, 04 Juni Antworten

    Hi Bastian,
    vielen Dank für den tollen Artikel. Wenn ich nun bei Alibaba Produkte finde die mir gefallen und es durchaus Sinn ergibt diese bei Amazon zu verkaufen habe ich meistens eine Mindestabnahme von 1.000 items. Das würde für den Start ein Invest von 5.000 – 10.000 € bedeuten und ich hätte dann 1.000 x den gleichen Artikel. In einem Video von Dir, hast Du mal von einem Anfangsinvest von 1.500 € gesprochen. Ist das Real und können die Stückzahlen verhandelt werden?

    Viele Dank und viele Grüße

    Dirk

    • Bastian
      Veröffentlicht um 16:09h, 10 Juni Antworten

      Hey Dirk,
      dank dir. Ich habe mit 250 Units und einem Investment von insgesamt 1500€ mein erstes eigenes Produkt gestartet. Und das ist locker möglich. In China ist ALLES verhandelbar. Besonders MOQs. Hängt aber natürlich auch vom Stückpreis ab

      Beste Grüße
      Bastian

  • Marlo Lehmann
    Veröffentlicht um 20:41h, 14 Juni Antworten

    Moin Bastian,

    ersteinmal schließe ich mich meinen Vorrednern an; sehr schöner Artikel! Einen solch detaillierten Step by Step Guide habe ich gesucht.. Eine Frage bleibt mir allerdings. Du schreibst „Wenn du nur auf ein nettes Nebeneinkommen aus bist, dann musst du dir erstmal gar keine Gedanken über Branding, Private Labelling oder Sortimentsausbau machen.“ Im weiteren Verlauf empfiehlst du dann aber doch Alibaba als Source. Ist es denn möglich, die typischen Alibaba Produkte ohne eigenes Logo bzw. Marke zu bestellen? Ich war bisher der Auffassung, dass alle Alibaba-Produkte lediglich Muster sind, die dann nach eigenen Vorstellungen mit eigenem Logo, Firmennamen etc. versehen werden? Ist es denn möglich diese Produkte ohne Marke oä zu importieren und auf Amazon zu verkaufen? Oder habe ich da irgendwo einen totalen Denkfehler? Danke im Voraus für die Aufklärung!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 21:13h, 22 Juni Antworten

      Hey Marlo,
      erstmal danke. Generell möchte ich jedem empfehlen, mit Private Labelling zu starten. Allerdings ist das natürlich mit einer höheren MOQ verbunden und demnach mit höheren Initialkosten. Nichtsdestotrotz kann man auch ohne Branding starten und bei der 2. oder 3. Bestellung erst anfangen die Ware mit Logo zu versehen. Auch auf Alibaba ist das möglich. Rein eine Frage der Kommunikation mit dem Hersteller.

      Liebe Grüße

      • Marlo
        Veröffentlicht um 11:35h, 23 Juni Antworten

        Moin Bastian, danke für die Antwort! Eine letzte Frage bleibt mir noch: Wenn ich mich nun doch entscheide, direkt mit Private Labelling zu starten – kann ich dann einfach ein Logo und Markennamen produzieren lassen, ohne diesen irgendwo anzumelden oder einzutragen? Soviel erstmal zum allgemeinen Verständnis. Bevor die Bestellungen rausgehen, werde ich bestimmt nochmal auf ein Skype Meeting mit dir zurückgreifen. Bis dahin, Marlo.

        • Bastian
          Veröffentlicht um 10:41h, 24 Juni Antworten

          Hey Marlo,
          ja richtig. Ob du deine Marke anmeldest oder nicht, ist komplett dir überlassen.
          Liebe Grüße
          Basti

  • Maurice
    Veröffentlicht um 17:36h, 26 Juni Antworten

    Verstehe ich das richtig: Unter Whitelabeln versteht man das Aufbauen einer eigenen Marke durch das Aufkleben eines eigenen Logos? Und wenn ich mein Produkt ohne Whitelabel verkaufe, dann kann ich die Produkte, so wie sie aus China ankommt, direkt weiter an Amazon weitersenden?

  • Sebastian Mannes
    Veröffentlicht um 18:02h, 01 Juli Antworten

    Hey Bastian,

    Vielen Dank für diesen super Blog! Für mich ist es der Beste im Netz! 
    Warst du für deine eigen erstellte bzw. für dich individualisierte Produkte auch mal zur Begutachtung bei deinem Supplier in China?
    Interessant fände ich auch, ob du für jedes Produkt eine eigene Marke/Label entwickelst? Oder lässt du alles unter einem Markennamen laufen?

    Beste Grüße! Wo auch immer du jetzt gerade bist 😉

    Sebastian

    • Bastian
      Veröffentlicht um 15:38h, 06 Juli Antworten

      Hey Sebastian,
      wow, das ist ein großes Kompliment. Danke dafür!

      Ich selbst war noch nicht in China, möchte aber kommendes Frühjahr zur Messe. Aber in erster Linie weil es ein Spektakel ist. Geeignete Händler kann man auch schon online finden und dann auch ohne Messe zur Begutachtung so einen Termin machen und hinfliegen.

      Ich verkaufe jetzt nur noch Eigenmarken. Das funktioniert einfach besser und ist zukunftsorientierter.

      Liebe Grüße aus Wuppertal. Hahaha

  • Max
    Veröffentlicht um 15:10h, 02 Juli Antworten

    Hey Bastian, Großes Danke für deine detaillierte Beschreibung zu Amazon FBA, hat mir für den Einstieg sehr geholfen!
    Eine kurze Frage zu den Bildern deiner Produkte für Amazon: Fotografierst Du deine Produkte selbst und lässt die Bilder dann bearbeiten oder nimmst Du die Fotos der Hersteller und retuschierst nur Dein Logo/Markenname drauf? Besten Danke und viele Grüße!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 15:27h, 06 Juli Antworten

      Hey Max,
      dank dir Mann. Ich fotografiere nur seltenst etwas selbst. In 90% der Fälle arbeite ich mit Produktshot.de zusammen. Die sind nicht nur kompetent, sondern auch super freundlich. Sag dass du von mir kommst. Ich handele mit denen grade Sonderkonditionen aus. Eventuell hast du dann ja schon Glück.

      LG

  • Björn B
    Veröffentlicht um 18:44h, 18 Juli Antworten

    Hallo Bastian

    Ich habe eine Frage und noch absolut nichts darüber gefunden. Wohne und Arbeite in der Schweiz und möchte gerne ein FBA-Geschäft von der Schweiz aus betreiben. Weisst du ob das möglich ist?
    Vielen Dank und mach weiter so…

    Grüsse Björn

    • Bastian
      Veröffentlicht um 14:52h, 19 Juli Antworten

      Hey Björn!
      Ja, absolut. Der Thomas Albiez von privatelabeljourney.de ist auch Schweizer und kann dir da weiterhelfen.

      Richte ihm einen Gruß aus 😉

  • Oliver Mewes
    Veröffentlicht um 01:08h, 24 Juli Antworten

    Hallo Bastian,

    Ich habe mir jetzt auch einige Produkte bestellt und warte jetzt auf die Lieferung.
    Jetzt habe ich gelesen das ich mit der Kleinunternehmerregelung keine Mwst abführen muss, jedoch Einkommensteuer , wie berücksichtige ich diese am besten in meiner Kalkulation für den Gewinn?

    Und wie machst du das mit den Verpackungen und deinen eigenen Marken? Lässt du die bedrucken ?

    Mfg Oliver Mewes

  • Max
    Veröffentlicht um 01:06h, 25 Juli Antworten

    Hey Bastian.
    Was mich sehr interessieren würde, natürlich nur sofern du darüber sprechen möchtest, wie lange du genau gebraucht hast, bis du von deinen Amazon Verkäufen leben konntest (wenn ich es richtig verstanden habe, ist das deine Haupteinnahmequelle?), gerne auch paar Zahlen, was du in den ersten Monaten grob verdient hast und wie es sich entwickelt hat. Ich verstehe natürlich vollkommen, wenn du das nicht offen legen möchtest. Ist es denn möglich, in relativ kurzer Zeit ein Einkommen zu erzielen, von dem man leben kann oder braucht das Zeit sich zu entwickeln? Ich frage, weil ich jetzt schon öfters von Leuten gelesen habe, die schon im ersten Monat auf Amazon ein beachtliches Einkommen erzielen konnten, was ich mir irgendwie nicht vorstellen kann (klar – sehr pauschal… ist natürlich von sehr vielen Faktoren abhängig). Besten Dank und viele Grüße

    • Bastian
      Veröffentlicht um 09:40h, 25 Juli Antworten

      Hey Max,
      also ich konnte nach 3,5 Monaten davon leben. Mit einem Produkt. „Davon Leben“ heißt für mich 1.500€ nach Amazon Gebühren und Vorsteuer. Es geht tatsächlich sehr schnell und normalerweise erhöht sich dass dann jeden Monat wenn du weiter dran bleibst.

      Liebe Grüße

      • Max
        Veröffentlicht um 03:07h, 28 Juli Antworten

        Danke, klingt super! Magst du mir grob sagen, wie viel du für dieses eine Produkt investierten musstest bis du davon leben konntest. Also inkl. Samples, Produktion, Versand/Logistik/Zoll, Werbekampagnen etc.. Auch wenn ich das natürlich nicht auf mein Produkt projizieren kann, wäre es dennoch interessant zu wissen 🙂 Beste Grüße

  • Marie
    Veröffentlicht um 11:17h, 01 August Antworten

    Moin Bastian! Suuuper Infos! Dankedankedanke!!!
    Kann man bei Amazon einstellen, dass man nur innerhalb Deutschlands verkauft?
    LG Marie 🙂

    • Bastian
      Veröffentlicht um 11:24h, 01 August Antworten

      Hey Marie, dank DIR 🙂
      Ja das geht.

      LG

  • Dwayne
    Veröffentlicht um 20:29h, 02 August Antworten

    Danke für den extrem hilfreichen Beitrag. Nach gut 2 Wochen suchen habe ich nun mein perfektes FBA Produkt gefunden und kann es kaum abwarten endlich zu starten =)

    • Bastian
      Veröffentlicht um 00:25h, 03 August Antworten

      Yes! Sehr geil. Freut mich und dankeschön!

  • Gerd
    Veröffentlicht um 11:38h, 05 August Antworten

    Hey Bastian,
    erst mal vielen Dank für Deine wertvollen Infos!!!!!

    Kann ich eigentlich ein Produkt in einer größeren Verpackungseinheit (100 Stück) an Amazon direkt aus China schicken lassen und bei Amazon veranlassen, dass die daraus kleinere Verpackungseinheiten (5 Stück) machen, oder muss ich das dann selbst machen?
    Viele Grüße
    Gerd

    • Bastian
      Veröffentlicht um 18:56h, 07 August Antworten

      Hey Gerd, dank dir. Nein, dass müsstest du vom Hersteller bereits so verpacken lassen oder selbst machen. Amazon macht das nicht für dich.

      Liebe Grüße aus Valencia.

  • Rafael
    Veröffentlicht um 11:45h, 15 August Antworten

    Moin Bastian, interessanter Blog!

    Eine Frage zur Marge: Du schreibst Einkauspreis + Versand sollten 1/4 des VK nicht überschreiben. Hast Du da schon Zoll und Einfuhrumsatzsteuer einberechnet oder meinst Du was Du an den Hersteller zahlst?

    Grüße aus Hamburg

    • Bastian
      Veröffentlicht um 17:55h, 15 August Antworten

      Hi Rafael,

      damit meine ich die Produktkosten inkl. Versand. Die restlichen 3/4 covern alle weiteren Kosten, inkl. Steuern und Gewinn. Wenn du noch weniger als 1/4 EK hast, ist natürlich noch besser.

      LG

  • Nicolaus Winkelmann
    Veröffentlicht um 06:05h, 17 August Antworten

    Hey Bastian,

    hab ne ganz kurze Frage, vielleicht klappt es ja ! 🙂

    Jeder auf Amazon verkaufte Artikel braucht eine EAN-Nummer richtig?

    Falls ich die Codes kaufe, muss ich dann die Ware zu mir nach hause schicken, und sie dann alle mit dem Code
    bekleben? Oder kann das Amazon für mich übernehmen?

    Und kann man jetzt tatsächlich erst für 450 Euro EAN-Codes kaufen?

    Blicke da noch nicht so ganz durch….

    Vielleicht klappt es ja 🙂 DANKE !

    • Bastian
      Veröffentlicht um 10:31h, 26 August Antworten

      Hey Nicolaus,
      ich persönlich empfehle jedes Produkt nur mit einer EAN zu vertreiben. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit eine EAN Befreiung von Amazon zu bekommen. Allerdings kann man sich dann seine Marke innerhalb Amazons nicht schützen und auch nicht außerhalb Amazons verkaufen. Denn im stationären Handel z.B. (was ja durchaus später ein Ziel sein kann) braucht jeder Artikel eine EAN.

      Man sollte die Codes auch mittlerweile nur bei GS-1 Germany kaufen, auch wenn sie alles andere als günstig sind. Die billigen Codes sind einfach nicht auf dich und deine Firma zugelassen, was es beim oben genannten Szenario auch erschweren würde. Ein Haus steht nicht lange auf einem wackeligen Fundament 😉

      LG

  • Markus
    Veröffentlicht um 17:00h, 14 September Antworten

    Da hier schon oft die Frage wegen der EAN Codes kam, möchte ich meine Erfahrungen teilen (teils aus Telefonaten mit GS1, teils aus dem Lizenzvertrag). Ich komme zwar aus Österreich, da aber GS1 international organisiert sind denke ich mal, dass die gleichen Regeln auch auf Deutschland und den Rest von Europa zutreffen:
    Es ist nicht gestattet, EAN Nummern von „Resellern“ zu beziehen, da es einem GS1 Lizenznehmers nicht gestattet ist, EAN Codes weiterzugeben. Man kann auch bei GS1 keine Codes kaufen, sondern man ist nur Lizenznehmer, dem eine Unternehmer-Nummer zugeordnet wird. Je nach bestelltem Paket können dann mit dieser Unternehmer-Nummer unterschiedlich viele EAN Codes generiert werden (bei meinem Paket sind es 1000 EAN Nummern).
    Diese Nummern dürfen dann für das eigene Unternehmen verwendet werden, solange man die jährlichen Gebühren bezahlt. Kündigt man den Vertrag, dürfen auch die erstellten EAN Codes nicht mehr verwendet werden.
    Auf der Hompage von GS1 Austria gibt es ein Tool, mit dem aus den EAN Codes druckfähige Strichcodes erstellt werden können.
    Nur Unternehmer können Lizenznehmer von GS1 Austria werden – Gerwerbenachweis wurde von mir verlangt.

    Ich hatte eine EAN Nummer von einem Produkt meines Alibaba Lieferanten verlangt. Diese schickte mir dann eine Nummer. Ich habe dann seine Nummer auf https://www.gs1-germany.de/gs1-consult/services-tools/pruefziffernrechner/ getestet. Die Prüfung ergab, dass die Nummer zwar einen Unternemensstandort in Hongkong zugeordnet ist, die Nummer selbst aber ungültig und/oder gefälscht sein. Wenn ihr also von eurem Lieferanten eine Nummer bekommt, prüft diese gewissenhaft.

    Fazit:
    – keine eigenes Produkt ohne eigener GTIN verkaufen
    – wenn ihr einen EAN Code braucht, unbedingt legal registrieren lassen
    – vom Hersteller zur Verfügung gestellte EAN Codes gewissenhaft auf Gültigkeit prüfen

    • Bastian
      Veröffentlicht um 06:12h, 28 September Antworten

      Danke Markus, für deinen detaillierten Kommentar. Man sollte von den unlizensierten Codes auf jeden Fall die Finger lassen, seitdem Amazon es selbst angesprochen hat.

  • Katharina
    Veröffentlicht um 00:08h, 15 September Antworten

    Wow, ich habe alle deine Teile gerade inhaliert, vielen vielen Dank, sie lesen sich schön und machen Spaß und Vorfreude 🙂
    Noch eine Vergewisserung: Ich brauche “ nur“ eine Umsatzsteuer-ID und kann dann loslegen? Dieser rechtliche Teil daran macht mir am meisten Sorgen, da ich mich damit am wenigsten auskenne … kannst du mir dazu noch einen Tipp geben?
    Danke!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 06:18h, 28 September Antworten

      Danke Katharina.
      Also ich bin stinknormaler Einzelunternehmer mit Umsatzsteuer ID.

  • Chris
    Veröffentlicht um 06:57h, 02 Oktober Antworten

    Klasse! Habe gerade alle Teile gelesen 🙂
    Mir fehlt noch eine Information oder ich habe sie übersehen.
    Wie regelst du Rücksendungen oder Garantieansprüche?

    Vielen Dank für eine Antwort
    Grüße aus Kanada,
    Chris

    • Bastian
      Veröffentlicht um 12:29h, 02 Oktober Antworten

      Hey Chris,
      dank dir. Auf Amazon haben deine Kunden 30 Tage Rückgaberecht. Die Retouren werden komplett von Amazon geregelt. Wenn sie makellos sind, gehen sie zurück in den Verkaufsbestand. Wenn nicht, dann findest du sie im Lagerbestand als „inaktiven Posten“. Kannst du dann entweder kostenlos vernichten lassen, oder kostenpflichtig an dich zurücksenden lassen. Rechnet sich aber meist nicht, wenn du geringe Einkaufspreise hast.

      Beste Grüße

      • Chris
        Veröffentlicht um 15:30h, 02 Oktober Antworten

        Vielen Dank für die schnelle Antwort!
        Noch eine Frage die sich mir stellt.
        Ich bin zur Zeit auf Reisen in Kanada (Open End)
        Jetzt stellt sich mir die Frage:
        Wie sende ich die Waren gelabelt zu Amazon? Lässt Du deine Waren gleich vom Produzent mit den Amazonstickern labeln ? Andere Möglichkeit?

        Grüße
        Chris

  • Kai
    Veröffentlicht um 09:43h, 18 Oktober Antworten

    Hi Bastian

    Vielen Dank nochmal für deine tolle Artikel-Serie. Ich bin noch absoluter Laie was das Verkaufen bei Amazon angeht.

    Ich habe bereits ein Produkt bzw. eine Produktreiher entdeckt welche ich mir genauer anschauen möchte und denke das da was machbar sein könnte.
    Nun die spannende Frage, wie kann man diese umlabeln bzw. überhaupt mit der eigenen Marke labeln lassen?
    Macht dies der Lieferant? Was kommen dabei an ungefähren Kosten zusammen?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 02:26h, 21 Oktober Antworten

      Hallo Kai,
      das freut mich! Das Branding übernimmt der Hersteller für dich. Dabei hängt der Preis von der Art des Brandings ab. Da gibt es ja auch je nach Material des Produktes verschiedene Möglichkeiten. Die solltest du beim Hersteller erfragen. Normalerweise ist es pro Einheit nur ein paar Cent teuerer mit eigenem Logo.

      LG

  • Christopher
    Veröffentlicht um 16:40h, 27 Oktober Antworten

    Wirklich ein sehr guter & informativer Artikel. Wie machst du es eigentlich mit dem Amazon Lager & deinem Lieferanten – Lässt du die komplette Ware erst zu dir kommen, versiehst diese mit Barcodes und schickst es dann weiter an Amazon?

    Oder lässt du die Ware direkt an Amazon liefern und lässt auch von Amazon die Barcodes usw. versehen?

    Ich frage daher, weil es unterwegs manchmal etwas schwieriger ist Post zu bekommen, oder gar zu verschicken, je nachdem in welchem Land oder wo du eben gerade bist.

    Vielen Dank für dein Feedback und noch einmal großes Lob an deine Artikel.

  • Ronny
    Veröffentlicht um 21:51h, 04 November Antworten

    Hallo Bastian,

    vielen Dank für die enorm hilfreichen Seiten, ich stehe nun kurz davor, zu starten. Zusammen mit Thomas und Gil hast Du mir den letzten „Kick“ gegeben :-). Den größten Teil meiner Fragen fand ich bereits oben beantwortet. Nun habe ich aber noch eine Frage: wie prüfst Du die Qualität der Ware? Angenommen ich entscheide mich aufgrund des Samples die Ware zu ordern und direkt ins Amazon Warehouse liefern zu lassen: wie stelle ich sicher, dass da kein Schrott ankommt und die Qualität der Ware der des Samples entspricht? Amazon wird diese Prüfung ja nicht durchführen und die Ware an die Endkunden verschicken. Hattest Du bereits solche Fälle und wenn ja, hast Du Erfahrungen mit Gewährleistungsansprüchen gegenüber den Suppliern? Vielen Dank und beste Grüße!

    • Bastian
      Veröffentlicht um 06:57h, 05 November Antworten

      Hey Ronny,

      dank dir für’s Kompliment. Also ich hab anfangs halt ein Sample bestellt, was ich auch immer tun würde, wenn man mit einem neuen Supplier arbeitet. Ich hab mit der Qualität und meinem Haupthersteller allgemein ziemlich Glück gehabt und vertraue ihm jetzt auch bei neuen Produkten blind. Daher bestelle ich jetzt kaum noch Samples. Was du machen kannst, ist den Service von Asiainspection.com zu nutzen. Die kontrollieren für dich für verhältnismäßig kleiner Geld noch IN China jede einzelne Einheit deines Produktes. Und wenn die Ware noch in China ist, kann man Fehlerware natürlich auch viel leichter beanstanden. Die sind auch sehr renommiert und deren Qualitätsberichte geben dann eine gute Nachverhandlungsgrundlage mit deinem Hersteller.
      Um aber bei Samples zu sparen, da der Versand von verschiedenen Herstellern sich ja läppert, solltest du bei Alibaba mal Consolidation Service eingeben. Die sammeln für dich in China die Samples und stellen sie dir dann zusammen zu 😉

      Beste Grüße
      Bastian

  • Hubert Schmied
    Veröffentlicht um 20:42h, 20 November Antworten

    Hey Bastian! Ich stelle meine Frage mal vorsichtshalber noch mal hier rein. Und zwar betrifft es die CE RICHTLINIEN die in der EU gelten. Ich denke da siehts auch bei den Produkten die bei Alibaba angeboten werden schlecht aus….

  • Svitlana
    Veröffentlicht um 15:31h, 04 Dezember Antworten

    Hallo Bastian, vielen Dank für deinen super interessanten Blog!

    Ich habe eine Frage zur Firmenadresse, ich habe gelesen, dass auf der Verpackung oder dem Etikett die Adresse vom Hersteller sowie der Firmenname stehen muss. Dadurch das ich ein Einzelunternehmen angemeldet habe, kann ich nur meinen Namen und meine private Adresse angeben, was ich nicht so gerne machen möchte. Wie machst du das? Gibst du deine private Adresse an oder nicht? Und eine Frage habe ich noch zur Markenanmeldung bei Amazon, Muss man das machen wenn man ein Produkt dem eigenen Logo labelt? Vielen Dank im Voraus!

  • Floreian
    Veröffentlicht um 19:06h, 06 Dezember Antworten

    Hallo Bastian,
    Vielen Dank für deinen super interssanten Blog. es hilft einem echt weit.
    Nur eine fage hätte ich an dich, wie machst du das mit dem Versendung der lieferung ? wie ist das geklert mit Amazon ?
    mfg

    • Bastian
      Veröffentlicht um 09:23h, 02 Februar Antworten

      Hey Floreian,

      na das macht ja Amazon. Dafür steht ja FBA – Fulfillment by Amazon. Lies nochmal Teil 5 😉

      LG

  • Kim Steverding
    Veröffentlicht um 21:06h, 17 Dezember Antworten

    Hey Bastian,

    erstmal Kompliment, sehr viele hilfreiche Tipps, die ich auch größtenteils umsetzen konnte und mir enorm geholfen haben bei der Produktfindung.

    Nun stehe ich vor der Kontaktierung verschiedener Händler auf alibaba.com (und ich würde auch gerne das Musteranschreiben etwas modifiziert nutzen).
    Allerdings habe ich noch kein Unternehmen gegründet, da ich erstmal die samples abwarten wollte.
    Was kann ich schreiben für wen ich einkaufe?

    Ich habe eben noch keinen Namen :/

    Danke schon mal im voraus 🙂

    • Bastian
      Veröffentlicht um 09:08h, 02 Februar Antworten

      Hey Kim,

      sorry für die späte Antwort. Um ehrlich zu sein, interessiert die Chinesen das gar nicht. Das einzige was wirklich von Belang für einen Hersteller ist, ist ob du was bestellst und bezahlst 😉 Kann also ein fiktiver Firmenname sein.

      LG

  • Marcel
    Veröffentlicht um 14:31h, 09 Januar Antworten

    Vielen Dank für den Beitrag, generiere gerade die ersten Sales 😀

    • Bastian
      Veröffentlicht um 07:26h, 02 Februar Antworten

      Cool Marcel,
      viel Erfolg weiterhin.

      LG
      Bastian

  • Rafael
    Veröffentlicht um 13:27h, 27 März Antworten

    Ich hatte auch vor Meilen zu sammeln und meinen Produzenten in China per Kreditkarte zu bezahlen. Wenn man allerdings bedenkt, dass Alibaba momemntan 2,8% Geübhren dafür berechnet und das Kreditkarten-Institut auch noch mal 1,75% = 4,55% des Umsatzes, dann ist das nicht günstig. 4,55 cent pro Meile.

    Gibt es einen günstigeren Weg?

  • Kevin
    Veröffentlicht um 13:01h, 11 April Antworten

    Halo Bastian,
    Ich bin neu hier will mich bedanken für deine Arbeit, mir gefällt dein Blog und deine Artikel wirklich sehr. Ich bin auch sehr interessiert daran ein digitaler Nomade zu werden.

    Was genau ist denn ein kleines Produkt? Welche Maße würde sowas denn haben?

    Am meisten interessiert es mich was für echtliche Aspekte man beachte muss, wie gründeic ein Gewerbe? Was muss ich beachten? Muss ich eine Marke mit der ich das Produkt branden will, schüten lassen usw. Ein Step to Step guide, gerade die Existenzgründung.

    offentlich überflutet dies dich nicht 😀

    LG

  • Jörg Kieser
    Veröffentlicht um 20:55h, 07 Juni Antworten

    Hallo Bastian,

    ich möchte auch mit FBA beginnen und recherchiere seit rund 1-2 Wochen intensiv dazu.
    Heute bin ich zufällig auf diesen Artikel von Dir gestossen und total begeistert und dankbar
    für den extrem nützlichen Inhalt und vor allem für Deine Hilfsbereitschaft.

    Du hast hier viele Stunden in das Erstellen von Artikeln und das ausführliche Beantworten von
    Fragen investiert. Und das alles für lau. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass Du irgendwelche Infos zurückhälst, sondern Deine Erfahrung zum Wohle aller teilst, obwohl diese ja potentielle Konkurenten sind.

    Damit hast Du mir meinen Dank und Respekt verdient.

    Bisher habe ich nur im englischsprachigen Bereich recherchiert, da die Amis uns ja in solchen Dingenmeist 1-2 Jahre vorraus sind. Gerade im Bereich Private Labeling, wo Du erstklassiges Lehrmaterial von Leuten mit vieljähriger Erfahrung findest, für kleines Geld. Ich kann Dir da den Kurs Proven Amazon Course (PAC)empfehlen. Den Link habe ich extra nicht eingefügt, damit erst gar nicht der Gedanke aufkommt, dass ich das hier nur schreibe um eine Affilateprovision einzustreichen.

    Falls Du auch mal eine Frage haben solltest, kann ich Dir auch deren FB-Gruppe (38000+ Mitglieder) empfehlen. Da kannst Du Dich direkt anmelden kostenlos, ohne den Kurs gekauft zu haben.

    So, ich hoffe, ich konnte Dir damit schon einmal ein Bißchen was zurückgeben. Später gerne auch mehr. Später, da ich ja noch ein Neuling bin und erst selbst Erfahrungen sammeln muss um diese weitergeben zu können.

    Oh , ich wollte Dich auch noch etwas fragen:

    1.) Du hast mehrmals erwähnt, dass Du Dir Deine Ware direkt zu Amazon liefern lässt.
    Wirklich direkt ohne Umweg über eine Prep Company (Fulfillment Firma)?
    Übernimmt der Supplier tatsächlich die Amazongerechte Verpackung?
    In den USA gib es dafür eigens Prep Companies, welche dies übernehmen.

    2) Gibt es in Deutschland auch solche Firmen für den Fall, dass der Supplier das nicht macht?
    Ich starte nebenberuflich, und habe einfach keine Zeit für den Warenempfang,
    Verpackung lt Amazon, Qualitätskontrolle und Versand und keinen Platz.

    3) Ist Deine Methode um Reviews zu bekommen konform mit den Richtlinien von Amazon?
    Du bittest ja die Leute um Reviews, oder in gewisser Weise bezahlst Du sie dafür ja auch.
    Ich könnte mir vorstellen, dass das nicht erwünscht ist.

    4) Wie sieht bei Dir die Qualitätskontrolle aus? Bestellst Du hin und wieder stichprobenartig
    Dein eigenes Produkt oder prüftst Du, bzw. lässt zu 100% prüfen?
    Oder verlässt Du Dich auf die Qualität und damit auf den Supplier?
    Könnte ziemlich üble Folgen haben, wen mehrfach Produkte mit entsprechendem Vermerk
    und oder negativen Review an Amazon zurückgeschickt werden.

    Ich hoffe das war jetzt nicht zuviel.

    Schöne Grüße aus Hamburg

    Jörg Kieser

  • Martin
    Veröffentlicht um 14:37h, 08 Juni Antworten

    Hallo Bastian,

    vielen Dank für deine hilfreichen Artikel, ich überlege grad selbst ein bisschen in der FBA-Welt herumzuspielen.
    Mir fällt noch eine wichtige Frage ein, die ich bisher nicht beantworten konnte:
    Wie schaut es mit der Verpackung aus? Auf der Verpackung eines Produkts müssen in Deutschland ja verschiedene Zeichen abgedruckt sein (Ob Schadstoffe in der Verpackung enthalten sind und wie diese entsorgt wird z.B.)
    Wie regelst du das? Druckt der Hersteller in China das auf die Verpackung? Hat er die entsprechenden Zertifikate?

    Über eine kurze Antwort dazu würde ich mich sehr freuen,

    viel Erfolg weiterhin!

    Martin

  • Can
    Veröffentlicht um 12:48h, 02 Juli Antworten

    Hallo Bastian

    danke für den Beitrag. Ich habe nochmal ne andere Frage:

    Ich würde gerne wissen, welche Punkte man bereits VOR einer Gewerbegründung erledigen kann?
    Zb Logo erstellen etc. Macht es Sinn sich vorab Samples zu bestellen ohne gewerbe und könnte man dann die mwst der Kosten auch später nachholen?

    Ideal wäre ne kurze Auflistung der Tätigkeiten vor einer Gründung.

    Danke und viele Grüße
    Can

  • Tobias
    Veröffentlicht um 00:02h, 04 August Antworten

    Ein super Artikel. Hat mir sehr geholfen! Danke! 🙂

  • Luke-Pascal
    Veröffentlicht um 17:00h, 25 September Antworten

    Hey! Super Artikel, den du da geschrieben hast, würde demnächst vielleicht mal klein anfangen. Jedoch wollte ich fragen, wie das mit dem Impressum aussieht? Ich möchte ja erst klein anfangen, und nicht direkt meinen Wohnort dahinschreiben, ist ein Impressum zwingend?

    • Bastian
      Veröffentlicht um 20:33h, 02 Oktober Antworten

      Hallo Luke,
      ja ein Impressum ist Pflicht. Und die Anforderungen an Rechtstexte können sich regelmäßig ändern. Es gibt genügend Abmahnanwälte, die nur darauf aus sind, Fehler zu finden und abzukassieren. Ich nutze den Service der IT-Recht Kanzlei. Kannst du googlen. 9,90€ im Monat und du wirst immer mit den neuesten Texten versorgt und auch immer informiert, wenn du etwas verändern musst.

  • Atije Teber
    Veröffentlicht um 13:41h, 11 Dezember Antworten

    Danke Basti… du bist echt toll! Deine Erfahrungen sind Gold wert! Liebe Grüße

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