Weltweit mietfrei wohnen – Der ultimative Housesitting Guide Teil 1

8 Min. Lesezeit

Du hast Bock in einem Penthouse in Manhattan zu wohnen? Oder in einer Holzblockhütte an einem kanadi­schen See? Ein Pool darf’s sicher auch sein, oder? Na klar. Wer würde da nein sagen? Auch wenn zum Penthouse noch 2 Hunde und ne Katze gehören, die gefüttert werden wollen und die Blockhütte nur über eine unasphal­tierte Straße zu erreichen ist.

Ehrlich gesagt wundert es mich sehr, dass in der deutschen Szene der digitalen Nomaden so selten über Housesitting gesprochen wird. Günstiges Reisen steht schließlich immer im Mittelpunkt und Housesitting ist gradezu präde­sti­niert dafür, sparsam durch die Welt zu reisen und zu arbeiten. So richtig produktiv kann man auch nur sein, wenn man langsam reist, gelegentlich mal ein paar Wochen an einem Ort verweilt und das am besten noch an einem Ort, der die kreativen Flüsse zum Fließen bringt, ein Ort an dem man zufällig wahrscheinlich gar nicht gelandet wäre… So wie diesem hier. Oder diesem. Oder diesem. Und ich könnte ewig so weiter machen…. 

Es klingt ein wenig wie eine seltene Chance, die man nur über die richtigen Kontakte ergreifen kann, aber tatsächlich kann das so ziemlich jeder machen. Und das regel­mäßig, auf der ganzen Welt, das gesamte Jahr über.

Was genau ist denn Housesitting?

 

Schön dass du fragst. Babysitting kennt jeder. Auch Dogsitting ist in Deutschland als Nebenverdienst angekommen. Aber Housesitting ist in Deutschland, anders als in den USA , Kanada, Australien und vielen anderen Teilen der Welt, hingegen noch relativ unbekannt. Dabei bieten Leute, die aus geschäft­lichen oder privaten Gründen zeitweise Haus, Hof und manchmal auch ihre Haustiere für eine bestimmte Zeit zurück­lassen müssen/möchten, auf bestimmten Online-Plattformen anderen die Möglichkeit, auf ihr Domizil und ihre Tiere aufzu­passen.

Dafür dass man sich als Haushüter in der Zeit der Abwesenheit des Eigentümers um Pflanzen, Tiere und allerlei andere anfal­lende Angelegenheiten kümmert, darf man im Gegenzug mietfrei dort residieren. Das einzige was du tun muss, ist dich auf einschlä­gigen Plattformen anzumelden, ein überzeu­gendes Profil zu erstellen und dich auf die Ausschreibungen zu bewerben.

Nicht immer sind Tiere im Spiel. Oft geht auch darum, das Haus nicht für Einbrecher attraktiv zu machen, dadurch dass es leer steht. Jemals Kevin allein Zuhaus gesehen? Bewegungssensoren durch die das Licht im Haus angeht, reichen heute nicht mehr aus, um jemanden abzuschrecken.

Besonders die fancy Anwesen laufen hierbei Gefahr ins Visier zu fallen, weshalb beim Housesitting nicht selten auf sehr schnieke Häuser aufge­passt werden soll.

Warum Housesitting?

 

Für die Hausbesitzer liegen die Vorteile auf der Hand. Aus deren Sicht ist es eine günstige Variante, entspannt Urlaub machen zu können und das Risiko eines Einbruchs zu mindern. Und für die Tiere wird in ihrer gewohnten Umgebung gesorgt, statt im Haustierknast. Niemand gibt seine Liebsten gern in ein Tierheim oder ähnliches, wo sie womöglich nach 2 Wochen schon völlig trauma­ti­siert sind. Auch Flugreisen im Käfig, zwischen Gepäckstücken und Triebwerk-Lärm sind für Tiere Stress pur.

Es gibt auch bezahlte Housesitting Services, aber wieso sollte man für etwas bezahlen, dass Leute auch gern kostenlos machen? Am nahelie­gendsten ist es natürlich, auf die Dienste von Familie, Freunden oder Nachbarn zurück­greifen. Aber das ist eben nicht immer möglich. Glücklicherweise hat sich genau aus diesen Gründen das Haussitten etabliert. Erfahrungsgemäß handelt es sich bei sehr vielen der Hausbesitzer um Expats aus der Mittelschicht, die ihre Familien in der Heimat besuchen wollen. So hab ich erst letzte Woche die Anzeige eines schot­ti­schen Pärchens gesehen, dass in Costa Rica eine Pension am Meer betreibt und in der Off Season für 3 Monate in die Heimat möchte. Aber solche Angebote gibt es zuhauf.

Die typische Anzeige sieht dabei folgen­der­maßen aus:

Wunderschönes Kolonialstilhaus im Herzen Londons: Wir sind ein reise­freu­diges Ehepaar, dass über die Ferien unterwegs ist und suchen eine verant­wor­tungs­volle, tierliebe Person, die auf unseren Hund Bello und unseren Wellensittich Tweety aufpasst…“

Auf eben solche Anzeigen antwortest du dann und versuchst, die Hausbesitzer davon zu überzeugen, dass du genau der oder die Richtige für den Job bist. Dann heißt es nur noch etwas Geduld haben und Daumen drücken. Natürlich gibt es auch hier besonders erfolg­reiche Herangehensweisen. Worauf es bei einem super Profil und Anschreiben ankommt und welche Plattformen die empfeh­lens­wer­testen sind, werde ich im kommenden Teil 2 der Artikelserie erläutern.

Solltest du nun zum engeren Kreis der Auserwählten gehören, wird meistens ein Kennenlernen vereinbart, um zu schauen, ob die Chemie stimmt. Nach dem anfäng­lichen Mail-Verkehr folgt dann erfah­rungs­gemäß ein Skype- oder FaceTime Call. Erst dann wird eine Entscheidung getroffen.

Wenn du den Zuschlag erhältst, reist du als Haushüter in der Regel ein, zwei Tage vor der Abreise des Hausbesitzers an und lässt dich in die Besonderheiten vor Ort einführen. Dann erfolgen Schlüsselübergabe und Abschied und dein erstes Housesitting Abenteuer beginnt.

Für die deutsche Mentalität ist es irgendwie schwer vorstellbar, fremden Menschen seine Wohnung oder gar seine Haustiere anzuver­trauen. In vielen anderen Ländern ist das etwas völlig Normales und Naheliegendes. Ich war zum Beispiel von 2002-2003 Austauschschüler in den USA und meine Host Familie hat nichtmals die Tür abgeschlossen, wenn sie das Haus verlassen haben. Und die Tür hatte auch aussen eine Klinke! Es hätte jeder hinein spazieren können. Aber so sind geogra­fische Gepflogenheiten unter­schiedlich.

Deine Pflichten als Haushüter

 

Was ist also dein Job, ausser Bello zu kraulen und zu schauen, dass Tweety nicht von der Stange kippt? Na klar, Füttern nicht vergessen, aber die Aufgaben die beim Housesitting anfallen, sind von Fall zu Fall unter­schiedlich. Meistens soll man sich in erster Linie um den Garten, die Annahme von Post und eben die Haustiere kümmern. Manchmal reicht auch schon die alleinige Präsenz, um – wie schon erwähnt – Einbrecher fernzu­halten. Bei längeren Arrangements kann auch das Kontakthalten mit dem Eigentümer gewünscht sein. Hier und da mal ein Call oder eine E-Mail, um sie auf dem Laufenden zu halten.

Ansonsten ist man ziemlich frei in seinem Tun und Schaffen. Erkunde die neue Umgebung, widme dich deiner Arbeit oder …schmeiß eine Hausparty. NEIN, natürlich nicht!

Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein sind beim Housesitting das A und O.

Die Dauer deines „Jobs“ kann ebenfalls sehr unter­schiedlich ausfallen und reicht von wenigen Tagen, über Monate bis hin zu einem Jahr oder länger. In manchen Fällen werden gar Leute gesucht, die ein Anwesen dass zum Verkauf steht, bis zum Finden eines Käufers bewohnen. Ziemlich cool wenn du mich fragst. Bis Mitte des Jahres steht bei mir ziemlich viel an, aber ab Juli werde ich mich wohl auch wieder um einen länger­fris­tigen Haushüterposten kümmern.

Für wen kommt Housesitting in Frage?

 

Die meisten Housesitter sind im Herzen Reisende. Auf der Nomad Cruise die im November nach Brasilien fuhr, war auch ein Mutter-Tochter-Gespann aus Neuseeland, die ausschließlich auf diese Art und Weise um die Welt reisen. Es war unglaublich zu sehen, wie gebildet, weltoffen und selbst­be­wusst das kleine Mädchen im Alter von 10 Jahren schon war und wieviel sie zu erzählen hatte. Ich meine, Tiere, Reisen, Abenteuer… welches Kind fände das nicht cool?

An sich gibt es hier aber auch keine Begrenzung. Wenn bei einem Objekt auch auf Tiere aufge­passt werden soll, dann sollte man natürlich keine Allergien oder Abneigungen haben. Ist ja klar. Man sollte Lust darauf haben, für die entspre­chende Dauer vor Ort zu sein und die anfal­lenden Aufgaben zu erledigen. Für Sprunghafte, die heute hier und morgen dort sein möchten, ist Housesitting zumindest dann nicht empfeh­lenswert, wenn es um längere Zeiträume geht.

Außerdem sollte man sich bewusst machen, dass dieje­nigen, die Haushüter suchen, um sich um ihre Haustiere zu kümmern, es sehr schätzen, wenn man nicht jeden Tag stundenlang auf Sightseeingtour geht, sondern auch einen großen Teil der Zeit „zuhause“ ist, was ja auch eigentlich Sinn der Sache ist.
Wenn du grade an einem Buch schreibst, ein digitales Infoprodukt bastelst, oder einfach auf deinen Reisen mal eine produk­tivere Phase einlegen musst, dann ist Housesitting eine super Chance dies zu tun.

In Teil 2 werde ich dir genau erklären, welche Plattformen warum die besten sind, wo die Unterschiede liegen und wie du ein Killer Profil und Anschreiben erstellst, um die besten Chancen zu haben. Stay tuned!

Hast du selbst schon Housesitting Erfahrung? Was hältst du von diesem Modell des Slow Travellings? Lass es mich in den Kommentaren wissen.

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26 Kommentare
  • Harald Simon
    Veröffentlicht am 06 Januar 2016 um 23:10 Uhr Antworten

    Ich wäre an Teil 2 sehr inter­es­siert! Danke! VG

  • Johannes | Nischenpresse
    Veröffentlicht am 07 Januar 2016 um 00:19 Uhr Antworten

    Hey bastian, vielen Dank für den Denkanstoß. Hab gedacht ich fahr mit airbnb schon günstig, aber house­sitting ist ja noch ne Stufe geiler.

  • Staatenlos
    Veröffentlicht am 07 Januar 2016 um 01:06 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    coole Idee, die mir gerade Recht kommt. Suche nämlich was länger­fris­tiges für den Mai um mich einem Projekt zu widmen. AirBnB muss man zahlen, besonders bei Qualität. Da ist Housesitting natürlich eine klasse Alternative und deutlich fancier. Bin ich mal gespannt auf den nächsten Artikel über die Portale.

    LG
    Christoph

  • Sven Meyer
    Veröffentlicht am 07 Januar 2016 um 01:58 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    stimmt, da sowas in Deutschland unüblich ist, fällt es erst recht schwer, das mit Nomadentum zu verbinden 🙂

    Mich würde besonders inter­es­sieren, in welchen Ländern ich das aus Deutschland möglichst einfach auspro­bieren könnte. Gibt es vielleicht in manchen Ländern Vorurteile oder schlechte Erfahrungen von den Hausbesitzern? Ist es in klassi­schen deutschen Urlaubsorten einfacher? Wahrscheinlich hast du das eh schon auf dem Plan für Teil 2 🙂

    Freue mich auf deinen nächsten Beitrag 🙂

    Viele Grüße
    Sven

    • Bastian
      Veröffentlicht am 10 Januar 2016 um 14:13 Uhr Antworten

      Hey Sven,

      es wird tatsächlich immer beliebter in Deutschland. Auf den Plattformen die ich in Teil 2 nennen werde, gibt es immer häufiger auch deutsche Angebote. Aber das sind dann in der Regel eben auch Leute, bei denen Reisen eine große Rolle spielt.

      LG

  • Ruth Danziger
    Veröffentlicht am 07 Januar 2016 um 09:29 Uhr Antworten

    … binge­spannt auf weitere Details

  • andi
    Veröffentlicht am 07 Januar 2016 um 09:43 Uhr Antworten

    Sehr coole Idee.
    Extrem Interessant. Es gibt so viele versteckte Dinge auf der Welt. Man muss es nur nutzen. Die meisten machen sich alles einfach zu kompli­ziert.
    Ich bin auf Teil2 gespannt.
    LG

  • Markus
    Veröffentlicht am 08 Januar 2016 um 16:07 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    sehr cooler und inter­es­santer Beitrag. Freu mich schon auf den 2ten Teil.
    Interessant wäre auch eine Art Liste oder Auflistung von verschie­denen Plattformen wo man sich für Housesitting anmelden bzw. bewerben kann.

    lg Markus

    • Bastian
      Veröffentlicht am 10 Januar 2016 um 13:28 Uhr Antworten

      Danke Markus, eine Auflistung wird es natürlich geben 🙂

  • Florian
    Veröffentlicht am 09 Januar 2016 um 02:16 Uhr Antworten

    Bin ganz bei Dir, Housesitting ist unter­be­wertet.

    Andererseits gibt es in Asien, wo es einen Großteil der digitalen Nomaden hinzieht kaum Angebote und wenn dann nur sehr kurz.

    Ich habe den Eindruck, dass es nur in Europa und USA wirklich ausrei­chende Angebote gibt oder täusche ich mich da?

    • Bastian
      Veröffentlicht am 09 Januar 2016 um 20:37 Uhr Antworten

      Hey Flo,
      da hast du leider Recht. Allerdings ist Thailand da die Ausnahme. Und ab und an auch andere Länder. Eine ander coole Variante um auch in Asien mehr Auswahl zu haben, ist workaway​.info. Kostet für 2 Jahre 20€, wenn man Hosts auch anschreiben möchte. Stöbern kannst du für lau. Geht öfters über reines Housesitting hinaus, aber nicht immer und sind auch spannende „Jobs“ bei 😉

  • Jella
    Veröffentlicht am 22 Januar 2016 um 16:14 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,
    endlich schreibt mal jemand darüber!
    Ich bin zwar selbst profes­sio­nelle Haus- und Tierbtreuerin in Berlin, suche aber für meine eigenen Abwesenheiten immer jemanden der bei mir zuhause wohnt und meine Katze verwöhnt. Ich habe gute Erfahrungen mit http://​www​.trusted​house​sitters​.com gemacht. Bisher waren alle meine Sitter alle sehr zuver­lässig, liegt vielleicht auch daran, das die Plattform nicht kostenfrei ist. Ok, und ich nehme mir Zeit einen passenden Kandidaten auszu­wählen mit Skype Interview und allem drum und dran. Die Seite ist momentan noch sehr UK und USA lastig. Gut für alle die Anzeigen für Deutschland posten, denn da wird man dann überrannt mit Bewerbungen und kann sich die Rosinen heraus picken.
    Danke für den Artikel!
    Viele Grüße, jella

    • Bastian
      Veröffentlicht am 30 Januar 2016 um 00:09 Uhr Antworten

      Danke Jella,
      ich nehm gerne deinen Housesitting Posten in Berlin an wenn ich im Lande bin 😉
      So langsam wird’s auch Zeit für Teil 2. Nur soviel zu tun…
      Aber da werde ich auch günstigere und trotzdem gute Plattformen vorstellen. Stay tuned.

  • Markus
    Veröffentlicht am 02 Februar 2016 um 14:59 Uhr Antworten

    Das erinnert mich an „Das Sterntalerexperiment: Mein Leben ohne Geld“ von Heidemarie Schwermer. Sie schreibt, dass sie sich auch den Kühlschrank hat füllen lassen 🙂

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Februar 2016 um 15:01 Uhr Antworten

      Hab ich noch nicht gelesen. Empfehlenswert?

      • Markus
        Veröffentlicht am 02 Februar 2016 um 17:58 Uhr Antworten

        Das Buch ist von 2001 – das ist jetzt immerhin auch schon 15 Jahre her. Ich fand es damals sehr lesenswert (auf amazon gehen die Meinungen ausein­ander). Heute reicht evtl. auch ihre Homepage aus http://​neueseite​.heide​ma​rie​schwermer​.com/ um ein bisschen in ihr Leben einzu­tauchen. Ihr geht es aller­dings weniger um ein digitales Leben als vielmehr um ein Leben ohne Geld. Einige Ansätze (wie z.B. Housesitting oder Tausch von Fähigkeiten) könnten jedoch auch für „sparsame“ digitale Nomaden von Interesse sein.

  • Georg
    Veröffentlicht am 02 Februar 2016 um 15:35 Uhr Antworten

    Das ist ja mal eine klasse Sache. Das wäre für uns als Hauseigentümer in einer schönen Lage eine klare win-win-Situation. Unseren Hund hätten wir zwar mit uns, aber das Risiko des Einbruchs, wenn die Hütte verlassen wirkt ist doch recht hoch. Ich werde mir die Plattformen anschauen, um dann anbieten zu können. Tolle Idee so etwas.

  • Olli
    Veröffentlicht am 26 Mai 2016 um 17:34 Uhr Antworten

    Hi Basti,

    irgendwie hatte ich von Housesitting schon oft gehört, aber mich nie wirklich damit ausein­ander gesetzt. Um für wenig Geld länger an einem Ort zu bleiben, bin ich bisher immer mit helpx oder workaway sehr gut gefahren. Aber gerade für meinen geplanten Trip durch Kalifornien und Mexiko ist Housesitting bestimmt ne geile Alternative. Generell da, wo es sonst einfach richtig teuer ist;)

    Danke dir für den zweitei­ligen Artikel und die Anregung!

    Bestes aus Hamburg
    Olli

    PS: Klasse Talk auf der DNX!

    • Bastian
      Veröffentlicht am 28 Mai 2016 um 19:56 Uhr Antworten

      Danke Olli, weiß ich zu schätzen. Sag mir gern, welche Erfahrungen du damit in Mexiko machst.

      Liebe Grüße aus Kolumbien

  • Peter Wolf
    Veröffentlicht am 11 Dezember 2016 um 07:53 Uhr Antworten

    Bei dem Klientel fühle ich mich ja als Opa. Was ich auch schon 3 x bin. Gerade 65 geworden. Trotzdem schreit immer noch alles nach Veränderung. Ich / Wir sind auf der Suche nach einem leerste­henden Haus, das sich mietfrei nutzen lässt. Ein bisschen Sanierung? Warum nicht. Bei der weltweiten Landflucht müssten die Aussichten ja eigentlich nicht schlecht zu sein. Auch einige Gemeinden scheinen das nicht schlecht zu finden. Falls jemand Ideen hat oder ggf. in der gleichen Richtung denkt, einfach melden. Gerne kann man das auch mit mehreren ‚Partein‘ reali­sieren, auch falls jemand das nur zeitweise nutzen möchte. Zielgebiet: Europa sollte nicht zu weit sein und warm: also Südspanien, Südfrankreich, Griechenland, Portugal…

  • Fidi
    Veröffentlicht am 23 Oktober 2017 um 16:05 Uhr Antworten

    Hi Basti,
    sehr cooler Artikel und toll geschrieben. Wir reisen auch mit Housesitting um die Welt und lieben es einfach! Vor allem weil wir Tiere so gern haben aber wegen unserem Lifestyle keine eigenen haben können ist es für uns eine tolle Sache. Gerade wenn man langsam und abseits des Massentourismus reisen möchte ist es einfach genial.
    Liebe Grüße
    Fidi und Ben

  • Jürgen
    Veröffentlicht am 19 März 2019 um 22:45 Uhr Antworten

    Gibt’s denn schon Teil 2? Habe gerade eine Gruppe auf einer Plattform gegründet mit diesem Thema als Inhalt. Wäre inter­essant dort einen Link zu posten.

  • Anna
    Veröffentlicht am 08 Juni 2019 um 13:21 Uhr Antworten

    Ich höre es zum ersten Mal, dass es so eine Möglichkeit gibt und bin hin und weg! Ich suche als allein­er­zie­hende Mama schon seit längerem nach Möglichkeiten, wie die kids und ich in den Ferien günstig reisen können und das wäre ja eine wirklich tolle Sache. Jetzt hoffe ich nur, dass sich die Hausbesitzer nicht von zwei Jungs abgeschreckt fühlen. Beide sind total tierlieb und würden nichts lieber tun als sich den ganzen lieben langen Tag mit den Tieren (egal welche, okay außer Spinnen.. ;)) beschäf­tigen.. Und ich hätte wahrscheinlich sogar ein bisschen Zeit und könnte mir Ruhe gönnen.. Danke für den genialen Tipp!!

    • Bastian
      Veröffentlicht am 13 Juni 2019 um 15:25 Uhr Antworten

      Hey Anna,
      nee, das glaube ich nicht. Gibt so viele Familien und allein­er­zie­hende Mütter, die sowas machen.
      Viel Erfolg bei den ersten Housesits und leibe Grüße.
      Bastian

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