Importieren aus China – Worauf du achten musst

12 Min. Lesezeit

Die reine Erwähnung des kurzen Wortes „China“ kann bei Leuten verschie­denste Reaktionen hervor­rufen. Die meisten denken dabei wahrscheinlich an Stereotypen – ein überbe­völ­kertes Land mit riesigen Städten, Reis, Smog und Kung Fu. Andere wissen, dass es der Herkunftsort der meisten Produkte ist, die sie tagtäglich nutzen.

Kulturell gesehen ist es für die meisten wohl ein Enigma. Mystisch, unver­ständlich und sagen­um­woben. Aber für jene aus der Welt des e-Commerce, ist China unglaublich spannend, relevant und hegt grenzenlose Möglichkeiten für das Wachstum des eigenen Business. Wie du bereits weißt, bestelle ich auch all meine Ware im Reich der Mitte. Und da das nicht immer so einfach und trans­parent ist, wie es sein sollte, versuche ich etwas Licht ins Dunkeln zu bringen…

Hinweis

In diesem Beitrag beziehe ich mich auf Luftfracht, da ich bisher ausschließlich diesen Weg nutze. Seefracht ist nur in sehr großen Mengen notwendig und nochmal eine ganz andere Geschichte, der ich mich zu gegebener Zeit auch annehmen werde.

Egal ob als totaler Frischling oder Fortgeschrittener, wer in China (oder jeglichem EU-Ausland) eine Bestellung tätigt, der sieht sich in der Regel zwangs­weise mit dem Thema “Einfuhrzoll” konfron­tiert. Wo es zwar gewisse Freigrenzen gibt, sind diese schnell überschritten wenn man mehr ordert, als nur die eine vermeint­liche Designer Jeans oder die stylische Laptop Tasche für den privaten Gebrauch. Grade für Online Händler die regel­mäßig einzelne Samples – oder mehr bestellen, um sich von der Qualität zu verge­wissern, ist es wichtig sich mit den Gegebenheiten auszu­kennen.

Welche Gebühren will mir der Zoll abknüpfen? Bis zu welchem Betrag muss ich keinen Zoll oder Steuern zahlen?

Einfuhrumsatzsteuer vs. Zollgebühren

 

Beim Bestellen aus Ländern außerhalb der EU müssen stets die Einfuhrumsatzsteuer UND eventuelle Zollgebühren berück­sichtigt werden. Liegt der Wert deiner Bestellung unter 26 Euro fallen weder Zoll- noch Einfuhrumsatzsteuer an. Genau genommen besagt die Regel zwar, dass Bestellungen unter dem Warenwert von nur bis zu 22€ steuerfrei sind, aber da in Deutschland Einfuhrabgaben von weniger als 5€ nicht erhoben werden, kannst du dir eine Einfuhrumsatzsteuergrenze von 26€ merken. Yay!

Allerdings gilt dieser Wert INKLUSIVE Versandkosten. Das solltest, nein MUSST du beachten. Aber kein Grund für Schnappatmung. Bei den meisten Angeboten in dieser Preisklasse sind diese schon im Preis enthalten. Auf chine­si­schen Shopping Websites wie Aliexpress kann man auch „Free Shipping“ als Filter anklicken. Bei Einzelstücken schreiben die Chinesen aber grund­sätzlich selten einen Warenwert von über $10 auf die Zollerklärung die auf der Sendung klebt, fast egal um was für ein Produkt es sich handelt. Und meist geht es auch ohne Probleme durch. Aber wenn nicht, kommen folgende Regelungen zum tragen…

Ab etwa 26,30€ (erfah­rungs­gemäß etwa 30 Cent Toleranz) werden dann bei fast allen Artikeln 19% Einfuhrumsatzsteuer berechnet. Wenn du nicht von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machst, bekommst du diese bei der Umsatzssteuervoranmeldung vom Finanzamt zurück. Deshalb empfehle ich jedem, der sich ernsthaft ins e-Commerce Milieu stürzen möchte, auf diese Regelung zu verzichten. Nicht nur weil 19% nicht unerheblich sind, sondern auch weil die jährliche 17.500€ Umsatz-(nicht Gewinn)grenze im Onlinehandel schnell überschritten ist, auch als Anfänger.

Es gibt aber auch Artikel, die einen gerin­geren Einfuhrumsatzsteuer-Prozentsatz haben, z.B. werden Bücher mit nur 7% besteuert und es fallen hier sogar erst ab einem Warenwert von 71€ Kosten an. Aber zu den verschie­denen Prozentsätzen später mehr.

Von Newbies oft für ein und dasselbe gehalten, aber die Einfuhrumsatzsteuern sind NICHT die Zollgebühren. Zollgebühren fallen – zusätzlich – erst ab einem Warenwert von 150€ an (wieder INKLUSIVE Versandkosten). Die Kosten variieren je nach Art der einge­kauften Waren. Klamotten und jegliche Textilien stehen beispiels­weise mit 12% zu Buche und für CDs und DVDs werden 3,5% angesetzt. Digitale Fotoapparate, USB-Sticks und Bücher sind hingegen zollkos­tenfrei. Wahrscheinlich versuchen sich auch deshalb so wahnsinnig viele Leute im Elektronikbereich und lassen sich auf einen unerbitt­lichen Kampf ein. Ich sag es nicht zum ersten Mal, aber Finger weg von Elektronik! Natürlich lässt sich auch dort gutes Geld verdienen, aber man hat ständig die Konkurrenz wie die Aasgeier auf der Stange sitzen, auf den richtigen Moment wartend.

Wird, wie in China üblich, in US-Dollar bestellt und bezahlt, so gilt der offizielle Umrechnungskurs des deutschen Zoll auf den Rechnungsbetrag inklusive Versandkosten. Für den Zoll relevant ist immer der Euro-Wert der Bestellung. Um die jewei­ligen Grenzen einzu­halten solltest du daher immer den aktuellen Euro-Dollar-Kurs im Hinterkopf haben. Die Werte mit denen der Zoll rechnet sind immer auf einen Zeitraum von 1 Monat fixiert.

Der Dollar hat sich im letzten Jahr leider sehr gut erholt und steht dem Euro nicht mehr in viel nach, was für deutsche Händler kacke ist, wo man doch vorher von der Dollarschwäche stark profi­tiert hat. Dennoch hat man als Euro-Bürger bei Schwankungen eher Spielraum nach oben als nach unten.

Aber schauen wir uns die verschie­denen Berechnungsmodelle am besten mal an einigen prakti­schen Rechenbeispielen an…

Beispiel 1:
Warenwert unter 22 € bzw. 26,30 €

 

Zoll und Steuern fallen erst ab einem Betrag von 22 Euro (inoffi­ziell 26,30 Euro) an. Bei kommer­zi­ellen Sendungen (jeglicher Einkauf – egal ob gewerblich oder privat) aus China bis zu einem Wert von 22 Euro entstehen keine Einfuhrabgaben. Dies gilt sowohl für Zollgebühren, als auch die Einfuhrumsatzsteuer. Alkohol, Tabak und Parfüms sind von der Zollfreiheit jedoch ausge­schlossen.

Ab 22 Euro fällt zwar offiziell die Einfuhrumsatzsteuer an, diese wird aber vom deutschen Zoll aufgrund des Verwaltungsaufwandes nicht erhoben, wenn der Betrag der Einfuhrabgaben unter der Schwelle von 5 Euro liegt. Somit ergibt sich auf Basis der aktuellen Einfuhrumsatzsteuer von 19% ein indirekter Freibetrag von 26,30 Euro (welcher bei unten aufge­führtem Beispiel überschritten wäre).

Artikelpreis: 21,90 € (bzw. entspre­chende Umrechnung von Dollar in Euro)

Versandkosten: 5,00 € (bzw. entspre­chende Umrechnung von Dollar in Euro)

Gesamtwert: 26,90 € (für den Zoll relevanter Wert für die Gebührenberechnung)

Privatsendungen sind sogar bis zu einem Warenwert von 45 Euro von Zoll und Einfuhrsteuer befreit. Die private Natur der Sendung muss aller­dings bestmöglich nachge­wiesen werden. Privatsendungen sind laut dem deutschen Zoll “gelegent­liche Sendungen ohne jegliche Bezahlung von einer Privatperson in einem Nicht-EU-Staat an eine Privatperson im Zollgebiet der Gemeinschaft”. China Händler nutzen gerne diesen Spielraum zugunsten ihrer Kunden und versenden bestellte Waren generell ohne erkenn­baren kommer­zi­ellen Absender und dekla­rieren den Inhalt als „Gift“, als Geschenk.

Allerdings wirkt die Angabe „Geschenk“ auf der Zollinhaltserklärung von chine­si­schen Sendungen häufig unglaub­würdig. Mal ehrlich, wie viele von uns haben auch tatsächlich Verwandte in China? Also bleiben diese Pakete im Zweifelsfall beim Zollamt liegen und müssen von dir mit dem posta­lisch zugeschickten Zollformular, Personalausweis und der PayPal-Rechnung abgeholt und die ggf. anfal­lenden Gebühren bezahlt werden. Natürlich gibt es keine Strafzahlungen oder ähnliches, da es ja nicht deine Schuld ist, wenn der Versender ein Paket fälsch­li­cher­weise als Geschenk dekla­riert. Du hast eh keinen Einfluss darauf, wo auf der Erklärung irgendein Chinese das Häkchen setzt. So oder so entsteht – abgesehen von der Abholung – kein Nachteil für dich.

An der Geschichte mit der „Gift“-Deklarierung ist für Samples nichts auszu­setzen und kommt dir sogar entgegen, aber für deine Großbestellungen rate ich ganz klar davon ab, denn:
 Deine Ware ist immer nur für den angege­benen Wert versi­chert. Sollte unterwegs etwas kaputt gehen, bekommst du dann nur eine Entschädigung dem auf der Sendung angege­benen Wert entspre­chend. So gehen schnell 3-4 stelligen Beträge flöten. Auch hier gilt also „ehrlich währt am längsten“.

Tipp: Wenn das Paket einen Wert von weniger als 26€ hat, kannst du dir den Weg zum Zollamt sparen. Einfach deinen Perso einscannen und mit der Warenrechnung (wahrscheinlich PayPal-Rechnung) und dem Formular, dass dir das Zollamt zugeschickt hat, an das Zollamt e-mailen und sie werden dir das Paket ganz normal per Post, ohne Extrakosten, weiter­leiten lassen.

Wenn aber Einfuhrumsatzsteuer auf dein Paket anfällt, du aber keine Zeit hast zum Zollamt zu fahren, besteht die Möglichkeit sich von der Deutschen Post vertreten zu lassen. Einfach das Benachrichtigungsschreiben, die mögli­cher­weise fehlenden Unterlagen (Rechnung/ Zahlungsnachweis) und eine Kopie des Persos an das Zollamt schicken und dann übergibt das Zollamt die Verzollung an die Deutsche Post weiter.

Da sich bei diesem Weg natürlich alles etwas verzögern kann, können Lagerkosten (tägl. 0,50€, aber erst ab 10 Tagen/5€ zu zahlen) bei der Zollstelle entstehen. Sowohl fällige Lagergebühren, als auch Einfuhr- und Zollgebühren nimmt dann der Zusteller (Lieferbote von DHL) persönlich entgegen.

Beispiel 2:
Warenwert 22 € bis 150 €

 

Bei einem Warenwert zwischen 22€ und 150€ sind die Sendungen zwar zollfrei, aber nicht Einfuhrumsatzsteuer befreit. Die Einfuhrumsatzsteuer beträgt aktuell 19% und entspricht immer der aktuellen Mehrwertsteuerhöhe. Bei einem Warenwert von 26,90 Euro gestalten sich die finalen Kosten deiner China-Bestellung folgen­der­maßen:

Warenwert: 26,90 €

+ Einfuhrumsatzsteuer: 19% = 5,11 €

= Endbetrag: 32,01 €

Beispiel 3:
Warenwert über 150 €

 

Für dieje­nigen von euch, die online Waren verkaufen oder es bald tun wollen, wird es jetzt inter­essant. Denn das eine größere Bestellung einen Warenwert von unter 150€ hat, ist dann eher selten. Die Ermittlung der kompletten Kosten für eine Bestellung von höherem Wert erfordert etwas Recherche, da sich die Zollsätze je nach Warenart deutlich unter­scheiden können. Dies reicht von der kompletten Zollbefreiung wie im Falle von Tablets und Smartphones bis hin zu einem Höchstzollsatz von 17 % für bestimmte Schuhe mit anderem Obermaterial als Leder. Die wichtigsten Zollsätze für Produkte aus China möchte ich dir hier einmal aufführen…

Die genannten Zollsätze sind ausdrücklich nur zur groben Orientierung, da der Zoll sich durchaus mal die Freiheit nimmt, deine Ware je nach Beschaffenheit in einer anderen Kategorie einzu­ordnen. So können die Zollsätze in seltenen Fällen abweichen. Wenn du dir deiner Sache sicher sein möchtest, solltest du unbedingt direkt beim Zoll die Zollsätze eines bestimmten Gutes erfragen. Wenn du darauf keinen Bock hast, kannst du auch einfach davon ausgehen, dass der zur Anwendung kommende Zollsatz nicht den pauscha­lierten Abgabensatz von 17,5 Prozent überschreitet.

Auf die Ware plus ermit­teltem Zollsatz wird – wie bereits erwähnt – die Einfuhrumsatzsteuer erhoben. Und aus diesen einzelnen Zutaten entsteht dann der fertige Zollsalat. Hier das Rezept:

Bestellung von Lederwaren aus China für 169 € plus 15 € Versand

Gesamtwert: 169 € + 15 € = 184 €
zuzüglich Zoll für Kleidung aus Leder: 184 € + 4 % = 191,36 €
zuzüglich Einfuhrumsatzsteuer: 191,36 € + 19 % = 227,72 €

 

Bestellung eines Tablets aus China für 199 € inkl. Versand

Gesamtwert: 199 €
zuzüglich Zoll für Tablet-PCs: 199 € + 0% = 199 €
zuzüglich Einfuhrumsatzsteuer: 199 € + 19 % = 236,81 €

Wie du dem oben aufge­führten Beispiel einfach entnehmen kannst, sind gewisse Waren deutlich attrak­tiver als andere in Bezug auf die beim Zoll anfal­lenden Gebühren. Während du als Technik-Schieber beispiels­weise für ein hochwer­tiges Tablet generell keinen Einfuhrzoll entrichten musst, kannst du bei Mode die hohen Zollkosten beispiels­weise umgehen, indem du auf große Bestellungen mit zahlreichen Artikeln verzichtest und zeitlich versetzt kleinere Mengen bestellst. Bei einem Zollsatz wie dem für Kleidung, kann sich das bei einer gewissen Menge je nach Einkaufspreis schon lohnen.

EORI Nummer

 

Ohne geht’s nicht. Die EORI-Nummer ist der Nachfolger der Zollnummer auf europäi­scher Ebene. Sie dient der Identifizierung von Wirtschaftsbeteiligten und soll die automa­ti­sierte Zollabfertigung erleichtern. Alles was über den privaten Zweck hinaus geht, bekommst du nur mit EORI Nummer durch. Diese kannst du ganz einfach und kostenlos hier beantragen. Dauert etwa 2 Wochen bis du sie dann hast. FedEx will sie schon im Ausland bei der Frankierung der Ware haben, DHL und UPS kontak­tieren einen in der Regel telefo­nisch um sie zu erfragen, sobald die Ware hier eintrifft. Deshalb solltest du bei der Empfängeradresse auch stets deine Telefonnummer angeben.

Es ist sowieso absolut empfeh­lenswert, bei den größeren bekannten Versanddienstleistern geschäft­liche Accounts zu erstellen. Das ist ebenso gratis und verein­facht den Importprozess. So kannst du die EORI Nummer, Steuer- und Telefonnummer, sowie deine Bankverbindung dort hinter­legen, damit ganz reibungslos  die anfal­lenden Gebühren einfach deinem Bankkonto belastet werden können. Denn nur wenn deine Ware bereits verzollt ist, kann diese z.B. direkt an ein Amazon Logistikcenter weiter­ge­leitet werden.

EMS vermeiden!!!

 

Bei der Wahl des Versanddienstleisters achtet man in erster Linie natürlich auf den Preis. Das ist auch völlig legitim, aber ich möchte dir von der Firma EMS abraten. Diese werden des Öfteren von Chinesen angeboten und genutzt. Die Jungs von EMS arbeiten aber mit der GdSk (Gesellschaft der Schnellkuriere) zusammen. Leider werden sie dem Namen NULL gerecht, denn langsamer kann die Abwicklung nicht gehen. Die GdSk übernimmt für dich – wie die anderen Versanddienstleister wie DHL, FedEx etc. auch – die Zollabwicklung. Nur berechnen sie dir dafür etwa 35€ Gebühren, die DHL und Konsorten nicht erheben. Da führt auch kein Weg dran vorbei.

Die Rechnung kommt dann posta­lisch und du kannst sie nur per Überweisung zahlen. Dann dauert es nochmals ein paar Tage, bis sie den Zahlungseingang verzeichnen und endlich deine Ware geklärt und freige­geben wird. Brain Pain hoch 10. Klar, dein Zeug kommt auch mit EMS an, aber warum jedes Mal 35€ extra latzen und unnötig länger warten?

Work smart, not hard.

Check it out!

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90 Kommentare
  • Chris
    Veröffentlicht am 27 September 2015 um 23:19 Uhr Antworten

    Hi Bastian

    und wieder danke für einen weiteren gelun­gener Artikel. Ich habe ihn mir gleich nach dem Hinweis durch deinen Newsletter durch­ge­lesen, da ich gerade vor dem Laptop bin und eine Bestellung abschicken “wollte!”

    Du schreibst ja, dass man sich von Elektroartikeln lieber distan­zieren sollte da sich einfach zu viele Mitbewerber auf dem Marktplatz herum­treiben und die Preise drücken…welche Artikel würdest du denn eher empfehlen bzw. ist der Textilmarkt denn nicht auch sehr stark umkämpft?

    Viele Grüße,
    Chris

    • Bastian
      Veröffentlicht am 28 September 2015 um 17:10 Uhr Antworten

      Hey Chris, dank dir.
      Naja eigentlich gibt es echt jede Menge Produktmöglichkeiten. Ich verkaufe z.B. im Bereich Küchenutensilien und Haustier. Schau dir nochmal die Produktkriterien in Teil 6 der Amazon Reihe an.
      Es kommt auch bei Kleidung z.B. darauf an, sich von der Menge zu diffe­ren­zieren. Blei Kleidung ist das zwar gut möglich, aber du musst immer damit rechnen, das du mindestens 15-20% Retouren hast, weil etwas nicht gepasst hat. Sicher ist bei Kleidung gutes Geld zu machen, aber ich kann es aus genanntem Grund nur bedingt empfehlen.

      Gruß
      Basti

  • Renate
    Veröffentlicht am 28 September 2015 um 15:23 Uhr Antworten

    Gelungener Artikel! Ich habe privat schon aus China Ware schicken lassen. Die 26 Euro sind durch das Porto sehr schnell erreicht. Bisher habe ich nur Kleinigkeiten gekauft. Schwierig war manchmal die Kommunikation, die Englischkenntnisse vor Ort waren gering. Fragen wurden nicht beant­wortet. Mit Indien habe ich da bessere Erfahrungen gemacht. Gerade bei Kleidungsstücken war der Händler flexibler. Es wurden auch Änderungen für einen kleinen Zusatzpreis erledigt. Hintergrund.: China produ­ziert Kleidungsstücke für den Orientalischen Tanz. Leider sind es eher chine­sische Maße, d.h. Europäerinnen über Größe 36 passt es meist nicht.

    Teurere Produkte habe ich mich nicht getraut. Ich stelle mir Rücksendungen und Reklamationen schwierig vor.

    LG
    Renate

    • Bastian
      Veröffentlicht am 28 September 2015 um 17:17 Uhr Antworten

      Hey Renate,
      dank dir 🙂 Ja, die Kommunikation kann manchmal etwas tricky sein, aber deshalb schreibt man ja mehrere Händler an. Und ich habe dabei bisher immer auch sprachlich gute Antworten bekommen. Und für jene Person habe ich mich dann auch entschieden, wenn die anderen Konditionen auch stimmten. Man darf nur nicht mit so einer hohen Erwartungshaltung dran gehen. Eine reibungslose Kommunikation ist wirklich das A und O. Dann ist es auch kein Problem, das Thema “Größe” anzusprechen und sich zum Beispiel die Größe zusenden zu lassen, die equivalent zur deutschen Größe ist. Ruhig mal an den eigenen Klamotten Maß nehmen und die Maße dem Händler senden. Dann soll er nachsehen, welcher seiner Größen das entspricht. Alles kein Hexenwerk 🙂

      Nur Reklamationen sollte man vergessen. Denn der Rückversand rechnet sich einfach nicht. Wenn es in die Hose geht, einfach abschreiben und die Erfahrung für’s nächste Mal mitnehmen. Umso wichtiger ist es, sich Samples zukommen zu lassen, bevor man mehr bestellt.

      Beste Grüße

  • Nico
    Veröffentlicht am 04 November 2015 um 12:51 Uhr Antworten

    Hi Bastian,

    vielen Dank für den Artikel. Sehr geil die Informationen so prägnant zu finden und sie nicht mühsam und manchmal wider­sprüchlich zusam­men­stü­ckeln zu müssen…. 😉
    Das DHL Geschäftskunden – Konto wird ja auf der Homepage erst ab 200 Paketen pro Jahr angeboten. Was passiert, wenn ich diese Zahl am Anfang unter­schreite?
    Gruß,
    Nico

    • Bastian
      Veröffentlicht am 05 November 2015 um 12:53 Uhr Antworten

      Hey Nico,
      dank dir 🙂 Zum Importieren eröffnest du ein DHL -EXPRESS- Konto. Das ist nicht daran gebunden. Du bekommst dann 3 verschiedene Nummern: Express national, Export International & Import International. Und die Import-Kundennummer (fängt mit einer 95 an) die gibst du dann dem Hersteller 😉

      • Tony
        Veröffentlicht am 11 Februar 2016 um 15:53 Uhr Antworten

        Hallo Bastian,

        analog dem DHL-Express-Konto wie heißen die entspre­chenden Produkte bei UPS, FedEx usw., die man als Kleinunternehmer nehmen kann?
        Und hast Du auch schon mal mit Kühne&Nagel gearbeitet?

        Danke und Grüße,
        Tony

        • Bastian
          Veröffentlicht am 11 Februar 2016 um 16:21 Uhr Antworten

          Hey Tony,

          hier ist der Link zur FedEx Anmeldung. Die UPS Seite will sich bei mir grade gar nicht aufbauen :/
          Mit Kühne & Nagel hab ich noch keine Erfahrungen. Wenn du auf Seefracht aus bist, dann empfehle ich dir gern TK Asia Logistics. Ist eine Agentur in Hamburg, die sehr nett und zuvor­kommend sich aller Dinge die dabei aufkommen für dich annehmen.

          Beste Grüße aus Rio!

  • Daniel
    Veröffentlicht am 12 November 2015 um 14:57 Uhr Antworten

    Hey Bastian,

    vorab: Herzlichsten Dank für deine Artikel. Sie sind alle mega infor­mativ. Zudem bist du einer der authen­tischsten Blogger im Bereich Business.
    Habe eine kleine Frage zum DHL Express Konto.
    DHL hat mir nach Anfrage ein Angebot zum DHL Express Import Konto zugesendet. Dabei handelt es sich um das Angebot “Vereinbarung Express Smart”. Demnach müsste ich für ein Paket, was 1 kg wiegt 72,60EUR zahlen um es von China nach Deutschland zu versenden. Nach deren Tabelle bin ich bei einigen Tausend Euro wenn ich bspw. 500 solcher Pakete (natürlich zu einem Paket zusam­men­ge­fasst) nach Deutschland impor­tiere. Wie ist es möglich, dass du auf Warenwerte inkl. Versand von unter 26EUR kommst. Selbst wenn die Sendung zollfrei ist bin ich immer noch bei 59EUR.

    Vielen, vielen Dank schonmal.

    Alles Gute!
    Daniel

    • Bastian
      Veröffentlicht am 16 November 2015 um 13:47 Uhr Antworten

      Hey Daniel,

      danke für die Blumen! Und sorry für die späte Antwort.
      Also es ist so: Du zahlst die Versandkosten ja direkt mit an den Hersteller. Die haben viel viel bessere Versandkonditionen. Du musst dich eigentlich nur bei DHL Express anmelden, um eine Kundennummer für den Import zu bekommen, um die Zollabwicklung denen zu übertragen und somit den Ablauf zu beschleu­nigen. Nicht um selbst bessere Versandkonditionen aus China nach Deutschland zu bekommen. Beantwortet das deine Frage?

      Beste Grüße
      Bastian

      • Daniel
        Veröffentlicht am 18 November 2015 um 11:35 Uhr Antworten

        Auf jeden Fall, vielen Dank! DHL riet mir die Samplebestellung über den Produzenten abzuwi­ckeln aber dann erübrigt sich das auch mit der größeren Bestellung.

        Beste Grüße,
        Daniel

      • Marc
        Veröffentlicht am 14 April 2017 um 15:37 Uhr Antworten

        Hi Bastian,
        wenn DHL die Abwicklung vom Import aus China übernimmt, übernimmt DHL dann auch den Versand der Ware zur Einlagerung bei Amazon?
        Kann man das irgendwie vorher festlegen ? Wenn ja, über Amazon oder DHL.

        Jedenfalls super infor­mativ was du hier alles aufführst.

        Vielen Dank dafür ????

        • Bastian
          Veröffentlicht am 02 Mai 2017 um 06:36 Uhr Antworten

          Hey Marc,
          das ist ja klassi­scher Door To Door Service, der von all jenen Versanddienstleistern angeboten wird. Ob die Ware zu dir nachhause geht, oder zu Amazon, macht für die keinen Unterschied und kostet auch nicht mehr.

          LG

          • Oliver Kälber
            Veröffentlicht am 18 Oktober 2017 um 09:30 Uhr

            Hallo Bastian, erst einmal schließe ich mich auch an. Sehr infor­mativ und du erklärst das auch gut. Vielen Dank !
            Ich selbst lese mich gerade erst in dieses Thema ein. Etwas was mir an diesem “Door to Door” nicht ganz klar ist. Wenn meine bestellte Wahre von Herstelle aus China, Indien, etc. direkt zu amazon geliefert werde soll, wie funktio­niert das dann mit dem EAN-Code ? An dem gibt es ja kaum ein vorbei. Ich hatte das so verstanden, ich muss mir halt einen Packen EANs kaufen, und klebe die dann selbst einzeln aufs Produkt. Kommt die Wahre direkt zu amazon (was ja sehr angenehm ist), hätte ich also keine EANs auf meinen Produkten und würde Ärger mit amazon bekommen. Kannst du mir da kurz erläutern ? Viele Dank und Gruß Oliver

          • Bastian
            Veröffentlicht am 18 Oktober 2017 um 15:49 Uhr

            Hallo Oliver, erstmal danke für’s Kompliment. Nein, das ist viel simpler. Du brauchst die EAN nur 1 mal zum Anlegen eines Produktes auf Amazon, aber nicht als Barcode auf dem Produkt. Da reicht Amazon die sogenannte FNSKU (kurz für: Fulfillment Network Stock Keeping Unit) oder meist einfach SKU genannt. Die kannst du im Backend deines Verkäufer Accounts einfach als PDF generieren, wenn du im Lagerbestand neben dem Produkt auf das Dropdown kickst wo “Artikeletiketten drucken” steht. Dann die PDF einfach per Mail an den Hersteller, der macht den Sticker auf jedes einzelne Produkt und schickt es für dich zu Amazon. Wenn keine Sticker drauf sind, wenn die Ware bei Amazon eintrifft, können die es zwar theore­tisch auch für dich labeln, aber erstens kostet das dann 15 Cent pro Einheit und verzögert und verkom­pli­ziert alles.
            Beste Grüße aus Panama
            Bastian

  • Tony
    Veröffentlicht am 28 Dezember 2015 um 17:50 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,
    erstmal vielen Dank für diesen super-detail­lierten Artikel sowie Deine gesamte Amazon-Reihe.
    Ich arbeite derzeit in Vollzeit und möchte es auch weiterhin tun. Dennoch möchte ich – in der restlichen Zeit- den Schritt ins FBA-Geschäft machen.
    Welche Gesellschaftsform muss ich beantragen?
    Reicht die Eintragung als Kleingewerbetreibender oder empfiehlst zusätzlich noch die Eintragung ins Handelsregister, womit ich ja die Rechte und Pflichten von Kaufleuten (z.B. doppelte Buchführung etc.) übernehme?
    Danke schon mal für Deine Antwort.
    Würde mich freuen wenn Du die Amazon-Reihe fortsetzen würdest 🙂

    Viele Grüße,
    Tony

    • Bastian
      Veröffentlicht am 30 Dezember 2015 um 05:01 Uhr Antworten

      Hey Tony,
      dank dir Mann. Also ich hab ein stink­nor­males Gewerbe angemeldet. Einzelunternehmen ohne Kleinunternehmerregelung. Mit der Regelung ist das mehr ne Hürde als Hilfe wenn man Waren impor­tiert. Außerdem gilt die nur bis 17.500€ jährlich UMSATZ. Nicht GEWINN. Und die sind dann schnell überschritten. Einen Eintrag ins Handelsregister brauchst du auch nicht.

      Allerbeste Grüße
      Basti

  • Julius Dattenberger
    Veröffentlicht am 18 Januar 2016 um 17:41 Uhr Antworten

    Sehr geiler Beitrag! Danke! Eine Frage hätte ich noch:
    Welche Trade Terms empfiehlst/verwendest du?

    Liebe Grüße
    Julius

    • Bastian
      Veröffentlicht am 30 Januar 2016 um 00:28 Uhr Antworten

      Hey Julius,

      welche Art von Trade Terms meinst du denn? Ist ja ein etwas pauschaler Begriff…

  • Daniel
    Veröffentlicht am 18 Januar 2016 um 22:14 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    vielen Dank für die detail­lierte Erklärung und den tollen Blogpost. Ich habe vor kurzer Zeit bei einem chine­si­schen Lieferanten ein Sample bestellt und dabei habe ich lediglich meine Adresse von zu Hause genannt. Zollabwicklung kam hier überhaupt nicht zur Sprache. Das Sample hat immerhin 60$ gekostet. Muss ich mich nun nachträglich beim Zoll melden und da etwas nachzahlen?

    Besten Dank für deine Hilfe im Voraus.

    Viele Grüße,
    Daniel

    • Bastian
      Veröffentlicht am 30 Januar 2016 um 00:26 Uhr Antworten

      Hey Daniel,

      nein. Der Zoll meldet sich schon bei dir, wenn er etwas haben will. Oft hast du Glück und musst nichts bezahlen, da die Chinesen einen geringen Warenwert auf dem Paket angeben. Klappt nicht immer, aber häufig hat man Glück. Und wenn nicht musst du beim Zollamt das Paket abholen, die Rechnung vorlegen und dann eben den richtigen Zollsatz zahlen. Also nix zu verlieren 😉

  • Daniel
    Veröffentlicht am 04 Februar 2016 um 18:20 Uhr Antworten

    Vielen Dank 😉

  • Michel
    Veröffentlicht am 05 Februar 2016 um 21:41 Uhr Antworten

    Sehr hilfreicher Beitrag, vielen Dank für die Infos! was mir bisher Angst macht, sind die ganzen Prüfzeichen, EU-Regelungen usw. Lässt sich irgendwie einiger­maßen leicht nachprüfen, welches Produkt welche Zertifizierungen und ähnliches braucht? Du selbst verkaufst ja auch Küchenutensilien, auch da gibt es zahlreiche Regelungen und Dokumentationspflichten was Höhstgrenzen der verar­bei­teten Stoffe betrifft etc da ansonsten Abmahnungen drohen. Hast du vielleicht einen Tipp wie du mit solchen bürokra­ti­schen Problemchen umgehst?

    • Bastian
      Veröffentlicht am 07 Februar 2016 um 13:45 Uhr Antworten

      Hi Michel,

      eine rechts­si­chere Auskunft kann ich dir da leider nicht geben. Ich orien­tiere mich dabei stets an der Konkurrenz und ordere oft eins derer Produkte um zu sehen, was auf deren Verpackungen steht. Ich achte bei Küchenartikeln mit Silikon z.B. darauf, dass sie BPA (Weichmacher) frei sind.

  • Julius
    Veröffentlicht am 07 Februar 2016 um 16:14 Uhr Antworten

    Übrigens, am Montag ist chine­si­sches Neujahr. Vergesst nicht, euren Herstellern zu gratu­lieren????

  • Daniel
    Veröffentlicht am 16 Februar 2016 um 11:20 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    habe vor einigen Tagen mit zwei Unternehmern über das FBA Konzept gesprochen und da kam auch das Thema Produkthaftpflicht zur Sprache. Gerade in Bezug auf Private Labeling tritt man ja als Hersteller auf. Ich wurde beim Gespräch darauf aufmerksam gemacht, dass wenn ich gerade Produkte aus China (aber auch ander­weitig) beziehe und weiter veräußere mich unbedingt mit eine Produkthaftpflicht absichern sollte. Die macht auch nur einige Promille vom Jahresumsatz aus.
    Könntest du mir hierzu eine Versicherung empfehlen? Der Markt ist voll von Maklern (auch sehr viele unzuver­läss­liche).

    Vielen Dank schonmal.

    Beste Grüße,
    Daniel

    • Bastian
      Veröffentlicht am 16 Februar 2016 um 17:31 Uhr Antworten

      Hallo Daniel,
      das stimmt. Aber unabhängig von der Versicherung würde ich schonmal das Haftungsrisiko dadurch beschränken, risikoarme Artikel zu verkaufen. Auch wenn sich z.B. mit Supplements sehr gutes Geld verdienen lässt, wäre das kein Markt den ich in Betracht ziehen würde. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

      Wenn du eine Unternehmenshaftpflicht abschließt, betrifft das auch die Produkte die du verkaufst. Lass dich da bei der GOTHAER beraten. Die haben gute Angebote.

      Beste Grüße aus Rio.

  • Daniel
    Veröffentlicht am 24 Februar 2016 um 12:38 Uhr Antworten

    Vielen Dank. Nachdem ich mir ein paar Angebote angeschaut habe, werde ich mich nun auch für Gothaer entscheiden.

    Beste Grüße,
    Daniel

  • Daniel
    Veröffentlicht am 16 April 2016 um 09:57 Uhr Antworten

    Hey basti,

    Wäre es nicht günstiger sich bei Produkten wo keine Versandkosten drauf sind sich diese alle separat als brief­sendung zukommen zu lassen? Dadurch wurde massive Zollgebühren und einfuh­um­satz­steuer sparen! Ist zwar mühsam für China (verpacken) und Amazon (auspacken) aber is mir ja egal 😛

    • Bastian
      Veröffentlicht am 17 April 2016 um 09:21 Uhr Antworten

      Hey Daniel,
      die Frage ist ja “Wieso sind da keine Versandkosten drauf?”. Weil diese in dem Fall schon im Preis stecken. Der Stückpreis ist in dem Fall eben um die Versandkosten höher. Anders würde es ja für den Verkäufer keinen Sinn machen. Davon abgesehen geht es mir bei meinem FBA Business ja um eigene Produkte., also Private Labeling. Und die kriegt man nur in höheren Stückzahlen herge­stellt.

      Außerdem ist es für dich auch viel mehr Arbeit. Du musst dann für jede einzelne Einheit einen Versandauftrag innerhalb deines Seller Central Backends erstellen.

  • patryk
    Veröffentlicht am 09 Mai 2016 um 09:59 Uhr Antworten

    hallo bastian,
    wie sieht es eigentlich mit der verpa­ckung, bzw. beipack­zettel aus. müssen die dementspre­chend ins deutsche umgesetzt werden oder sind sie es in der regel bereits schon oder kann man das produkt quasi direkt weiter­ver­kaufen ohne was an der verpa­ckung oder der gebrauchs­an­weisung zu verändern?
    beste grüße
    p.

    • Bastian
      Veröffentlicht am 17 Mai 2016 um 01:32 Uhr Antworten

      Hey Patryk,
      das hängt ja ganz vom Produkt ab, ob überhaupt was dran oder drauf muss. Wenn man nicht weiß was drauf muss, kann man sich auch z.B. Konkurrenzprodukte bestellen, um zu sehen was die drauf haben. Lässt sich ja 30 Tage umtau­schen 😉
      Die Hersteller legen Beipackzettel oft gar für lau bei, wenn du ihnen die Texte lieferst 🙂

  • Jules
    Veröffentlicht am 10 Juni 2016 um 09:20 Uhr Antworten

    Hi Bastian,

    definitiv ein guter Artikel und hilfreich. Mir macht gerade das Thema Sample-Order mehr Kopfzerbrechen als die Main Order (die kommt FOB per Schiff und wird per Agent gehandelt). Ich versuche gerade heraus­zu­finden, ob es zwingend nötig ist, ein DHL Express Konto zu eröffnen und eine entspre­chende Nummer zu haben, oder nicht. Mein Supplier sendet die Samples halt auch mit DHL Express. Bis dato bin ich aber davon ausge­gangen, er schickt sie einfach so und dekla­riert sie klar als Samples (notfalls Gift, sehe ich aber von ab). Auf der anderen Seite will ich natürlich auch keine Zeit verlieren, ganz klar.
    Ist der Weg mit DHL Express Konto klar zu empfehlen?

    Ansonsten – Spitzenblog! Weitermachen 😉

    • Bastian
      Veröffentlicht am 10 Juni 2016 um 16:04 Uhr Antworten

      Hey Jules,

      ich persönlich bevorzuge FedEx. In der Regel bieten sie für Samples aber DHL Express an, da es natürlich viel schneller geht als über den regulären Postversand und es eben schneller zur richtigen Bestellung kommen kann. Ist aber alles Verhandlungssache. Musst ihm nur sagen was du willst…

      Liebe Grüße

  • Manuel
    Veröffentlicht am 26 Juni 2016 um 14:20 Uhr Antworten

    Hi und wieder mal danke für den hilfreichen Artikel.

    Ein paar Fragen:

    1. Was genau spricht deiner Meinung nach gegen die Kleinunternehmerregelung, die dir als Kleinunternehmer ja im Prinzip einen Wettbewerbsvorteil verschafft und beim Verkauf an Privatkunden, soweit ich weiß, keinen Nachteil hat.

    2. Wie wahrscheinlich ist es, dass es beim Zoll Probleme aufgrund mangelhaft dekla­rierter Waren (z. B. Schmuck oder Klamotten, wo man nicht genau weiß, welches Material es ist o. Ä.)?
    Muss man den Sellern diesbe­züglich eine besondere Vorgehensweise kommu­ni­zieren?

    Grüße!

  • Jürgen
    Veröffentlicht am 30 September 2016 um 12:02 Uhr Antworten

    Hallo Bastian

    tolle Artikel, mit viel Fleiß und Mühe geschrieben.
    Da Du im Bereich Küchenartikel und Tierartikel arbeitest, meine Frage wie hoch sind hier die Zölle im Durchschnitt.
    Die Versandkosten haben mich geschockt, je 170 US$ pro Paket mit 50 Artikeln ist schon ne Menge.
    Trotz allem werde ich einen Versuch starten.

    Nochmals Danke für die Anregungen.

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Oktober 2016 um 12:27 Uhr Antworten

      Hey Jürgen, dank dir vielmals.
      Also man kann nicht pauschal nach Nische einen Zollsatz benennen, weil es mit den genutzten Materialen zusam­men­hängt. Und auf den Seiten der europäi­schen Zollunion kriegt man nur Kopfschmerzen und weiß nicht wirklich, ob man die richtige Zollklasse gefunden hat. Ich nutze diese viel intui­tivere Seite zum Berechnen der zu erwar­tenden Zollgebühren. https://​www​.dutycal​cu​lator​.com/
      Super Ding. Aber nach ein paar Anfragen kosten­pflichtig.

      Richtwert für Luftfrachtkosten: $6/kg

  • Farzad.N
    Veröffentlicht am 15 Oktober 2016 um 09:08 Uhr Antworten

    Moin Moin Bastian,
    Vielen Dank für dein super infor­mative Beitrag!
    Ich möchte neben­be­ruflich in ein Onlineshop artikel vertreiben.

    Ich möchte im Anfangszeit versetzt Ware aus China unter einem Warenwert von 150€ (invl Versand) bestellen um Zollgebühren zu übergehen. Ist das auf Dauer möglich? Kann es Zoll erfahren und wenn sie es rauskriegen ist es illegal?

    Grüße aus Hamburg

    • Bastian
      Veröffentlicht am 21 Oktober 2016 um 02:28 Uhr Antworten

      Hallo Farzad,

      solange du unter den Freigrenzen bleibst, ist das ja nix illegales. Aber ich denke, dass der Versand dich dann immer teurer kommt, wenn du die Waren immer in kleinen Mengen bestellst. Und der zählt ja mit zum Gesamtwert der Bestellung.

      LG

  • Felix Schmüser
    Veröffentlicht am 13 Dezember 2016 um 14:50 Uhr Antworten

    Hallo Basti,

    witklich ein super Beitrag mit guten Tipps !
    Ich habe vor, mit Amazon FBA durch­zu­starten und habe bereits ein Sample im Wert von
    120 dollar rausge­sucht, jedoch ist meine Gewerbeanmeldung noch nicht beim Amt einge­gangen. Ich habe also noch keine Eori Nummer. Kann ich denn das Sample auch schon ohne Eori Nummer bestellen ?

    Viele Grüße

    Felix

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Februar 2017 um 09:10 Uhr Antworten

      Hey Felix,

      sorry für die späte Antwort (Spam Filter). Ja das kannst du auch als Privatperson bestellen.

      LG

  • Thomas
    Veröffentlicht am 14 Dezember 2016 um 06:33 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    hab vielen Dank für deine infor­ma­tiven Beiträge.
    Ich hätte da auch mal eine kleine Frage zu dem Thema.
    Ich habe vor knapp einem Monat gewerblich Waren aus China impor­tiert. Warenwert 1200€ und Versand 500€.
    Der Import lief mit TNT reibungslos und schnell.
    Jedoch habe ich bis jetzt noch keine Rechnung vom Zoll erhalten. Kommt die noch oder sollte ich mich mal beim Zoll oder bei TNT melden? Ich will ja schon meine Gebühren und Steuern zahlen. Soll ja alles rechtens sein.
    Mfg Thomas

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Februar 2017 um 09:09 Uhr Antworten

      Hey Thomas,

      du kannst dir sicher sein, dass sich der Zoll meldet, wenn er Geld von dir haben will 🙂

      LG

  • Sven
    Veröffentlicht am 20 Dezember 2016 um 11:11 Uhr Antworten

    Hallo zusammen,

    also das mit dem Import ist ja nun gar nicht so einfach wie es hier darge­stellt wird. Wie sieht es zum Beispiel mit der Ausfuhrgenehmigung und der Anmeldung beim Zoll aus – ab 1000 Euro Zollwert ist die doch zwingend erfor­derlich oder? Und welche Dokumente müssen dem Zoll eigentlich vorliegen? Ursprungserklärung ist ja nur eines sowie die Commercial Invoice.
    Ach und nicht zu vergessen, Produkthaftung – wer glaubt eine Produkthaftpflich sichert dich ab, der täuscht sich gewaltig. Ihr seit als Importeure vollum­fänglich haftbar und müsst dafür Sorge tragen, dass ALLE Gesetze (national) und europäisch einge­halten werden und die Konformität gegegeben ist.
    Darüber schreibt nur leider keiner. oder?

    Viele Grüße

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Februar 2017 um 09:03 Uhr Antworten

      Hey Sven,
      also ich hab noch nie selbst eine Zollanmeldung gemacht. Wenn ich einen Versanddienstleister wie FedEx nutze, dann machen die das ja für mich. Und bei Seefracht arbeite ich mit Freighthub​.com. Da verhält es sich genau so.

      Und eine Produkthaftpflicht ist nochmal ein ganz anderes Thema. Zunächst einmal müsste man unter­scheiden zwischen Unternehmenshaftpflicht und Produkthaftpflicht. In manchen Fällen reicht eines von beidem, da sich gewisse Aspekte überschneiden. Kann man aber nicht pauschal beant­worten. Außerdem geht es in diesem Artikel ja – wie der Name schon sagt – um den Import. Jedoch kann ich sagen, dass ich bewusst nur sehr risikoarme Produkte verkaufe, da im Zweifelsfall auch eine Versicherung mich nicht schützt.

  • Manuela
    Veröffentlicht am 20 Dezember 2016 um 18:13 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    danke für die schöne Ausführung.
    Ich habe eine Frage zu Steuern.

    Angenommen ich bestelle etwas bei Aliexpress aus China, in der Regel ist es dann so, dass man dann keine Rechnung bekommt.
    Weißt du wie sich das verhält beim Steuerberater, man muss ja als Gewerbetreibender immer einen Beleg vorweisen können. – Der einfache Kontoauszug wird nicht reichen schätze ich, weiss du da mehr?

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Februar 2017 um 08:59 Uhr Antworten

      Hallo Manuela,
      also ich frage den Hersteller einfach nach einer Rechnung und bekomme diese dann auch immer. Außerdem kannst du die Transaktionsübersicht ja selbst ausdrucken. Ist zwar keine formelle Rechnung, aber mein Steuerberater kann damit arbeiten.

      LG

  • Ma San
    Veröffentlicht am 12 Januar 2017 um 11:23 Uhr Antworten

    Hi Bastian,
    what to say, muchisimas gracias für dieses Artikel, der für mich wie gerufen kam. Ich habe gerade meine ersten Samples aus China bekommen und versuche jetzt heraus­zu­finden, wie viel ich bestellen muss damit sich das ganze lohnt……Aber es wird. ag mal, hast du noch Tipps wie man die Waren kennzeichnen muss. Sollte bei einem Produkt vermerkt sein, dass es zum Beispiel in China herge­stellt wurde bzw. aus welchem Material es besteht? “Work smart, not hard”, sehr sehr guter Satz!
    LG, Martin

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Februar 2017 um 07:22 Uhr Antworten

      Hey Martin,
      dank dir. Meinst du auf der Verkaufsverpackung, oder für die Zollabwicklung?

      LG
      Bastian

  • Andreas
    Veröffentlicht am 11 Februar 2017 um 21:38 Uhr Antworten

    Meine Erfahrungen mit EMS und GdSk sind ähnlich: da kann ich auch nur von abraten. Ausgesprochen guter Artikel, übrigens! Der wird recht häufig auf gutefrage​.net bei Importfragen verlinkt. Das spart ne Menge Arbeit beim Antworten. Danke dafür 🙂
    LG

  • Atila
    Veröffentlicht am 18 Februar 2017 um 09:21 Uhr Antworten

    Hallo dankefür dein sehr detalierte Beitrag. / Ich möchte mit e commerce anfangen und Kosmetische Spiegelkommoden und änhliches aus China bestellen.

    Werde erst Kleingewerbeanmelden dann den EORI Nummer bestellen.
    Was kannst du mir auf meinen neuen Weg empfhelen ? Wie kann ich am besten machen/starten ?
    Was muss ich bzgl. Bürokratie / Handel mit Chinesen / anmeldung hier in DE usw beachten ? vielen dank.

    Desweiteren möchte ich fragen ob man dich auch privat anschreiben kann ?

    • Bastian
      Veröffentlicht am 18 Februar 2017 um 12:37 Uhr Antworten

      Hi Atila,
      das sind doch recht viele Fragen, um das in einem Kommentar alles beant­worten zu können, da man da etwas mehr in die Tiefe gehen muss und man es auch indivi­duell betrachten muss. Gern kannst du dich für eine Skype Session anmelden und wir besprechen alles.

  • Sebastian
    Veröffentlicht am 19 Februar 2017 um 13:17 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    kannst du ein paar pi x Daumen Raten fuer Luftfracht und Seefracht nennen, z.B. 4-5 EUR / kg Luftfracht etc. Und auch die Dauer.

    Kannst du Logistikdienstleister empfehlen?

    Danke vorab und viele Gruesse
    Sebastian

    • Bastian
      Veröffentlicht am 22 März 2017 um 04:28 Uhr Antworten

      Hey Sebastian,

      Standardwert sind im Schnitt etwa $6/KG bei Luftfracht. Ich arbeite da eigentlich immer mit FedEx.

      Liebe Grüße

  • Gerd
    Veröffentlicht am 17 März 2017 um 14:00 Uhr Antworten

    Moin Bastian,

    Respekt das du hier dein Wissen mit der Allgemeinheit teilst. Ist ja nicht selbst­ver­ständlich…
    Dafür ein herzlichen Dank von meiner Seite aus.
    Um es aus meiner Sicht zusammen zu fassen:

    Bestellung aus China getätigt
    EORI Nummer muss ich schon vorher dem Hersteller in China übermitteln oder an einen Logistiker ( Asia Logistik, DHL, o.Ä. )
    Logistiker macht die Zollabfertigung und holt die Ware von Hafen ab ( Free Shopping heisst ja sicherlich z.B. Anlieferung Terminal Hamburg ) der Rest Anlieferung Adressat muss extra bezahlt werden.
    Zoll meldet sich fast immer nach der Lieferung, wenn durch Logistiker geliefert?

    Nicht so einfach den Anfang zu finden. Es wird bestimmt noch Lehrgeld bezahlt werden. 🙂

    Danke für die Hilfestellung

    • Bastian
      Veröffentlicht am 22 März 2017 um 03:53 Uhr Antworten

      Hey Gerd,
      danke. Also die EORI Nummer musst du dem Hersteller nicht übermitteln. Aber sobald die Ware hier in Deutschland eintrifft, wird der Logistiker, bspw. FedEx, diese bei dir erfragen. Zumindest sofern es ein gewerb­licher import ist. Bei nem Sample könnte es ja auch für den Privatgebrauch sein. Da fragt dich keiner nach der EORI Nummer.
      Bei Luftfracht kannst du also z.B. deine EORI Nummer direkt im Kundenaccount hinter­legen. Dann läuft die Verzollung und der Weiterversand automa­tisch ab.
      Bei Seefracht hingegen KANN man die Verzollung auch komplett selbst machen, würde ich aber keinem empfehlen. Da würde ich dir http://​www​.freighthub​.com empfehlen. Die regeln für dich ALLES, von der Abholung beim Supplier in China, bis hin zur Zustellung zu Amazon.

      Liebe Grüße.
      Bastian

  • Gerber Eduard
    Veröffentlicht am 18 April 2017 um 14:58 Uhr Antworten

    Hallo.
    Mein Bruder und ich führen ein kleines Unternehmen.
    Wir verkaufen seid 10 Jahren Bauelemente wie Fenster Türen Treppen etc.
    Nun wollen wir Aluminium Terasenüberdachungen aus China einkaufen und wissen ehrlich gesagt nicht,
    wie das läuft mit den Zollgebühren.
    Es geht um Summen von 30.000€ bis 50.000 € Einkaufswert.
    Worauf haben wir zu achten?

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Mai 2017 um 06:32 Uhr Antworten

      Das ist eine etwas sehr allgemein gestellte Frage. Da würde ich mal eine Agentur ansprechen, die sich mehr mit so großen Mengen auskennen. Ich source ja weit kleinere Produkte. Versuche es mal bei http://​asia​-logistics​.de/

  • D-Dumper
    Veröffentlicht am 18 April 2017 um 22:31 Uhr Antworten

    daß DHL keine Gebühren für die Zollabwicklung verlangt ist nicht mehr aktuell. Bei mir ist vor kurzem ein Brief reinge­flattert wo drin steht, daß 28,50 Euro dafür berappt werden müssen. Noch dreister war, daß der Warenwert incl. Versand (nachweislich) deutlich unter 22 Euro lag. Daher habe ich die Annahme verweigert. Keine Ahnung was das Problem war, denn weder ein Grund, Absender oder gültige Sendungsnummer (im Schreiben als Identcode bezeichnet) wurde angegeben. Hotline gab sich ratlos und leitete mich an eine andere Nummer weiter, wieder ratlos und mich zurück an die erste weiter­ge­leitet. Ende vom Lied: Ware weg, Stress mit dem Verkäufer im China…

  • Ella
    Veröffentlicht am 22 April 2017 um 03:17 Uhr Antworten

    Hallo!
    Ich betreibe einen kleinen Onlineshop mit Modeschmuck. Meine Ware beziehe ich ebenfalls aus Fernost – nur das diese (seit meinem letzten Umzug) direkt zu mir nach Hause kommt und ich seither nicht mehr zum Zollamt musste. Heißt das, dass ich die Ware wirklich gar nicht beim Zoll anmelden muss? In meinen Augen ist der Zug für den Zoll nach Erhalt ja abgefahren oder? Der Wert der jewei­ligen Paketsendungen bewegt sich im Bereich von 10-80€, da ich viele unter­schied­liche Händler habe. Lg

  • Bastian_N.
    Veröffentlicht am 22 April 2017 um 13:00 Uhr Antworten

    Zitat von D-Dumper, vom 18 April:
    “daß DHL keine Gebühren für die Zollabwicklung verlangt ist nicht mehr aktuell. Bei mir ist vor kurzem ein Brief reinge­flattert wo drin steht, daß 28,50 Euro dafür berappt werden müssen…..”
    Zumindest die Kapitalbereitstellungs-Provision in Höhe von 2% mindestens 11,90€ kann man vermeiden, wenn man DHL (_Express) eine Sepa-Lastschriftmandat erteilt. Ob damit aber die/eine Zollabfertigungs-Bearbeitungsgebühr von DHL Express Dresden enf´tfällt, möchte ich noch wissen… Ansonste denke ich INTERNET SELBSTVERZOLLUNG bei Benutzung von EMS und GDSK , dann müssten die Gebühren entfalllen….

  • Bastian_N.
    Veröffentlicht am 22 April 2017 um 13:48 Uhr Antworten

    Veröffentlicht um 13:00h, 22 April Antworten
    Zitat von D-Dumper, vom 18 April:
    „daß DHL keine Gebühren für die Zollabwicklung verlangt ist nicht mehr aktuell. Bei mir ist vor kurzem ein Brief reinge­flattert wo drin steht, daß 28,50 Euro dafür berappt werden müssen…..“

    http://www.pedelecforum.de/forum/index.php?threads/selbstverzollung-bei-akkuimport-aus-china-spart-ca-25%E2%82%AC-geb%C3%BChren.15153/
    Zumindest die Kapitalbereitstellungs-Provision in Höhe von 2% mindestens 11,90€ kann man vermeiden, wenn man DHL Express ein Sepa-Lastschriftmandat erteilt. Ob damit aber die/eine Zollabfertigungs-Bearbeitungsgebühr von DHL Express Dresden entfällt, möchte ich noch wissen… Ansonsten denke ich müssten eine bei Benutzung von EMS (China) und GDSK (Deutschland) und einer INTERNET SELBSTVERZOLLUNG die Gebühren entfallen, es sei denn, der Zoll will das Paket öffnen, dann assis­tiert GDSK gegen Gebühr. http://​www​.sat1​.de/​t​v​/​a​k​t​e​-​2​0​-​1​1​/​v​i​d​e​o​/​a​e​r​g​e​r​-​m​i​t​-​d​e​m​-​z​o​l​l​-​c​lip

  • Bastian_N.
    Veröffentlicht am 22 April 2017 um 14:04 Uhr Antworten

    Ich zitiere mich hier mal selbst von früher und woanders, hatte das alles vergessen:

    Thema: DHL Express und der Zoll am Flughafen Leipzig:

    Nun habe ich meine Tracking Nummer aus China und wieder bei der Dame von DHL-Express angerufen, um so wie gedacht und in diesem Beitrag: http://​www​.pedel​ec​forum​.de/​f​o​r​u​m​/in…ndlich-bergtauglich.26287/page-36#post-498228 beschrieben, zu verfahren.
    Die Auskunft war falsch.
    DHL darf unver­zollte Ware durch das Land trans­por­tieren. DHL-Express ist eine von DHL unabhängige Firma, die zwar auch der Post gehört, aber sie darf unver­zollte Ware nicht durch Deutschland trans­por­tieren.

    Dafür scheint es aber eine bessere Lösung für jedermann zu geben, mit der man die von DHL-Express erfundene “Kapitalbereitstellungs-Provision” (mindestens 10 Euro + MWST bzw. mindestens 2% vom Rechnungswert + MWST) vermeidet. Ich verfahre jetzt wie unter Punkt 3 in folgendem Link beschrieben und hoffe das es klappt:

    http://​www​.android​-hilfe​.de/​e​r​f​a​hru…stellungsprovision-dhl-express-anpassung.html

    d.h. ich erteile DHL-Express ein Lastschriftsmandat, damit sie die Zollgebühren (auf den Warenwert, nicht auf die Frachtkosten China-Deutschland) und für die Einfuhrumsatzsteuer (auf Warenwert + Frachtkosten) direkt von meinem Konto abbuchen können. Die Verzollungs-Bearbeitungsgebühren für DHL Express habe ich angeblich schon mit der

    Frachtkosten-Überweisung nach China

    bezahlt, sagte man mir am Telefon.

    Ciao Schwipp

  • Bastian_N.
    Veröffentlicht am 22 April 2017 um 14:59 Uhr Antworten

    Langer Suche kurzes Resultat:
    hier auf den letzten beiden Seiten (9 und 10) nachlesen, wie man als gewerblich Handelnder mit DHL Express nach Deutschland ohne in Deutschland zusätzlich anfal­lende Gebühren impor­tiert (1. Importanweisung an DHL erstellen und 2:. SEPA-Basislastschrift für mehrmalige Nutzung erteilen)

    http://​www​.android​-hilfe​.de/​t​h​e​m​a​/​v​e​r​m​e​i​d​u​n​g​-​d​e​r​-​k​a​p​i​t​a​l​b​e​r​e​i​t​s​t​e​l​l​u​n​g​s​p​r​o​v​i​s​i​o​n​-​d​h​l​-​e​x​p​r​e​s​s​-​a​n​p​a​s​s​u​n​g​.​5​8​6​8​9​4​/​p​a​ge-
    10#post-10427748

    Gruß!

  • Udo
    Veröffentlicht am 04 Mai 2017 um 14:18 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    hast Du Erfahrungen damit was man einen OPP-Bag (Platikbeutelverpackung) für Gefahrenhinweise (z.B. Erstickungsgefahr für Kinder) drucken / kleben muss? Ich habe gehört Amazon verlangt sowas. Falls ja, macht das Dein hersteller, oder lässt man das von Amazon (gegen Gebühr) erledigen?

    Danke, und viele Grüße,
    Udo

  • Ronny S.
    Veröffentlicht am 17 Mai 2017 um 07:02 Uhr Antworten

    Hallo Basti,
    bin auf deinen Blog aufmerksam geworden und wollte mich bedanken für die wertvollen Infos für das Importieren von Waren aus China. Nun habe ich eine spezielle Frage:

    Ich Importiere soeben aus China! Warenwert etwa 20k€ – Welche Dokumente muss ich bereit­halten die die tatsäch­lichen Preise erläutern? Die Chinesen wollen ja immer weniger auf die Rechnung schreiben und uns somit etwas gutes tun ???? Wenn der Zoll das en detail anhand von beglau­bigten Überweisungen o.Ä. sehen will hat man schnell nen Steuerbetrug an der Backe…

    Danke für die Info im Voraus

  • Farzad N.
    Veröffentlicht am 08 Juli 2017 um 13:00 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    Danke noch mal für deinen Beitrag!

    ich möchte Waren aus China bestellen, leider weis ich nicht für welche Waren welche test reporte bzw. Zertifikate notwendig sind. (z.B. Kunststoff Küchenartikeln müssen Weichmacherfrei sein, Schmuckartikel müssen Bleifrei etc.). Gibt es eine Internetseite in der man solche Informationen nachlesen kann? Wenn nicht woher weis ich für welches Produkt welche Zertifikate notwendig sind. Von der Zollbehörde habe ich diesbe­züglich keine Antworten erhalten. Danke dir im Voraus!

    • Bastian
      Veröffentlicht am 03 August 2017 um 09:54 Uhr Antworten

      Hallo Farzad,

      das Thema ist allgemein recht schwer zu recher­chieren. Ich kann dir den Certification Online Kurs von Manuel empfehlen. Ist zwar auf Englisch, aber auch alles für Europa abgedeckt.

      Beste Grüße
      Bastian

  • Martin St
    Veröffentlicht am 13 August 2017 um 20:05 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,
    Sehr geiler Beitrag. Genau nach so was habe ich gut 2wochen lang gesucht. Die zollseite eine reine Katastrophe… IHK seiten so lala bis geht so… Aber dein post bündelt alles super. Bis auf Zertifikate, aber OK das ist auch super speziell.
    Grasse
    Martin

  • Claudio
    Veröffentlicht am 02 September 2017 um 15:46 Uhr Antworten

    Hallo Bastian, ich habe zum ersten mal was aus china bestellt haupt­sächlich Designer Kleidung für mich und weil mir alles billiger vorge­kommen ist als hier bei uns hab ich richtig viel bestellt, der zoll hat meine packete aufge­macht und gesehen was drinen ist und wollen von mir die Zahlungsbestätigung und die Bestellungsliste, weil ich nicht gewusst habe was die genau meinen habe ich da bei dhl angerufen und nachge­fragt. Dann hat mir der Service Mitarbeiter ein wenig angst gemacht als er gefragt hat ob das den authen­tische Ware ist oder nicht und das ich da probleme kriegen kann falls es keine authen­tische ware ist. Auf der webseite wo ich bestellt habe steht jedoch nichts das es sich nicht authen­tische ware handelt. Aber komisch ist schon das es viel billiger ist als bei uns. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher, hättest du einen tipp für mich was ich tun könnte ?

  • Stephan
    Veröffentlicht am 23 September 2017 um 23:41 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    vielen Dank für deine wirklich extrem hilfreichen Beiträge!

    Ich habe aller­dings noch eine Sache, die mich hinsichtlich des Imports unsicher macht.
    Schaut man sich auf englisch­spra­chigen Blogs, die den Import aus China betreffen, um, dann stößt man auf die Abgrenzung zwischen Air Freight und Air Courier. Auf ebendiesen Seiten findet man dann ausführ­liche Kalkulationen, die darauf hinweisen, dass Air Courier in der Regel wesentlich günstiger ist. So wie ich das verstanden habe, wird bei Air Freight nur an den inlän­di­schen Flughafen geliefert. Von dort aus muss dann der Transport an die Haustüre organi­siert und zusätzlich bezahlt werden. Beim Air Courier hingegen wird direkt door-to-door geliefert.
    Auf deutsch­spra­chigen Blogs habe ich dagegen bisher nichts gefunden, dass auf eine dahin­ge­hende Problematik hinweisen würde. Auch auf der deutschen DHL-Seite war (für mich) nichts ersichtlich, vielmehr findet man dort fast ausschließlich door-to-door Angebote.

    Ich frage mich jetzt, ob das an sprach­tech­ni­schen Gründen liegt oder einige Versandarten schlichtweg nicht in Deutschland angeboten werden. Oder ob ich bei der Sache etwas übersehe und/oder nicht verstehe.
    Mir fällt es jeden­falls ziemlich schwierig, mich im Versanddschungel zwischen Courier, Freight, Express zurecht­zu­funden.

    Hintergrund der Frage ist, dass ich gerade bei der Samplebestellung bin. Selbstverständlich will ich es vermeiden, beim Versand eine böse Überraschung zu erleben, sodass nur zum Flughafen geliefert wird und/oder ich nachträglich zusätz­liche Kosten von dort zur Haustüre übernehmen muss. Sei es, weil der chine­sische Zulieferer und ich unter dem selben Begriff etwas anderes verstehen. Oder schlichtweg weil ich mich missverständlich/falsch ausdrücke.

    Es wäre toll, wenn du hier etwas Licht ins Dunkel bringen könntest. Merci!

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Oktober 2017 um 20:37 Uhr Antworten

      Hey Stephan,
      bei den typischen Versanddienstleistern wie DHL, FedEx etc. ist es immer Door to Door, wenn du nicht etwas anderes ausmachst. Für die Sample Bestellung kann ich dir auch empfehlen, auf Alibaba noch Consolidation services zu suchen. Einfach in der Suchleiste eingeben. Da gibt es viele. Die geben dir eine chine­sische Adresse und du kannst ganz billig dann mehrere Samples von verschie­denen Herstellern dorthin schicken lassen. Der Consolidation Service sammelt dann die Samples und sendet alles zusammen in einem Paket, so dass du Versandkosten sparst.

      Beste Grüße
      Bastian

  • Paul
    Veröffentlicht am 26 September 2017 um 14:16 Uhr Antworten

    Hi Bastian, vielen Dank für deinen hilfreichen Beitrag. Kann ich davon ausgehen, dass das Finanzamt Aliexpress Rechnungen anerkennt?

    • Bastian
      Veröffentlicht am 02 Oktober 2017 um 20:30 Uhr Antworten

      Hallo Paul,

      also bisher gab es bei mir keine Probleme, aber dass das immer und bei jedem Finanzamt der Fall ist, dafür kann ich meine Hand nicht ins Feuer legen.

      LG
      Bastian

  • Atila
    Veröffentlicht am 06 Oktober 2017 um 14:39 Uhr Antworten

    Vielen Dank für diesen Artikel.

    Ich möchte aus China ( Powerbanks / iPhone Zubehöre … ) Kosmetikschränke bestellen.
    Steige neu ein

    Was kannst du mir empfehlen wie sollte ich am besten Vorgehen ?

    Du kannst gerne auch privat antworten unter :

  • Sefa
    Veröffentlicht am 05 Dezember 2017 um 14:22 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    ich weiss du kriegst es von jedem zu hören, aber wirklich super Seite 🙂

    Kurz zu meinem Vorhaben:

    Ich lasse in China Autoteile produ­zieren für eine relativ kleine Nische. Ich habe auch jemanden in China der sich mit den Firmen etc. in Verbindung setzt und diese auch besucht und den Stand aufnimmt.
    Nun habe ich 100 Teile eines bestimmten Artikels nach Erhalt und check der Sample parts bestellt.
    Der Preis beläuft sich auf 75€ je Teil, sprich die erste Bestellung läuft über 7500€
    Nun bin ich irgendwie durch­ein­ander und überfordert mit dem weiteren Ablauf was Transport und Zoll angeht.
    EORI Nummer habe ich bereits beantragt, auf Nachfrage hat mir die Dame gesagt das ich diese auch nachreichen kann unter Vorlage das diese in Bearbeitung ist. Ich habe die Kleinunternehmerregelung beansprucht auf Rat meines Steuerberaters Fehler???? Nichtsdestotrotz müssen die Dinger nun hierhin. Dein Vorschlag Fedex, kein Thema, aber wie genau? Kümmere ich mich von hier aus oder macht das mein Mann bzw. die Firma in China? Oder läuft das parallel? Wie machst du das mit deinem Fedex account? Was muss ich berück­sich­tigen und welche Daten und Unterlagen brauche ich und wem muss ich diese zur Verfügung stellen?

    Mit freund­lichem Gruß aus dem Sauerland

    Sefa Özbilgin

    • Bastian
      Veröffentlicht am 11 Dezember 2017 um 23:58 Uhr Antworten

      Hey Sefa,
      erstmal danke für dein Kompliment.
      In deinem Fall lässt sich das nicht ganz pauschal beant­worten, da es ja auch vom Gewicht der Ware abhängig ist, ob sich eher Luftfracht oder Seefracht eignet. Die Kleinunternehmerregelung ist beim Import an sich ne gute Sache. Du bekommst zwar die Einfuhrumsatzsteuer die du entrichten musst nicht zurück, darfst ja aber beim Verkauf die MwSt. behalten. Heißt du zahlst die 19% bei Einfuhr ja auf den Einkaufspreis und darfst später aber 19% vom Verkaufspreis behalten. Insofern machst du ja Gewinn dabei. Zum Versand schick mir nochmal ne Mail. Dann kann ich dir ne Audio schicken. Geht einfacher und schneller 😉

      Beste Grüße aus Medellín, Kolumbien.
      Bastian

  • Luca
    Veröffentlicht am 03 Januar 2018 um 12:06 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,

    vielen vielen Dank für deine Arbeit hier. Ich bin total inspi­riert und motiviert verschiedene Sachen auszu­pro­bieren. Eine Frage habe ich aber noch:
    Ist eine Unternehmensgründung für Amazon FBA oder z.B. Spreadshirt von Anfang an zwingend notwendig? Auch wenn noch nicht wirklich Einnahmen fließen?
    Dankeschön für deine Hilfe.

    • Bastian
      Veröffentlicht am 04 Januar 2018 um 10:25 Uhr Antworten

      Hey Luca,
      dank dir vielmals für dein Kompliment.
      Ja, wenn du eine Gewinnerzielungsabsicht hast, dann musst du auch ein Gewerbe anmelden.

      LG aus Bangkok
      Bastian

  • Andreas Mildner
    Veröffentlicht am 20 Januar 2018 um 12:18 Uhr Antworten

    Sehr guter Artikel, vielen Dank.
    Eine Frage,: Ich möchte in China bestellen und direkt zu meinem Kunden liefern lassen. Wie kann ich sicher­stellen, dass ich bezüglich Verzollung kontak­tiert werde und nicht mein Kunde?

    • Bastian
      Veröffentlicht am 22 Januar 2018 um 07:21 Uhr Antworten

      Hey Andreas,
      der Empfänger ist derjenige, der dann auch vom Zollamt für entste­hende Gebühren angeschrieben wird. Deshalb besser unter der Freigrenze bleiben.
      LG
      Bastian

  • Fikret Kaya
    Veröffentlicht am 17 März 2018 um 22:39 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,
    erstmal danke für deine bemühungen, echt cool deine infos. Habe da eine kurze frage mit den Etiketten, so wie ich verstanden habe kommt das FNSKU auf die einzelne verpa­ckungen von produkten. Welcher Etikett kommt aber auf das Karton (Paket) wo der Hersteller an uns versenden soll?

    LG
    Fikret

    • Bastian
      Veröffentlicht am 18 März 2018 um 07:19 Uhr Antworten

      Hey Fikret,
      dank dir. Für das Versandetikett erstellst du einen Versandauftrag innerhalb des Seller Central Backends. Aber ohne Frankierung. Nur als Adresslabel. Denn den Versand zahlst du mit den Warenkosten an den Supplier. Ist idR. günstiger, als selbst den Versand zu zahlen.
      Beste Grüße aus Bali
      Bastian

  • sandy bartsch
    Veröffentlicht am 20 April 2018 um 12:34 Uhr Antworten

    Hi Bastian,
    vielen Dank für Deine sehr infor­ma­tiven Posts…verfolge diese regel­mäßig und hilft mir ungemein, wie jetzt wieder…auch find ichs klasse, dass du hier auf die Kommentare sehr kompetent antwortest, man lernt hier sehr gut! Nochmal Danke!
    Habe mehrere Fragen:
    1) Entweder man ist Kleinunternehmer, zahlt 19% Einfuhr, dafür aber keine Mehrwertsteuer. Oder man meldet ein Gewerbe an und kommt über die 17,5 k Umsatz bezahlt dann keine 19% Einfuhr, dafür aber die Mehrwertsteuer. Dh, nur für mich zum Abklären…es sind im jewei­ligen Fall immer nur ein Mal 19 % zu bezahlen? Ich hatte meine Produktkostenkalkulation bis jetzt eben immer mit Einfuhr- und Mehrwertsteuer, also 2 mal 19% berechnet, was jetzt erst mal etwas erleich­ternd für mich ist…weil das ja offen­sichtlich nicht der Fall ist 😉
    2) Beim DHL Express Account wurde ich nach meiner UST-Id gefragt, die ich noch nicht habe. Die benötigt man generell, wenn man Ware aus der ganzen Welt empfangen möchte? Habe ich gerade beim Bundeszentralamt für Steuern online gemacht, muss aber trotzdem zu meinem Finanzamt rennen, weil sich mein Gewerbe in der Registrierung befindet.
    3) Wie kann man eigentlich heraus­finden, welche Zertifikate bzw Normen für bestimmte Produkte hier in Deutschland gefordert werden? Wenn du Küchenartikel verkaufst, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, benötigst du doch bestimmte Zertifikate. Da hab ich einfach bisschen Schiss, ein Produkt anzubieten, das so in D bestimmten Richtlinien nicht entspricht und ich dafür dann haften muss.
    Danke für Dein kurzes Feedback auf meine 3 Fragen 😉
    Liebe Grüße aus Berlin, Sandy

    • Bastian
      Veröffentlicht am 06 Mai 2018 um 14:48 Uhr Antworten

      Hey Sandy,
      entschuldige die späte Antwort, aber ist auch ne Textwand die du da an Fragen hast.

      Zu 1: Richtig, nur 1 Mal. Bzw. beim Import zahlst du immer die 19%, aber wenn du nicht Kleinunternehmer bist, bekommst du diese dann später zurück, bzw. angerechnet.

      Zu 2: Brauchst du noch nicht zwingend. Aber was du brauchst ist eine EORI Nummer. Dabei wird auch nach einer USt ID gefragt, aber die kann man auch irgendwann nachreichen. Davon abgesehen – DHL ist sch?’*e. Ich habe für Luftfracht nach ein paar Fehlgriffen immer FedEx genommen und wurde bisher nie enttäuscht. Sind auch günstiger.

      Zu 3: Ist nicht ganz einfach und es gibt verschiedene Ansätze. Dafür kannst du gern ein Coaching buchen, denn das ist schon etwas umfang­reicher.
      https://​office​flucht​.de/​c​o​a​c​h​i​ng/

      All the best.
      Bastian

  • Maike Köhler
    Veröffentlicht am 20 April 2018 um 22:34 Uhr Antworten

    Hey Bastian?. Sehr guter Bericht. Bin selbst noch am Anfang von meinem Kleingewerbe… Hätte da eine Frage zum China Import. Ich habe auch vor bei AliExpress und dessen Brüdern und Schwestern online einzu­kaufen. Allerdings sagt mir meine finanz­be­ra­terin das ich von allem eine Rechnung brauche um dann meine Steuer machen zu können. Allerdings kann ich mich nicht erinnern das bei meinen privaten Einkäufen in Fernost jemals eine Rechnung beigelegt wurde… Wie löst man das? Wie bringe ich die Chinesen dazu mir eine finanz­amt­kon­forme Rechnung mitzu­schicken.. ;). Danke :). Maike

    • Bastian
      Veröffentlicht am 21 April 2018 um 04:15 Uhr Antworten

      Hallo Maike,
      bei Privateinkäufen bekommt man häufig keine Rechnung, richtig. Aber bei Alibaba in der Regel immer. Sind ja auch größere Summen und gewerb­liche Einkäufe. Und vorab danach fragen kostet ja nix.

      Liebe Grüße
      Bastian

  • Juan
    Veröffentlicht am 03 April 2019 um 18:20 Uhr Antworten

    Hi,

    danke für deinen Beitrag.
    Kann man auch als einzel­person kleine produkte in großen menge bestellen? (50-100-200 stücke, z.b tasta­turen oder maus)

    Muss ich in den fall umbedingt die EORI Nummer beantragen?

    Danke.
    Vg.

    • Bastian
      Veröffentlicht am 05 April 2019 um 10:00 Uhr Antworten

      Hey Juan,
      an sich nicht. Da musst du schon sehr viel Glück haben, dass sowas durch­ge­wunken wird. Ist aber sehr unwahr­scheinlich.

      LG aus Bangkok

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