lohnt-sich-studieren-noch

Studieren – Herzlich Willkommen im Warteraum des Lebens

Sie sagen immer das gleiche. „Sieht ziemlich einfach aus.“ Wenn ich hier auf Bali am Strand sitze, höre ich diesen Satz ständig. Er stammt meist von gemüt­lichen Touristen, die den Surfern auf dem Meer zuschauen. Doch diese Leute sitzen genau dort am Ufer mit ihrem Bierchen, weil sie wissen, dass es halt nicht so einfach ist. Sie sitzen genau dort, weil sie wissen, dass wenn sie sich selbst auf das Brett schwingen würden, wäre dass einzige was Ihnen die ersten Wochen zuklat­schen würde, die raue Oberfläche des indischen Ozeans.

Dann doch lieber am Rand sitzen. Dagegen ist nichts einzu­wenden. Man fühlt sich ja so gut unter­halten. Es fühlt sich so sicher und bequem an. Es gibt sogar kurze Erregungsimpulse in Form von kurzen auf das Stammhirn einpras­selnder Dopaminstöße. Immer dann, wenn man sich ausmalt, dass man tatsächlich selbst dort auch auf dem Brett stehen würde. Einer von ihnen wäre.

Und doch ist was faul. Denn wäre da nicht dieses, unange­nehme subtile Gefühl. Das Gefühl nicht wirklich zu leben. Das Gefühl nicht wirklich etwas am leben­digen Leibe zu erfahren und dann auch zu meistern. Das Gefühl sich selbst nicht zu zeigen. Das Gefühl im Warteraum des Lebens zu sitzen und die Zeit an sich vorbei laufen zu lassen. Dieses Gefühl, welches in unserer Gesellschaft sogar einen anerkannten und legiti­mierten Rahmen hat. Dieser Rahmen nennt sich Studium. Doch der Reihe nach…

Generation Ahnungslos

 

Als ich in der Vergangenheit meine Freunde gefragt habe, warum sie eigentlich studieren, gab es in der Regel zwei Antworten. „Weil, ich dann erstmal ein solides Fundament habe.“, stand oft an der Spitze der Rangliste meiner subjektiv äußerst reprä­sen­ta­tiven Ein-Mann-Umfrage. Oft gefolgt von „Mal gucken, irgendwie habe ich Lust später etwas auf dem Gebiet xyz zu machen“. Einverstanden, manchmal gab es noch eine dritte Variante. Sie kam von dieser Art von „Weil ich genau weiß, was ich will und dafür muss ich eben studieren“-Typen, die man meist schon ab der 7. Klasse erkannt hat.

Mit der letzteren Art von Antwort habe ich die wenigsten Gewissensbisse. Denn dabei handelt es sich um die Klassiker, die im deutsch­spra­chigen Raum einfach Pflicht sind, um deren dazuge­hörige Berufe später prakti­zieren zu dürfen. Medizin, Jura und japanische Kräuterheilkunde. Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob jemand der sechs Jahre in einer baracken­ar­tigen Anatomiesektion Leichen zerstochen hat, besser am offenen Herzen operiert, als jemand der in einer schwä­bi­schen Privatklinik vom täglich prakti­zie­renden Oberarzt haargenau ausge­bildet wird. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das auswendig Lernen von StGB-Paragraphen, ein empha­ti­scheres und angemes­se­neres Urteilsvermögen vor Gericht erschafft, als wenn man tagtäglich mit Menschen und deren Hintergründen auf der Straße zu tun hat. Doch prinzi­piell finde ich es schon einmal beruhigend, dass Menschen die in solch wichtigen Berufen arbeiten wollen, erst einmal 4-6 Jahre warten müssen. Das erzeugt zumindest das oberflä­chige Gefühl, dass nicht jeder Vollidiot einem später die Weisheitszähne ziehen darf.

Doch um diese Menschen geht es mir nicht. Es geht mir um die Kategorie Ahnungslos. Diejenigen, die studieren weil Mutti und Papa es gut finden. Oder sie selbst. Weil sie denken, damit eine solide Basis zu legen. Auch wenn sie noch nicht wissen wofür.

Die Illusion des Fundaments

 

Warren Buffett, seines Zeichens finan­ziell ex-reichster Mensch des Planeten, entgegnete seinen Kritikern einst „Wenn ihr so schlau seid, warum bin ich dann so reich?“. Genauso frage ich mich, wenn das Studium denn so eine gute Basis sein soll, warum findet man so viele Uni-Absolventen unglücklich und unter­be­zahlt anschließend auf dem Latte-Macchiato-Strich der Republik als Kellner wieder? Oder in einem Job, in denen sie auch nach 2 Jahren Ausbildung locker hätten bestehen können? Ganz einfach – weil das Studium als „gutes Fundament“ nicht nur Illusion ist, sondern zugleich eine kontra­pro­duktive Hirnwichserei die Zeit, Geld und Lebensfreude raubt. Dabei hat das Verkommen im Warteraum des Lebens aus meiner Beobachtung 3 Kapitel.

Kapitel 1: Die Uni hat selbst in der Theorie nichts (mehr) mit dem Leben zu tun.

 

Wer einmal ein eigen­stän­diges Business aufgebaut hat, weiß was damit gemeint ist. Wer sich mal mit seiner Freundin oder Freund gestritten hat auch. Die heutigen Universitäten sind immer noch eine Wissens-Sammlung aus den 70’ern, digital aufbe­reitet. Sozusagen ein marodes Wikipedia, nur mit 10-mal so langen Aktualisierungs-Zyklen.

Ein Business aufzu­bauen, benötigt heute ein paar Dinge. Ich spreche da aus Erfahrung. Vielleicht sogar eher weniger Dinge als früher. Doch andere. Ein gewisses Grundverständnis von Online- Marketing zum Beispiel. Wie man sich und sein Unternehmen als Marke im Internet positio­niert. In welchem Design, in und auf welcher Art und Weise dieses Unternehmen mit seinen Kunden kommu­ni­ziert. Ein glasklares Verständnis dafür, wie es die Kernprobleme der Zielgruppe am effek­tivsten beschreibt und eine dafür passende Lösung entwi­ckelt. What the fucking hell inter­es­sieren mich da volks­wirt­schaft­liche Sinuskurven aus der Zeit von Napoleon? Kein Wunder, dass es unter der Woche in den Clubs der Stadt gefühlt nur noch BWL ́er und Juristenpartys gibt. Anders würde ich das auch nicht aushalten.

Einen Diskurs über Freud’sche Analysen oder Platons Hirnergüsse führen, kann für den geneigten 20-jährigen Geisteswissenschaftler einen intel­lek­tu­ellen Orgasmus auslösen. Ein Hauch von Statussymbol dazu. Doch was soll dieser Scheiß? Ist es nicht gerade jetzt an der Zeit, wieder mensch­liche, ehrliche und verständ­liche Gespräche mit unter­schied­lichsten Menschen zu führen, damit wir in Respekt und Toleranz uns selbst und andere wieder besser verstehen? Gerade in diesen Zeiten. Ich kenne viele gute Coaches, Berater und Speaker. Viele von Ihnen haben mir geschildert, wie sie die Uni erst einmal aus ihren Knochen bekommen mussten. Statt in den Psychologie-Gängen dieses Landes etwas darüber zu erfahren, wie man Menschen hilft, erfährt man das Gegenteil. Wie man problem­ori­en­tiert in hochge­sto­chener Sprache denkt. Kein Wunder also das die Zahl der jungen Depressiven in den Universitäten von Jahr zu Jahr steigt.

Das Problem ist doch folgendes: Galten Universitäten in letzten Jahrzehnten noch als Art exklu­siver Pay-TV-Anbieter für Wissen, hat sich das Blatt mit dem Einzug des Internets komplett gewendet. Nicht nur, dass jegliches Wissen nur einen Mausklick entfernt ist, es ist zudem aktueller, vielschich­tiger und vor allem effek­tiver aufbe­reitet. Je nach Art der Quelle versteht sich. Für Universitäten gilt dagegen noch der alte Grundsatz, nur Wissen, welches empirisch belegt ist, ist echtes Wissen. Egal ob es heute noch so funktio­niert oder überhaupt Sinn macht.

Learning by learning

 

Die Frage muss erlaubt sein: Wozu soll ich mir jahrelang teilweise unnützes Wissen in den Kopf prügeln, wenn es doch jederzeit verfügbar ist? Oder noch etwas ehrlicher gefragt – wozu sollen wir Wissen erwerben, was wir nie brauchen werden? Außer für die nächste Prüfung vielleicht. Und das gute Gefühl. 60 % des Wissens vergessen wir anschließend eh schneller, als die Namen einer Vorstellungsrunde auf einem 3000-Personen-Geburtstag. 70% werden wir wahrscheinlich nie wieder brauchen. Außer wir studieren Physik und wollen die nächste große Brücke in Budapest bauen. Wenn wir gnädig und uni-freundlich aufrunden, sind 25% schon eine recht utopische Zahl, wenn es darum geht, was wir später wissen und was auch tatsächlich gebraucht wird. Lernen tun wir durchs machen. Durch das Erfahren. Es heißt ja nicht umsonst Lernerfahrung.

Denn letzt­endlich geht es ausschließlich darum. Wissen in den Momenten anzuzapfen in denen wir es brauchen. Angewandtes Wissen, was unserem derzei­tigen Projekt dient. Nicht mehr der Dozent oder Professor richtet darüber, was wichtig und richtig ist, wir selbst tun es. Denn indem wir das Wissen mit der Realität verknüpfen, es für uns inter­pre­tieren, testen und es erfahrbar machen, bekommen wir einen echten nachhal­tigen Zugang zu Informationen.

Und auch wenn Depeche Mode und Bon Jovi es schon vor 30 Jahren rauf und runter gesungen haben – jetzt ist wirklich die beste Zeit. Jetzt leben wir in einer Zeit, in der wir unsere Jobs selbst kreieren können, in der all das Wissen der Menschheit nur eine Suchanfrage entfernt ist und in der wir uns kostenlos die Vorlesungen der Top-Universitäten wie Harvard und Stanford online ansehen können. Währenddessen legt die vermeint­liche Elite 200.000 Euro auf den Tisch, um nach dem Studium ein Stück Papier in den Händen zu halten, das sie nur dazu befähigt, hinterher für andere zu arbeiten. Das Drittel ausge­nommen, welches anschließend nicht mal in Jobs arbeitet, die ihrem Abschluss entsprechen. Schlau, klingt irgendwie anders.

Kapitel 2: Du wirst durch die Uni weder besser, noch bekommst Du bessere Jobs.

 

So hart es klingt, worauf kommt es im Berufsleben an? Richtig, auf Ergebnisse! Wenn Du ein guter Schreiber sein möchtest, musst gut schreiben können. Wenn Du ein guter Verkäufer sein möchtest, musst Du gut verkaufen können. Wenn Du Profi-Fußballer werden möchtest, musst Du gut Fußball spielen können. Wenn Du die besten Sahne-Törtchen der Stadt backen möchtest, ok, ich glaub Du hast es verstanden…

Die Uni bringt Dir nichts davon bei. Sie hält Dich sogar noch davon ab, es zu lernen. Die Uni ist wie ein Personal Trainer, der mit Dir die gesamte Woche vorm Laufband steht und Dir im kleinsten Detail erklärt, warum dieses Laufband so geil ist. Wie es konstruiert ist. Wie Du darauf laufen musst. Warum Du dadurch fitter und gesünder wirst. Doch die Uni lässt Dich im Gegensatz zu Deinem Trainer es nie selbst auspro­bieren. Und dadurch wirst Du am Ende nicht einen Deut besser. Genau das wissen auch die Leute für die Du arbeiten möchtest. Sie scheren sich nicht darum, wieviele Zertifikate an Deiner Wand hängen oder wie lange Du deine hübschen Lauscher in den heiligen Hallen der Universität Richtung Dozent gedreht hast. Es sei denn, es ist diese Art von Chef post-moderner Art, der mit seiner Philosophie „ Das haben wir schon immer so gemacht“ wahrscheinlich nicht nur seine Frau nachts im Schlafzimmer zum Wahnsinn treibt.

Gute Referenzen, statt gute Zeugnisse

 

Das Einzige was gute Unternehmen heute erwarten, ist gute Arbeit. Daher wollen sie gute Referenzen, statt gute Zeugnisse. Gute Ideen, statt der bewährten Strategie. Viel Erfahrung, statt viel Wissen. Spätestens seit dem Buch „Die Talentlüge“ wissen wir, es bedarf ca. 10 000 Stunden um etwas richtig gut zu können. Dabei dürfen wir nicht vergessen, es geht bei diesen 10 000 Stunden darum, die Sache wirklich zu tun. Ski fahren lernt man halt in dem man Ski fährt. Anstatt darüber ein Buch zu lesen. Oder anstatt mit dem Schlitten den Berg herunter zu fahren. Doch die meisten Menschen tun genau das. Sie flüchten sich in die Theorie. Oder vernebeln ihren Fokus mit unwesent­lichen Teilaspekt-Nonsens, der nichts mit der eigent­lichen Sache zu tun hat.

Und dann wundern sie sich, warum der 20jährige Filmcutter, der noch bei seinen Eltern wohnt, eher bei der Jobauswahl die Nase vorn hat. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Statt die volle Dröhnung „how-and-why-we-did-10-years-before“, hat dieser sich zielgenau mit Youtube-Tutorials, eine Menge an leiden­schaschaft­lichem Üben und Ausprobieren, sowie der Reduktion auf das Wesentliche auf dieses Level gebracht.

Ich habe letztens auf einem Berliner U-Bahnhof ein Werbeplakat einer bekannten Autovermietung gesehen. „Wenn der Wedding nicht kommt, komm Du in den Wedding“. (Zur Erklärung: Der Berliner Stadtteil Wedding gilt schon seit Jahren als „im Kommen“. Mit durch­wach­sendem Erfolg). Ich musste schmunzeln. Ich dachte mir in dem Moment, „da beherrscht jemand in der Marketing- Abteilung sein Handwerk“. Ich weiß nicht ob diese Person jemals eine Uni von innen gesehen hat.

Eventuell. Doch was ich weiß: Solche Einfälle hat man nicht durch die Uni. Solche Einfälle hat man, wenn man Bock auf seinen Job hat. Wenn man auf der Straße ist und mit Menschen redet. Und wenn man vor dieser Idee, schon mindestens 50 andere auf dem Papier hatte, die schief gelaufen sind. Apropos Bock…

Kapitel 3: Die Uni killt Deinen Vibe.

 

Wenn man bei Google den Begriff „Studieren“ eingibt, verrät die darauf folgende Autovervollständigkeit wie es wirklich in den Köpfen mancher Studenten zugeht. „Studieren macht mich krank“, um mal ein Beispiel zu nennen. Nicht nur was die Fachrichtung Chemie angeht, es raucht ganz schön. Kein Wunder. Denn während Du davon träumst, im brodelnden Sud der Medizin, Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft an vorderster Front zustehen, machst Du genau eine Sache: Du sitzt auf einem Stuhl. Ziehst Dir Dinge rein, auf die Du in der Tiefe keinen Bock hast. Weil Du nicht begreifen willst, warum das wichtig ist. Versuchst Dich morgens um 8 mit Kaffee zu pushen, um den Worten deines Professors bei kranken­haus­ar­tiger neongelber OP-Belichtung irgendwie Aufmerksamkeit zu schenken.

Das gleiche Gefühl gilt für 23 Uhr nachts, da Du dir das Zeug ja vor der nächsten Klausur irgendwie in den Kopf prügeln musst. Nur um es 5 Tage später wieder zu vergessen. Weil es Dich einen Scheißdreck inter­es­siert. Nicht weil Du ein schlechter Mensch bist. Sondern weil Du weißt, dass es wirklich nichts bringt.

Universitäten sind emotionale Abrichtungsanlagen. Sie verbauen einem weniger die tatsäch­liche Freiheit. Es ist die Freiheit im Geist, das Recht auf Selbstbestimmung. Begeisterung, Potenzialentfaltung – oder wie der bekannte Hirnforscher Gerald Hüther es mit dem Begriff der Salutogenese beschreibt – entsteht dann, wenn wir selbst gestalten. Wenn wir selbst entscheiden, was das Richtige ist. Und wenn wir das Gefühl haben, es hat einen direkten Sinn, was wir gerade tun. Es macht uns lebendig. Und es hat einen direkten Impact auf andere Menschen. Studieren hat mit all dem, herzlich wenig zu tun.

Warum Du trotzdem studieren kannst

 

Und doch: Ich mag Universitäten irgendwie. Zugegeben, man lernt in ihnen wenig Sinnvolles. Die Chancen auf einen guten Job, werden ebenfalls nicht besser. Doch ich mag sie. Denn sie können einen tatsächlich gut auf das Leben vorbe­reiten. In gewisser Hinsicht und wenn wir es denn zulassen.

Das Leben kann hart sein. Grau. Rough. Die Mechanismen, wie sie in Lehrbüchern vorkommen, spielen keine große Rolle. Dafür sind wir Menschen. Emotionale Tagesform, mensch­liche Beziehungen, wirtschaft­liche Pleiten, das Glück, Januar-Wetter im April – das Leben ist unbere­chenbar. Die Uni ist es nicht. Die Uni ist ein weitest­gehend in sich geschlos­senes Eco- System mit hohem Unterhaltungsfaktor und niedriger Fallhöhe.

Wo wenn nicht hier, sollten wir alles in die Waagschale werfen um heraus­zu­finden, was wir wirklich wollen? Was wir wirklich können. Wer wir wirklich sind. Die Zeit in der Uni ist eine Zeit, in der Du alles riskieren kannst, ohne total Schiffbruch zu erleiden. Nebenbei einen Blog oder Business aufzu­bauen, zu dem Thema, was Dir Deine Eltern schon immer verboten haben. Die Mottowoche 7 Tage – 7 Partys – 7 Betten endlich mal durch­zu­ziehen. Die Rockband gründen. Das Yoga-Buch zu schreiben. Ein halbes Jahr lang an die Decke zu starren. Die Zeit an der Uni ist dafür da, maximales Risiko einzu­gehen. Weil Du in diesem Abenteuerland nichts verlieren kannst. Vielleicht sind Universitäten wirklich sehr unter­haltsame Warteräume des Lebens. Kathedralen der Erinnerung, dass es da draußen etwas zu erleben, zu riskieren, zu fühlen gibt. Und genau als solche, dürfen wir sie auch betrachten.

Work smart, not hard.

Oh no...This form doesn't exist. Head back to the manage forms page and select a different form.

Check it out!

Werbung

1 Kommentar
  • Stephan
    Veröffentlicht am 17 April 2019 um 11:51 Uhr Antworten

    Hallo Bastian,
    vielen Dank für diesen – wahrscheinlich – polari­sie­renden Artikel.
    Ich habe auch einige Jahre an der Uni verbracht und muss sagen, dass ich einige Grundlagen schon im Beruf nutzen kann. Ob ich die nicht auch on the go gelernt hätte, werde ich wohl nie erfahren.

    Ich glaube aber, dass das Studium oder die Ausbildung einfach noch mal ein Sicherheitsanker sind. Wenn es später mit dem eigenen Business nicht klappt, kann man immer noch in seinen gelernten Beruf zurück. Ob der dann noch existiert, ist natürlich eine andere Frage.
    Viele Grüße, Stephan

Hinterlasse einen Kommentar...